Die Jugendherberge Martigny als ideale Gruppenunterkunft

Martigny und Umgebung ist wie geschaffen für Reisen in der Gruppe – ob kulinarische, aktive oder gesellige Erlebnisse, hier lässt sich vieles gemeinsam entdecken. Die moderne und budgetfreundliche Jugendherberge Martigny bietet dafür die ideale Gruppenunterkunft. JoJo hat mit dem Sportverein Ried-Brig das Hostel und die Region für euch getestet.

In die­sem Jahr waren wir auf der Suche nach einer geeig­ne­ten Desti­na­ti­on und Grup­pen­un­ter­kunft für einen legen­dä­ren Ver­eins­aus­flug. Unser Sport­ver­ein Ried-Brig hat sich für eine Jugend­her­ber­ge ent­schie­den. Seit Ende Febru­ar 2025 ist die Jugend­her­ber­ge Mar­tigny geöff­net. Das spü­ren wir an der moder­nen Ein­rich­tung und bei den ande­ren Gäs­ten. Direkt bei der Ankunft ler­nen wir ande­re Rei­sen­de ken­nen, wel­che eben­so neu­gie­rig und zum ers­ten Mal hier sind. Wir als Trai­ner und Trai­ne­rin­nen von ver­schie­de­nen Sport­grup­pen freu­en uns, gemein­sam ein akti­ves Wochen­en­de in Mar­tigny zu ver­brin­gen.

Wir errei­chen unse­re Grup­pen­un­ter­kunft vol­ler Vor­freu­de: die Jugend­her­ber­ge Mar­tigny. © Leo­ni­das Port­mann

Nach dem Ein­che­cken und dem Bezug unse­rer 4‑Bett-Zim­mer erkun­den wir die gemüt­li­che Gas­se, in der sich die geschichts­träch­ti­ge Unter­kunft befin­det. Die Stras­se mit den bun­ten Häus­chen ist gesät mit tra­di­tio­nel­len Hand­werks­lä­den, Cafés und Restau­rants. Am Abend las­sen wir uns von der Hos­tel Mana­ge­rin Anouk mit fri­schen herz­haf­ten und süs­sen Crê­pes ver­wöh­nen. Das Abend­essen, so erzählt Anouk, wird nur auf Wunsch und Vor­re­ser­va­ti­on für Grup­pen und Schu­len ange­bo­ten.

Anschlies­send gibt es auf der gemüt­li­chen Jugi-Ter­ras­se bei ange­neh­men Som­mer­tem­pe­ra­tu­ren noch ein paar Run­den Brän­di Dog, bevor wir uns auf eine ruhi­ge Nacht freu­en.

Schlen­dern in der Gas­se, fei­ne Crê­pes und eine Run­de Brän­di Dog – was willst du mehr?! © Leo­ni­das Port­mann

Wandern, Weinberge und Walliser Raclette

Wan­der­tour durch die Tri­ent­schlucht

Nach dem fei­nen Früh­stücks­buf­fet bre­chen wir auf und star­ten unse­re drei­stün­di­ge Wan­de­rung ab Ver­na­yaz. Die­se führt uns auf Aus­sichts­punk­te, durch die beein­dru­cken­de Tri­ent­schlucht und gemüt­lich durch ein Wald­ge­biet zurück nach Mar­tigny. Unse­re Lunch­pa­ke­te aus der Jugi genies­sen wir direkt an der Dran­se, dem Fluss, der sich durch die Natur und die Klein­stadt schlän­gelt.

Wir erklim­men auf der Wan­de­rung die Ber­ge und sind beein­druckt von der Tri­ent­schlucht. © Leo­ni­das Port­mann

Auf in die Wal­li­ser Wein­ber­ge

Wir wol­len mehr über die bekann­te Wal­li­ser Wein­re­gi­on erfah­ren. Dank Karin, einer pas­sio­nier­ten Rei­se­füh­re­rin, erfah­ren wir alles über die Geschich­te der Wein­re­ben, der hie­si­gen Beson­der­hei­ten des Wein­an­baus bis zur Pro­duk­ti­on sowie der Lebens­ge­wohn­hei­ten der Weinbauer*innen. Natür­lich darf eine klei­ne Ver­kos­tung am Ende nicht feh­len😊. Die Tour ist ganz ein­fach über Mar­tigny Tou­ris­mus buch­bar.

Wir erkun­den die regio­na­le Wein­berg­re­gi­on. © Leo­ni­das Port­mann

Raclette du Valais

Mit­ten in den Wein­ber­gen und mit einem wahn­sin­nig tol­len Blick auf das gesam­te Tri­ent-Tal war­tet das nächs­te High­light auf uns. Wir haben im Restau­rant Plan-Ceri­sier reser­viert, wel­ches uns ans Herz gelegt wur­de. Es ist Sams­tag­abend und das Lokal ist sehr gut gefüllt. Sym­pa­thisch und auf­ge­stellt wer­den wir mit fei­nem Wal­li­ser Raclette ver­kös­tigt und genies­sen unzäh­li­ge Por­tio­nen. Abge­run­det wird das tra­di­tio­nel­le Menü mit einem Apri­ko­sen­sor­bet. Was für ein tol­ler Tag!

Typi­sches Wal­li­ser Raclette im Restau­rant Plan-Cere­sier. © Leo­ni­das Port­mann

Stadt­füh­rung durch das geschichts­träch­ti­ge Mar­tigny

Heu­te steht ein geführ­ter Rund­gang durch Mar­tigny an. Wäh­rend fast zwei Stun­den erfah­ren wir vie­le span­nen­de Infos zur wahn­sin­nig inter­es­san­ten Geschich­te der Stadt. Wir besu­chen Orte, die wir ohne Füh­rung wohl nie­mals ent­deckt hät­ten. Diver­se Aus­gra­bun­gen und die Fon­da­ti­on Pierre Gia­n­ad­da erzäh­len vie­le Anek­do­ten und las­sen die Welt von damals für uns sicht­bar wer­den. Unser Fazit: Auch die Römerinnen schei­nen sich in der Regi­on sehr wohl­ge­fühlt zu haben.

Mar­tigny hat eine ein­zig­ar­ti­ge Geschich­te, schon weit vor den Römerinnen. © Leo­ni­das Port­mann

Unser High­light: Das Mith­räum

Ein unter­ir­di­scher Tem­pel mit­ten im römi­schen Mar­tigny: das Mith­räum. Es ist ver­bor­gen unter einem moder­nen Gebäu­de und erzählt die Geschich­ten von mys­te­riö­sen Ritua­len und alten Göt­tern. Wir spü­ren förm­lich den Hauch der Anti­ke und die mys­ti­sche Atmo­sphä­re die­ses beson­de­ren Ortes.

Im Mith­räum füh­len wir uns in der Zeit zurück­ver­setzt. © Leo­ni­das Port­mann

Das Amphi­thea­ter

Das Amphi­thea­ter am Ran­de der Stadt ist nicht nur beein­dru­cken­des Zeug­nis anti­ker Bau­kunst, son­dern heu­te ein leben­di­ger Ver­an­stal­tungs­ort für Open-Air-Kino, Kon­zer­te und tra­di­tio­nel­le Kuh­kämp­fe. Wir las­sen uns hier nie­der, genies­sen unse­ren Lunch und las­sen uns von der Ver­gan­gen­heit bezau­bern.

Wir erfah­ren so eini­ges über die Geschich­te des Amphi­thea­ters. © Leo­ni­das Port­mann

Nun heisst es lang­sam Abschied neh­men. Für alle in unse­rer Grup­pe steht fest: wir kom­men wie­der. Die Regi­on rund um Mar­tigny ist so abwechs­lungs­reich und wun­der­schön. Mit Ber­gen, Geschich­te, Kul­tur, fei­nem Essen und Wein hat die Regi­on alles, was es für einen unver­gess­li­chen Trip braucht.

Über den Autor

Jojo ver­schiebt als Qua­li­täts­spe­zia­list sowohl beruf­lich als auch bei sei­nen Hob­bies ger­ne Gren­zen. Glän­zen­de Augen und Freu­de, wenn per­sön­li­che Zie­le und Träu­me erreicht oder gar über­trof­fen wer­den, sind für ihn unbe­zahl­bar und ein schö­ner Lohn für den täg­li­chen Ein­satz. Gemüt­lich­keit und Ruhe fin­det er regel­mäs­sig in der Natur. Die­se geniesst er klet­ternd, wan­dernd, schwim­mend, beim Can­yo­ning oder Gleit­schirm­flie­gen mit guten Freun­den. Ein gutes, gemüt­li­ches Essen ist eben­falls immer will­kom­men..

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