Schaffhausen: Im Schlössli schläft sich’s wunderbar.

«Und das hier ist wirklich die Jugendherberge?», fragt meine Begleiterin verwundert. Na klar – in Schaffhausen schläft man königlich. Das Städtli bietet am Wochenende viel und brummt ordentlich – ich lad Euch auf einen Kurztrip ein.

Rapunzel, lass dein Haar herunter! In diesem Schlössli schlummern wir. ©Adrian Reber

Das herrliche Wetter am Wochenende lässt uns von der Jugi aus den Rhein entdecken. Die Badekultur in der «Rhybadi» lebt seit 150 Jahren. Schon im Frühsommer öffnet das Bad seine Tore und lockt auch kulinarisch. Einen Aperol Spritz und eine Portion Pommes frites später lassen wir uns in der Rheinströmung treiben.

«Platsch!» – ein Sprung ins kühle Nass gefällig? ©Adrian Reber

Was die Locals empfehlen

Die Einheimischen in der Badi empfahlen uns danach einen Besuch in dem Glace-Hotspot von Schaffhausen: El Bertin Die Sorten sind alle selbst erfunden und werden liebevoll in Handarbeit hergestellt. Lasst Euch von der langen Schlange vor dem Lokal nicht entmutigen! Es lohnt sich.

Sanddorn, Marroni, Cheesecake: El Bertin kreiert aussergewöhnliche Glaces. ©Adrian Reber

Spontan besucht: Schaffhauser Wochenmarkt

Die Altstadt von Schaffhausen lädt zum Verweilen ein. Spontan geht es für uns auf einen Floh- und danach auf den Wochenmarkt. Dieser findet jeden Samstag statt und überrascht mit seiner Vielseitigkeit. Spargeln, Käse, Brot, Blumen und frische Bio-Eier – die Altstadt ist voller Stände von lokalen Produzenten.

Am Schaffhauser Floh- und Wochenmarkt: Hier gibt’s noch echte Schnäppchen. ©Adrian Reber

Wie kommt man denn zum «Munot»?

Der Munot dominiert als unbestrittenes Wahrzeichen Schaffhausens Altstadt. Besucherinnen und Besucher erreichen die Festung aus dem 16. Jahrhundert über kleine Treppenzustiege. Unser Zeitbudget von zwei Stunden verdoppelten wir kurzerhand auf vier – die Burg bietet einzigartige Ausblicke. Hier finden ganzjährige Bälle, Salsa-Abende und Führungen statt.

Vor einer Blamage bewahrt: Munot spricht man ohne das «t» aus. ©Adrian Reber

Am Samstagabend brummt in den Restaurants das Geschäft. Ich empfehle Euch, frühzeitig zu reservieren. Im Güterhof fanden wir erst um 21:00 Uhr Unterschlupf. Mit einem Apéro an der Bar überbrückten wir die Zeit – die Inneneinrichtung mit den dicken, alten Holzpfosten macht einen imposanten Eindruck.

Im schön restaurierten Güterhof empfehle ich den Veggie-Burger. ©Adrian Reber

An den grössten Wasserfall Europas spaziert

Zum Abschluss unseres Aufenthalts mit dem Hostel-Pass spazierten wir gemütlich an den Rheinfall. Die Wanderung dauert etwas mehr als eine Stunde und ist mit Sneakers gut machbar. Unser Glück am Rheinfall: In der Woche zuvor hatte es in der Schweiz viel geregnet. Über 6000 Badewannen Wasser donnern sekündlich die Felsen herunter. Ein eindrückliches Bild, das sich uns zum Abschied im Zug noch einmal bietet. Ciao Rheinfall, auf Wiedersehen Schaffhausen.

Über den Autor

junger Mann sitz auf Stein in Crans Montana

Zu mir:
Adrian hier – ich bin 28 und schätze die kleinen Ausbrüche aus meinem Alltag. Vor allem am Wochenende will ich raus aus dem Home Office und rein ins Erlebnis. Die Schweizer Jugendherbergen überzeugen mich bei meinen Ausflügen mit ihrer zentralen Lage, den neuen Bekanntschaften und let’s be honest: angemessenen Preisen ;-)!

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