Wellness in Saas-Fee: Ein romantischer Kurztrip

Nina, unsere Bündnerin im Team, wagt sich mit ihrer Begleitung in ein neues Berggebiet: das Wallis. Auf dem Programm des Kurztrips stehen Wellness und gutes Essen und die Vorfreude könnte nicht grösser sein.

Wellness, gutes Essen und Saas-Fee

Spontaner Besuch am Blausee

Der Well­ness-Kurz­trip beginnt im Auto, im gemüt­li­chen Jog­gin­g­out­fit und mit frisch geba­cke­nem Bana­nen­brot als Pro­vi­ant. Die Fahrt von Zürich über Bern nach Saas-Fee dau­ert zwar, aber wie sagt man so schön: Der Weg ist das Ziel. Mit guten Gesprä­chen, einer kur­zen Mit­tags­pau­se im Kan­der­tal und der Freu­de, neue Regio­nen der Schweiz zu ent­de­cken, ver­geht die Zeit im Nu. Mit den Wor­ten «Oh, stopp! Wir sind am Blau­see, da woll­te ich schon immer mal hin!» legen wir spon­tan einen wei­te­ren Halt ein.

Wahn­sin­nig schön. Mein High­light: Die gros­sen Regen­bo­gen­fo­rel­len, die sich unter der Was­ser­ober­flä­che tum­meln. © Nina Thö­ni

Natürlich ins wellnessHostel4000, wo sonst?

Nach­dem wir unser Auto im Park­haus am Orts­an­fang geparkt haben, sind es nur etwa fünf Minu­ten zu Fuss, bis wir es in vol­ler Pracht sehen: das wellnessHostel4000. Die traum­haf­te Stim­mung des auto­frei­en Berg­dor­fes heisst uns herz­lich will­kom­men. Hin­ter dem gros­sen Fens­ter im Erd­ge­schoss lie­gen das char­man­te Bis­tro und der Emp­fangs­be­reich. Das Hos­tel in Saas-Fee ver­fügt über 51 Zim­mer: 4- bis 6‑Bett-Zim­mer, Fami­li­en­zim­mer, hin­der­nis­freie Zim­mer sowie Dop­pel- und Zwei­bett­zim­mer. Wir über­nach­ten in einem Dop­pel­zim­mer mit Dusche und WC und kos­ten­los dazu gibt es einen wun­der­schö­nen Aus­blick auf das Dorf.

Die Lage ist im Win­ter beson­ders prak­tisch, denn Ski und Snow­board las­sen sich schnell vom Park­platz zum Hos­tel tra­gen. Von dort aus geht es direkt über die Pan­ora­ma­b­rü­cke zu den Saas­tal Berg­bah­nen und der Gon­del­bahn «Alpin Express I». Mit zwei wei­te­ren Bah­nen gelangt man bis zum Mit­tel­al­la­lin auf 3.500 m ü. M.

Ein tol­ler Anblick, oder? © Nina Thö­ni

Hand in Hand durch Saas-Fee

Obwohl wir uns sehr auf das Well­ness freu­en, zieht es uns bei die­sem Wet­ter nach draus­sen. Wir erkun­den das Dorf und genies­sen die Zeit zu zweit. Die tra­di­tio­nel­len Holz­häu­ser auf Stel­zen nennt man «Sta­del­häu­ser» und sie sind so gebaut, dass sie vor Feuch­tig­keit und Schäd­lin­gen geschützt sind. Im Sum­mit Cof­fee & Lounge star­ten wir mit einem Kaf­fee, genies­sen danach einen roman­ti­schen Ape­ri­tif auf der Son­nen­ter­ras­se und das alles mit einem wun­der­schö­nen Blick auf die ver­schnei­ten Vier­tau­sen­der. Wir kön­nen uns nicht beschwe­ren!

Durch den Ort schlen­dern, Fens­ter­gu­cken und im Café ver­wei­len. © Nina Thö­ni

Die Sta­del­häu­ser in vol­ler Pracht. © Nina Thö­ni

Verliebt in den Apfelkuchen

Kaum ange­kom­men, fiel unser Blick sofort auf den frisch geba­cke­nen Apfel­ku­chen im Bis­tro des Hos­tels. Nach dem Spa­zier­gang stand er immer noch ver­lo­ckend in der Vitri­ne, und die Freu­de war rie­sig. Die Ter­ras­se lässt kei­ne Wün­sche offen. Wäh­rend der süs­se Apfel­ku­chen auf der Zun­ge zer­geht und die Son­nen­strah­len die Haut wär­men, brei­tet sich pure Ent­span­nung aus.

Ein­fach sit­zen, die Son­ne spü­ren und genies­sen. © Nina Thö­ni

Zeit für Wellness

Das abso­lu­te High­light ist für uns der Well­ness-Bereich im Aqua Alla­lin. Der Aus­blick von den 1900 Qua­drat­me­tern ist schlicht­weg atem­be­rau­bend. Es gibt eine fin­ni­sche und eine Bio-Soft-Sau­na, die sich gegen­über­lie­gen. Dazwi­schen befin­den sich ein war­mes Stein­po­dest und drei Fuss­bä­der. Im Her­zen des Well­ness-Bereichs befin­den sich die Erleb­nis­du­schen: Som­mer­re­gen, Eis­ne­bel, Berg­bach und Was­ser­fall. Wer sich in den Eis­ne­bel traut, ver­dient mei­nen Respekt. Die Zeit ver­geht wie im Flug, wenn man bar­fuss und in den kusche­li­gen, war­men Bade­man­tel gehüllt die ver­schie­de­nen Berei­che erkun­det.

Hier geht es zu den Ein­tritts­prei­sen.

Ener­gie tan­ken und See­le bau­meln las­sen. © Nina Thö­ni

Abendessen im Hostel

Nach so viel Ent­span­nung mel­det sich auch wie­der der Hun­ger. Im wellnessHostel4000 gibt es nicht nur Apfel­ku­chen, son­dern auch Youm­mi Essen und Trin­ken. Du bekommst für CHF 19.50 ein lecke­res Abend­essen mit drei Gän­gen. Bei uns gibt es Reis mit Gemü­se und Tofu, dazu einen gemisch­ten Salat – und weil ein Kuchen am Tag ein­fach nicht reicht – ein Stück Zitro­nen­ca­ke zum Des­sert. Alles sehr fein und jetzt kön­nen wir ent­spannt ins Bett fal­len.

Ein 3‑Gang‑Menü im Hos­tel ist immer eine gute Wahl. © Nina Thö­ni

Morgenschwimmen im Whirlpool

Gleich am frü­hen Mor­gen geht es wie­der ins Aqua Alla­lin. Ein wei­te­res High­light ist der Whirl­pool, von dem aus man einen direk­ten Blick in die Schlucht und auf die Pan­ora­ma­b­rü­cke hat. Nach dem Spru­del­bad kann man sich mit einem Becher Was­ser oder Tee stär­ken. In die­ser Atmo­sphä­re begin­nen die Gefüh­le garan­tiert zu spru­deln.

Viel Lie­be an das wellnessHostel4000 in Saas-Fee. © Nina Thö­ni

Wein und Kerzenschein

Falls als Abschluss des Kurz­trips auch ein Abend­essen aus­wärts in Fra­ge kommt, steht Saas-Fee für gutes Essen und her­vor­ra­gen­den Ser­vice. Im Restau­rant Chez Roli erle­ben wir genau das und genies­sen ein roman­ti­sches Essen mit aus­ge­spro­chen freund­li­chem Per­so­nal. Der vege­ta­ri­sche Wildtel­ler ist herr­lich, beson­ders die Mar­ro­ni. Ein Glas Wein und das Fina­le könn­te bes­ser nicht sein.

Per­fek­ter Abschluss im gemüt­li­chen Restau­rant. © Nina Thö­ni

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