Das sind die Top 4 Badi-Hotspots

Egal ob Fluss oder See, im Sommer braucht es eine Abkühlung! Schön, dass die Schweiz viele verschiedene Möglichkeiten zu bieten hat. Wir haben fünf Badeorte getestet, mal bekannt, mal überraschend, immer nicht weit weg einer Jugendherberge.

4 Badis und Naturbäder nahe Schweizer Jugendherbergen

Badi mit Blick auf das Bundeshaus

Wer viel Spass und wenig Auf­wand möch­te, ist in Bern genau rich­tig. Maxi­mal fünf Minu­ten dau­ert es, bis man von der Jugend­her­ber­ge Bern im loka­len Mar­zi­li­bad ist. Die­ses wur­de kürz­lich reno­viert und bie­tet eine gross­zü­gi­ge Lie­ge­wie­se, ein Lang­schwimm­be­cken sowie ein Kin­der­be­cken zum Plant­schen – alles gra­tis. Mit Aus­sicht auf die Bun­des­haus­kup­pel lässt es sich auf einem der zahl­rei­chen Schat­ten­plät­ze ent­span­nen. Das Bes­te aber ist die Aare neben­an, die in wun­der­schö­nem Tür­kis­blau vor­bei­zieht. Auch hier kann man sich abküh­len, vor­aus­ge­setzt, man kann gut schwim­men, denn der Fluss ist bekannt für sei­ne star­ke Strö­mung. Die Locals gehen des­halb sel­ten ohne Schwimm­hil­fe hin­ein. An der Rezep­ti­on kann man nach dem Dry Bag der Schwei­zer Jugend­her­ber­gen fra­gen, der für nur CHF 14.– erhält­lich ist. Alle Wert­sa­chen und Klei­der drin, lässt man sich mit der selbst­ge­mach­ten Boje ent­spannt den Fluss hin­ab­trei­ben.

Die tür­kis­blaue Aare lässt sich am bes­ten mit dem Dry Bag der Schwei­zer Jugend­her­ber­gen erle­ben – Bun­des­haus­blick inklu­si­ve! © Mara Stut­zer

Badis rund um das Wasserschloss

Mal ehr­lich: War­um stun­den­lang ans Meer fah­ren, wenn eines der schöns­ten Natur­pa­ra­die­se der Schweiz prak­tisch vor der Haus­tür liegt? Ein Stein­wurf von der Jugend­her­ber­ge Brugg ent­fernt flies­sen beim Was­ser­schloss Schweiz die Flüs­se Aare, Lim­mat und Reuss inein­an­der. Hier erwar­ten dich erfri­schen­des Fluss­was­ser, schat­ti­ge Ufer und das Gefühl, mit­ten in der Natur zu sein. Am bes­ten lässt sich die Umge­bung mit einer klei­nen Wan­der- oder Velo­tour erkun­den. Die Tou­ren sind zum Bei­spiel auf Aar­gau Tou­ris­mus ein­ge­zeich­net und las­sen sich gut mit dem Vin­do­nis­sa Muse­um oder einem Besuch auf der Habs­burg kom­bi­nie­ren. Ein klei­ne, aber fei­ne Bade­stel­le ist das Rüss­bäd­li in Gebenstorf. Eine gross­zü­gi­ge Wie­se mit Pick­nick­ti­schen, Feu­er­stel­len und Vol­ley­ball­feld direkt neben der Reuss, die meist ruhig dahin­fliesst. Die Badi ist gra­tis und nicht bedient, heisst: Was­ser und Snacks selbst mit­neh­men, Gar­de­ro­ben und Toi­let­ten sind aber vor­han­den.

Das Rüss­bäd­li macht sei­nem Namen alle Ehre: eine klei­ne Badi direkt neben der Reuss, in der doch für Abwechs­lung gesorgt wird. © Mara Stut­zer

Badi am Bodensee

Vogel­ge­zwit­scher und Gril­len­zir­pen beglei­ten einem beim Spa­zier­gang von der Jugend­her­ber­ge Kreuz­lin­gen zur Badi. Etwa zehn Minu­ten dau­ert es von der Unter­kunft im ehe­ma­li­gen Her­ren­haus, bis einem das Was­ser des Boden­sees ent­ge­gen­glit­zert. Der Boden­see lässt für Sport­be­geis­ter­te kei­ne Wün­sche offen: In der Jugend­her­ber­ge kann man Kanus mie­ten, ent­lang des Ufers gibt es Sta­tio­nen für Stand-Up-Paddling und Peda­lo, und in der Nähe der Jugend­her­ber­ge gibt es gar Surf- und Tauch­schu­len. Auf den bes­tens prä­pa­rier­ten Velo­we­gen, die direkt vor der Jugend­her­ber­ge vor­bei­füh­ren, lässt sich zudem wun­der­bar von einem Ort zum nächs­ten düsen. Die nächs­te Badi ist etwa drei Minu­ten Velo­fahrt weg, und heisst Schwimm­bad Hörn­li. Die Badi ist sehr weit­läu­fig und war­tet mit zwei Schwimm­be­cken, einem Sprung­turm, Was­ser­rut­schen, Ping­pong-Tischen und einem Vol­ley­ball­feld auf. Am bes­ten ist aber der Sprung in das Blau des Boden­sees, der sich fast ein biss­chen anfühlt, als wäre man am Meer.

Am Boden­see ist alles mög­lich, vom Velo­fah­ren zum Kanu­fah­ren bis zum Ent­span­nen. © Mara Stut­zer

Eine Badi fast wie am Strand

Ein Som­mer­tag in Zug beginnt ganz ent­spannt: Von der Jugend­her­ber­ge sind es zehn Minu­ten zu Fuss bis zur Badi. Das Strand­bad Zug war­tet mit einem Sand­strand auf, sodass ech­te Feri­en­stim­mung auf­kommt. Bar­fuss am Was­ser ent­lang­lau­fen, die Füs­se im Sand, zwi­schen­durch ins küh­le Nass sprin­gen – Meer brauchst du nicht. Prak­tisch um hin und her zu lau­fen, sind die Jugi­let­ten der Schwei­zer Jugend­her­ber­gen. Ein­fach rein­schlüp­fen und zum Kiosk wat­scheln. Rich­ti­ges Schuh­werk braucht es nur für den Spa­zier­gang am See ent­lang, der zur zwei­ten Badi führt: Eine hal­be Stun­de ist es zum See­bad See­li­ken, das etwas klei­ner ist als das Strand­bad, jedoch mit gross­zü­gi­gem Holz­steg, auf den man sich hin­flä­zen kann. Es gilt, den rich­ti­gen Weg direkt am See zu erwi­schen, dann kommt man an einer schö­nen Allee, Mög­lich­kei­ten für Gla­cé-Pau­sen und an der Schiffs­s­sta­ti­on vor­bei. Auf dem Rück­weg zur Jugend­her­ber­ge kann man durch die wun­der­bar erhal­te­ne Alt­stadt von Zug fla­nie­ren.

Mit den Jugi­let­ten on the road: In Zug sind zwei Badis in Lauf­di­stanz von­ein­an­der. © Mara Stut­zer

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