Schulreise Genf: Tipps und Inspirationen

Drei Tage voller spannender Erlebnisse, kniffliger Rätsel und faszinierender Entdeckungen. Von bekannten Sehenswürdigkeiten über interaktive Museen bis hin zu Wissenschaft und Robotern – Genf bietet Schulklassen eine abwechslungsreiche Städtereise bei jedem Wetter.

Eine abwechslungsreiche Schulreise nach Genf

Eine Schul­rei­se in Genf ver­spricht eine span­nen­de Mischung aus Stadt, Geschich­te, Wis­sen­schaft und abwechs­lungs­rei­chen Erleb­nis­sen. Auch unse­re drei­tä­gi­ge Rei­se hat eini­ges zu bie­ten: Von fas­zi­nie­ren­den Illu­sio­nen über span­nen­de Muse­en und kniff­li­ge Stadt­rät­sel bis hin zu Robo­tern und moder­ner For­schung ist für Abwechs­lung gesorgt.

Tag 1 der Schulreise Genf: Vom Illusionsmuseum bis zum Spass in der Jugi

Unse­re Schul­rei­se star­tet mit einem Ken­nen­ler­nen im Ein­gangs­be­reich der Jugend­her­ber­ge Genf. Prak­tisch: Unse­re Zim­mer kön­nen wir direkt bezie­hen. Nach einem gemein­sa­men Lunch geht es zu unse­rem ers­ten Stopp dem Musée de L’Illusion Genè­ve.

Die ver­schie­de­nen Illu­sio­nen sor­gen bei den Kin­dern für Stau­nen, Lachen und jede Men­ge Abwechs­lung.

Täu­schend echt: Das Musée de L’Illusion in Genf. © Leo­ni­das Port­mann

Dank der zen­tra­len Lage lässt sich der Muse­ums­be­such wun­der­bar mit einem Auf­ent­halt in der Nähe des Sees ver­bin­den. Bei einem Spa­zier­gang kön­nen die Kin­der ihre Unter­neh­mungs­lust stil­len und dabei gleich eine der bekann­tes­ten Sehens­wür­dig­kei­ten Gen­fs ent­de­cken: den Jet d’Eau.

Damit ist bereits eine der vie­len span­nen­den Akti­vi­tä­ten ent­deckt, die Genf für Schul­klas­sen zu bie­ten hat. Die Stadt eig­net sich mit ihrer abwechs­lungs­rei­chen Mischung aus Kul­tur, Geschich­te und Frei­zeit­an­ge­bo­ten bes­tens für eine Städ­te­rei­se mit der Klas­se.

Den ers­ten Tag las­sen wir bei einem gemein­sa­men Abend­essen in der Jugend­her­ber­ge Genf aus­klin­gen. Anschlies­send bleibt noch genü­gend Zeit für einen gemüt­li­chen Spie­le­abend im Auf­ent­halts­be­reich der Jugi. Beim gemein­sa­men Spie­len kön­nen die Kin­der den Tag ent­spannt aus­klin­gen las­sen und die vie­len Ein­drü­cke mit­ein­an­der tei­len.

Die Jugend­her­ber­ge als per­fek­te Basis für eine Schul­rei­se nach Genf. © Leo­ni­das Port­mann

Tag 2 der Schulreise Genf: Eindrückliche Geschichten und historische Orte

Am zwei­ten Tag star­ten wir mit einem lecke­ren Früh­stücks­buf­fet in der Jugi. Gut gestärkt geht es mit dem Bus in Rich­tung Genè­ve-Appia. Dort war­tet bereits unser nächs­tes Ziel: das Inter­na­tio­na­le Rot­kreuz- und Rot­halb­mond­mu­se­um.

Hier tau­chen wir in die Geschich­te des Roten Kreu­zes und des Roten Halb­monds ein und set­zen uns mit den Schick­sa­len von Men­schen aus­ein­an­der, die von Krieg und ande­ren Kri­sen betrof­fen waren. Dank der Füh­rung sowie der inter­ak­ti­ven und rea­li­täts­na­hen Ele­men­te kön­nen die Kin­der die Geschich­ten auf beson­de­re Wei­se erle­ben.

Ein Besuch, der nicht nur inter­es­sant, son­dern auch wich­tig und zum Nach­den­ken anre­gend ist. Neben bekann­ten Sehens­wür­dig­kei­ten bie­tet die Stadt auch zahl­rei­che Muse­en, in denen sich Geschich­te und Wis­sen auf span­nen­de Wei­se ent­de­cken las­sen.

Den ein­drück­li­chen Geschich­ten im Rot­kreuz­mu­se­um lau­schen. © Leo­ni­das Port­mann

Anschlies­send geht es mit der Stadt­füh­rung «The Guar­di­ans» raus aus dem Muse­um und mit­ten hin­ein ins Gen­fer Stadt­le­ben. Der Rät­sel­s­pass beginnt mit einer wun­der­schö­nen Aus­sicht auf den Jet d’Eau und führt uns am See ent­lang bis in die Alt­stadt.

Mit anspruch­vol­len Rät­seln erkun­den die Kin­der Genf auf spie­le­ri­sche Wei­se und ent­de­cken dabei ganz unter­schied­li­che Sei­ten der Stadt – von his­to­ri­schen The­men über die Natur bis hin zu wei­te­ren span­nen­den Orten und Sehens­wür­dig­kei­ten. Dabei sind Team­work, Ori­en­tie­rungs­sinn und ein gutes Auge gefragt.

Mei­ne Emp­feh­lung: Eine erwach­se­ne Per­son als Beglei­tung mit­neh­men. Da auch Kar­ten­le­sen Teil des Rät­sel­s­pas­ses ist, kann bei Bedarf etwas Unter­stüt­zung gebo­ten wer­den.

Am Abend steht ein wei­te­res gemein­sa­mes Essen auf dem Pro­gramm. Im Restau­rant «Chez ma cou­si­ne» genies­sen wir fei­nes Pou­let direkt vom Grill, dazu Kar­tof­fel­schnit­ze und Salat zum Tei­len. Beim gemein­sa­men Essen bleibt auch genü­gend Zeit für span­nen­de Gesprä­che und den Aus­tausch über die Erleb­nis­se des Tages.

Genf spie­le­risch erkun­den auf einer Rät­sel­tour durch die Stadt. © Leo­ni­das Port­mann

Tag 3 der Schulreise Genf: Wissenschaft auf entdeckerische Art

Auch der letz­te Tag unse­rer Schul­rei­se Genf hält ein beson­de­res High­light bereit: den Besuch des CERN. Nach dem Früh­stück in der Jugend­her­ber­ge Genf sind die Kin­der gespannt auf den Work­shop, der sie erwar­tet. Schon das beein­dru­cken­de Gelän­de weckt die Neu­gier.

In einem ein­stün­di­gen Work­shop dür­fen die Kin­der mit Ozo­bots expe­ri­men­tie­ren. Dabei ler­nen sie, wie wich­tig die rich­ti­ge Farb­ab­fol­ge ist, damit die klei­nen Robo­ter ihren Weg fin­den. Mit viel Enthu­si­as­mus wird aus­pro­biert, gezeich­net und gemalt, bis die Ozo­bots schliess­lich ihre geplan­ten Wege­ab­fah­ren.

Nach dem Work­shop geht es wei­ter in die Aus­stel­lung «Sci­ence Gate­way». Dort kön­nen die Kin­der noch tie­fer in die Welt des CERN ein­tau­chen und mehr über die For­schung und die Arbeit die­ser bedeu­ten­den For­schungs­stät­te erfah­ren. Dank der zahl­rei­chen inter­ak­ti­ven Sta­tio­nen kön­nen sie die Inhal­te selbst ent­de­cken und Wis­sen­schaft auf spie­le­ri­sche Wei­se erle­ben.

Im CERN durf­ten die Kin­der vie­les selbst aus­pro­bie­ren und Neu­es ken­nen­ler­nen. © Leo­ni­das Port­mann

Die drei­tä­gi­ge Schul­rei­se nach Genf bie­tet eine abwechs­lungs­rei­che Mischung aus Geschich­te, Stadt, Wis­sen­schaft und gemein­sa­men Erleb­nis­sen. Die ver­schie­de­nen Akti­vi­tä­ten, Aus­flü­ge und Muse­en machen die Städ­te­rei­se zu einem viel­sei­ti­gen Erleb­nis für die Schü­le­rin­nen und Schü­ler.

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