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Wettbewerb: Gewinne einen Platz für ein MS Sports Camp

Seit 2021 sind die Schweizer Jugendherbergen offizieller Übernachtungspartner von MS Sports Camps. Als grösster Schweizer Camp-Anbieter hat MS Sports ein vielseitiges Programm auf die Beine gestellt. Im Vordergrund stehen die Lieblingssportarten der Kids, das Stärken des Immunsystem und das Pflegen von sozialen Kontakten. Hier schon mal ein kleiner Vorgeschmack, was dich dort erwartet:

Sei dabei!

Diesen Trumpf möchten wir feiern und verlosen deshalb gemeinsam mit MS Sports drei Camp-Plätze.

Alles, was du machen muss, ist das Formular unten ausfüllen und die Wettbewerbsfrage richtig beantworten. Durch die Anmeldung zu unserem Newsletter und wenn du uns auf Facebook und Instagram folgst, erhöhst du deine Gewinnchance.

Noch ein kleiner Tipp: Die Antwort auf die Wettbewerbsfrage findest du hier.

Viel Glück!

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Lagerfeeling in den Schweizer Jugendherbergen

Die Schweizer Jugendherbergen werden in diesem Sommer und Herbst zum Austragungsort diverser Sportlager für Kinder. Wie ein MS Sports Camp abläuft und was die kleinen Sportskanonen erleben, erzählen die Initianten der Camps hier.

Was sind MS Sports Camps?

MS Sports organisiert in diesem Jahr 377 Camps an 241 Standorten schweizweit für 17’000 Kids zwischen sechs und fünfzehn Jahren. In 30 Lagern wird mehrere Tage übernachtet.

Die Sportartenauswahl ist vielfältig: vom Fussball, Biken, Reiten, Schach, Tennis, Polysport bis hin zu Ski & Snowboard ist alles mit dabei. MS Sports hat ein vielseitiges Programm auf die Beine gestellt, damit die Kids ihren Lieblingssportarten nachgehen, ihr Immunsystem stärken und ihre sozialen Kontakte vertiefen können.

Ein besonderes Highlight sind die Übernachtungscamps. Mit den Schweizer Jugendherbergen konnte ein idealer Übernachtungspartner gefunden werden.

Der richtige Umgang mit Tieren wird in den Reitcamps gefördert. © MS Sports Camps

Ein typischer Tag im Camp

Das Programm in einem Camp dauert von 10.00 bis 16.00 Uhr und enthält zwei Trainingseinheiten in der gewählten Sportart. Spannende Rahmenprogramme wie Micro-Scooter fahren, Panini-Bilder tauschen, Lotto und vieles mehr dürfen da nicht fehlen. Der 11-jährige Sil aus Zufikon erzählt: «Es gibt immer so coole Sportarten. Am meisten gefällt mir Fussball. Am Mittag und am Abend können wir werwölflen, zeichnen, spielen und so weiter.»

Der Spass steht an erster Stelle. © MS Sports Camps

Zu den vier- bis fünftägigen Tagescamps kommen die Übernachtungen dazu. Die Kids teilen sich Stockbetten und verbringen viel Zeit miteinander – inklusive Talentshows, Casino-Abend, Schach-Turnier und vieles mehr. Zudem werden alle Camp-Teilnehmenden abwechslungsreich und gesund verpflegt und dürfen sich auch über vielerlei Spielmöglichkeit in und um die Jugendherbergen erfreuen.

Willst du dabei sein?

Die Schweizer Jugendherbergen verlosen als Partnerin von MS Sports Camps 3×1 Camp Platz im Wert von je CHF 285.-

Das sind perfekte Voraussetzungen, wie der 11-jährige Raphael aus Birmensdorf erzählt: «Die Unterhaltung ist enorm, das Essen ist jedes Mal mega fein und was wir machen ist so zum Lachen, es macht so viel Spass. Die Trainer sind alle so witzig. Am besten gefällt mir Pingpong, aber auch Trampolinspringen mit der Abschlussshow.»

Im Camp werden Körper und Geist gefördert – zum Beispiel beim Schach. © MS Sports Camps

Ein Blick hinter die Kulissen mit Gründer Mario Sager

In diesem Jahr feiert MS Sports sein 15-jähriges Jubiläum. Der Ursprung und das Herz des grössten Schweizer Camp-Anbieters sind in der Zentralschweiz zu finden. Das allererste Fussballcamp fand 2007 in Eschenbach statt und war der Startschuss in eine neue Camp-Ära. Mit der Idee, Kindern während den Schulferien eine sinnvolle Ferienbeschäftigung zu ermöglichen und deren Eltern zu entlasten, führte Mario Sager damals sein erstes Fussballcamp mit 64 Kindern durch.

Portraitbild von Mario Sager

Gründer und CEO Mario Sager

Die Mittel waren beschränkt, die Freude der Kinder jedoch enorm. Auch 15 Jahre nach der Gründung sind Begeisterung und Herzblut des CEO unverkennbar: «Wir sind sehr stolz und glücklich, für so viele Kinder und Jugendliche in der ganzen Schweiz schöne und sinnvolle Ferien zu ermöglichen.» Das Erfolgsgeheimnis sei ein einfaches: «Ich gebe jeden Tag mit vollem Herzblut das Beste und wichtig sind sehr gute Mitarbeiter und Trainer.»

Gemeinsam erleben die Kinder und Jugendliche unvergessliche Sport-Momente. © MS Sports Camps

Jetzt anmelden und Platz sichern

In den Sommer- und Herbstcamps hat es wenige Plätze frei. Wenn du dir einen Platz für ein Camp sichern möchtest, findest du alle Informationen zu den Camps und deren Preisen sowie die Anmeldung unter diesem Link. Mit der von MS Sports angebotenen Annullationskostenversicherung gehst du zudem kein Risiko ein, falls sich deine Pläne kurzfristig ändern würden.

Jubiläums-Spezialangebot für Familien

Dank der Zusammenarbeit mit den Schweizer Jugendherbergen gibt es in diesem Jahr ein spezielles Angebot für die ganze Familie: Eltern, die ihre Kinder besuchen und Familienzeit verbringen möchten, erhalten mit dem Promocode MSSPORTS einen Rabatt von 20% auf die Übernachtung (ab 2 Nächten) in einer umliegenden Jugendherberge.

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Über die Autorin

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Angela Käslin ist Leiterin Kommunikation bei MS Sports und bereits seit über zehn Jahren mit dabei. Die passionierte Fussballerin spielte über 20 Jahre Im Frauenteam des FC Luzern und engagiert sich seit über einem Jahrzehnt als Trainerin im Juniorenfussball.

Perfect Match!

Wieso passen die Schweizer Jugendherbergen und MS Sports Camps eigentlich so gut zusammen?

zwei Jungs spielen Tennis
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Wanderung entlang der französischen Grenze

Tschüss Basel!

Das Basler Dreiländereck habe ich auf meiner Tour de Suisse entlang der Schweizer Grenze hinter mir gelassen. Es folgt der erste Abschnitt an der französischen Grenze. Der Übergang von Baselstadt zu -land zeigt sich nahtlos. Die hippe City erstreckt sich weit hinein ins Ländliche. Immer wieder überschreite ich die Kantonsgrenzen zwischen Baselland, Solothurn und bis hin zum Jura.

Der Zoll mitten in der Stadt Basel. ©Heinz

On Tour

Ich komme weiterhin gut voran mit täglichen Etappen von 25 bis 30 km. Je nach Standort meiner Unterkunft fällt die Strecke etwas kürzer aus.
Kleiner Side Fact für alle die sich gefragt haben wie viel Gepäck ich täglich mit mir herum schleppe. Mein 35 Liter Rucksack wiegt nicht ganz 10kg. Das ist bei einer solchen Wanderung gut zu meistern. Das Faszinierende: Trotz wenigen Utensilien vermisse ich kaum etwas. Ein echt befreiendes Gefühl!

Ganz schön kompakt der Rucksack. ©Heinz

Grundsätzlich habe ich je zwei T-Shirts, Unterhosen und Socken dabei. Zudem ein Langarm-Shirt und eine wärmende, leichte Jacke. Und natürlich einen Regenschutz. Trotz der zivilisationsnahen Tour habe ich Reserven eingepackt, benötigt habe ich diese aber eigentlich nicht.

Eine besondere Jugendherberge

Die nächste Jugendherberge auf meiner Tour befindet sich auf dem Rotberg. Die Jugi Mariastein mit ihrem authentischen Charme ist etwas ganz Besonderes. Wer in einer idyllisch gelegenen Burg übernachten möchte, sollte dies auf Burg Rotberg machen. Ein Paradies für Kinder – das Handy bleibt am besten gleich zuhause. Doch Achtung, die Jugi-Burg soll in der Regel sehr gut besetzt sein. Ich habe Glück

Die Jugendherberge thront stolz auf dem Rotberg. ©Heinz

Weiter in Richtung Jura

Es ist spannend, auf der Landesgrenze zu wandern. Zu einem grossen Teil verlaufen die Pfade und Wege direkt auf der Grenze (z.B. um Rodersdorf herum). Die Trampelpfade sind teilweise nicht einmal auf der Karte eingetragen.

Beste Aussicht geniesst man von Remelspitz. ©Heinz

Endlich erreiche ich den Kanton Jura. Die „Eintrittspforte“ begehe ich über den „Remelgrat“, einfach fantastisch! Dann folgt ein Asphaltabschnitt und schliesslich setzt auf schönem Wanderweg entlang der „Lucelle“ Regen ein. Doch dies mag meiner frohen Grenzgänger-Stimmung nichts anhaben. Denn bald nehmen die Sonnenstrahlen wieder Überhand – und mit ihnen die geradezu explodierende Frühlingsfarbenpracht. Bienvenue du Jura!

Abwechslung wird auf der Wanderung genügend geboten. ©Heinz

Die Jugendherberge im Kantonshauptstädtchen Delemont geht sehr flexibel auf meinen Etappenplan ein. Vielen Dank! Ich nutze sie als Rückzugsort, um den jüngsten Schweizer Kanton etwas besser kennen zu lernen. Auch die nagelneue Jugendherberge Saignelégier darf auf meiner Tour nicht fehlen. Neben den Jugendherbergszimmer gibt es im Freizeitzentrum Franches-Montagnes auch Hotelzimmer. Als Mitglied der Schweizer Jugendherbergen profitierst du hier vom Mitgliederpreis. Diesen Luxus habe ich mir gegönnt!

Schweizer Urwald im Jura

Dann gehts in eine Art Urwald mit Algen, Moos und Farn, liegen gebliebenen, vermodernden Baumstämmen und vielseitigen Wasserläufen. Die Wanderung entlang dem Grenzfluss Doubs bildet damit als weiteres Highlight ein passender Abschluss meiner Grenzerfahrung Tour de Suisse in den Jugi‘s.

Urwald in unserer schönen Schweiz. ©Heinz

Anstelle dieser angenehmen und unkomplizierten Unterkünfte werde ich für den weiteren Verlauf meiner Tour in die abgelegenen Gegenden nun mehrheitlich aufs Zelt umstellen. Ich freue mich jedoch bereits, auf meiner Umrundungstour weiterhin immer wieder Unterschlupf in einer Jugendherberge zu finden.

Schon 700km weit gekommen

Seit dem Start vor etwa fünf Wochen in Balzers – St. Luzisteig habe ich nun ca. 700 km zurückgelegt. Rund 2’000 km sollen bis im Herbst zur Umrundung der Schweiz noch folgen. Bei meiner im Jahre 2020 absolvierten Mittelmeerwanderung waren es rund 1`000 km. Schon extrem, wie verwinkelt so ein Grenzverlauf sein kann.

Noch ein paar Eindrücke von der Wanderung entlang der französischen Grenze. ©Heinz

Meine Tour de Suisse ging bisher entlang von vier Nachbarländer und zehn Kantone. Es ist spannend, entlang der Schweizer Grenze zu wandern. Eine Erkundungstour lohnt sich allemal!

Wer weitere Infos zu meiner Tour de Suisse wünscht darf sich gerne bei mir melden. Auch begleitete Touren oder das Mitwandern auf einem Abschnitt entlang der Schweizer Grenze sind möglich.

Wie Heinz bis hier hin gekommen ist und was er alles erlebt hat, erfährst du in seinen Artikeln.

Gestartet hat Heinz im Flachland, genauer gesagt in unserer Jugendherberge Schaan-Vaduz. Ausgangspunkt und Rückkehrort seiner Weitwanderung ist die Jugendherberge St. Gallen. Wie es ihm beim Start erging, erfährst du hier.

Weiter ging es entlang des schwäbischen Meers, vom Staller Rheinteil bis nach Stein am Rhein.  Was ihm am Bodensee so beindruckt und welch schöner Fleck sich entlang des Ufers befindet erfährst du im Teil zwei der Serie.

Von Stein am Rhein nach Basel, vorbei an unzähligen spannenden Städtchen und an noch viel mehr Grenzsteinen. Zwischen Stein am Rhein und Basel gibt es einiges zu entdecken.

Wer möchte kann meinen Weg zusätzlich verfolgen unter www.stadt-land-spirit.ch und www.polarsteps.com/HeinzEgli (gut auch per App nutzbar).

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Zu Fuss unterwegs von Stein am Rhein nach Basel

Stein am Rhein die Perle am Hochrhein

Stein am Rhein, im wahrsten Sinne ein malerisches Städtchen. Nicht nur wegen seinem historischen Charm, sondern ganz besonders wegen den pittoresken Fassadenmalereien im Ortskern.

Ganz schön charmant dieses Stein am Rhein. ©Heinz

Überraschende Natur- und Kulturlandschaft

Ich verlasse gestärkt vom schmackhaften Abendessen und dem reichhaltigen Jugendherbergs-Zmorgen das Hostel in Stein am Rhein. Mein Weg zieht mich nun weiter in Richtung Schaffhausen. Nach dem Besuch der deutschen Enklave Büssingen, mit einer Überschreitung der Landesgrenze mitten durch eine Gartenwirtschaft, beginnt definitiv der Zick-Zack-Kurs. Der Weg entlang der „Schaffhauser Landesgrenze“ führt mich zum nördlichsten Punkt der Schweiz, dem „Schwarze Staa“. Hier wurden in früheren Zeiten Menschen ins benachbarte Grossherzogtum Baden ausgeschafft.

Einer der unzähligen Grenzsteinen auf der Wanderung. ©Heinz

Der „Randen“ (Gebirge) als östlicher Ausläufer des Jura zeigt sich als vielseitige, spannende und wohl für viele wenig bekannte Landschaft. Sie mündet auf meinem Weg in der Weinbauregion Hallau im Klettgau (Chläggi) und letztlich beim Schaffhauser Grenzpunkt Nr. 1 nahe dem Rheinfall.

Eigentlich schade, dass ich den direkten Weg entlang der Landesgrenze nehme. Damit verpasse ich nicht nur eine Schifffahrt auf dem angeblich schönsten Strom Europas. Nein, auch den Fussweg Diessenhofen nach Schaffhausen.

Charme der Jugi

Mein Etappenziel endet in der Jugendherberge Schaffhausen, in der ich mich ein bisschen wie ein Schlossherr fühle. Ein besonderes Anwesen in einem schönen Park – und durch die Rezeptionistin erhält es ein französisches Flair. Das Erwachen bei morgendlichem Vogelgezwitscher lässt mich gerne an den besonderen Ort erinnern.

Schönes Schlösschen in Schaffhausen – die Jugendherberge. ©Heinz

Der Rhein als treuer Weggefährte

Die modernste Elektrobus-Flotte in Schaffhausen muss ich natürlich noch gefahren sein, bevor ich mich weiter in das Wander-Abenteuer stürze. Die folgenden Etappen bringen mich bis nach Basel.

Der zürcherische Teil führt entlang des Rheins und ist eine Mischung von „topfeben und hügelig“. Immer wieder mit tollen Ausblicken auf den Rhein und bis hin zu den Alpen. Der Wanderweg mal links mal rechts des Rheins, mal direkt am Wasser, mal etwas erhöht, führt mich weiter in Richtung Basel. Es geht entlang von farbenfrohen Fluren und auf Pfaden in frühlingsgrün leuchtenden Ufergehölzen und Wäldern.

Direkt am Rheinufer entlang in Richtung Basel. ©Heinz

Ich nutze die Gelegenheit, um meinen Gedanken nachzuhängen und ab und an spontan eine Wurst über schöner Feuerglut zu braten. Immer mal wieder bietet sich die Möglichkeit eines erfrischenden Bades im längsten Fluss Europas. Ein echtes Privileg sich so treiben zu lassen.

Unbekannte und bewährte Jugi

Etwas abseits meiner Grenzwanderung besuche ich ein historisches, kleines Castell: die Jugendherberge Brugg. Sie präsentiert sich genau wie man sich ein Hostel dieser Art wünscht. Einfach und authentisch, vom Mobiliar bis zum mit Liebe zubereiteten Frühstück und das Tüpfchen auf dem I ist das prächtige Wetter.

Schlössli Altenburg im aargauischen Brugg. ©Schweizer Jugendherberge

Gerade diese Vielseitigkeit mag ich an den Schweizer Jugendherbergen. Das Haus in Brugg ist ein echter Kontrast zu meinem nächsten Stopp, der modernen Jugendherberge Basel. In Basel wurden alte und neue Bausubstanz beispielhaft und innovativ ergänzt. Echt ganz schön stylisch.

Es wird städtischer

Auf dem Weg nach Basel gibt es noch einiges zu entdecken. Kraftwerke, Naturschauspiele, historische Städtchen wie Laufenburg, das deutsche Bad-Säckingen oder Rheinfelden. Nicht zu vergessen ist das besondere, römische Augusta Raurica (Kaiseraugst). Vorbei an all den bezaubernden Städtchen gelange ich über den eindrücklichen Wanderweg mitten durch den Rheinhafen und Warenumschlagsplatz nach Basel-Birsfelden.

Die Altstadt der zähringer Stadt Rheinfelden. ©Heinz

Einmal rund um Basel

In ein bis zwei Tagen ist es möglich, Basel entlang der Landesgrenze zu „umrunden“. Bei meinem Start ab dem Spektakel „Rheinschleuse Birsfelden“ werde ich zuerst von einem Frühlingsregen überrascht. Das spektakuläre Lichtspiel in den Buchenwälder machen das nasse Wetter jedoch gleich wieder wett. Die neuen, baulichen Wahrzeichen von Basel kann ich aus der Ferne zuerst von Norden, dann von Süden her gut erkennen und helfen mir bei der Orientierung.

Dreiländerbrücke in Basel ©Heinz

Bei der Überquerung der Dreiländerbrücke wird mir bewusst, wie stark die angrenzenden Orte rund um Basel miteinander verflochten sind. Herrlich!

Der nun folgende Wanderabschnitt entlang der französischen Landesgrenze wird für mich definitiv Neuland. Ich freue mich darauf und sage auf Wiederwandern, auf Wiederlesen und au revoir!

Wer möchte kann meinen Weg zusätzlich verfolgen unter www.stadt-land-spirit.ch und www.polarsteps.com/HeinzEgli (gut auch per App nutzbar).

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Die Schweiz liegt am Meer

Was für ein herrlicher, sonnig-kühler Morgen. Und was für ein Geschenk, schmerzfrei zu gehen. Die ersten Etappen zeigten eben doch gewisse Anlaufsymptome. Nach dem flachen und interessanten St. Galler Rheintal biege ich auf meiner Schweizer Rundwanderreise langsam zum Bodensee ein. Die Schweiz liegt wahrlich am Meer, am Schwäbischen Meer.

Ganz schön idyllisch diese Uferwege. ©Heinz

Rorschach besitzt eine der angeblich schönsten Badis der Schweiz. Sie hat zwar keine Liegewiese, dafür ist sie wie bei den Pfahlbauern in Unteruhldingen auf Pfählen gebaut. Anschliessend gelange ich nach Romanshorn, wo ich ja auch mal kurz wohnhaft war. Nun in der Jugendherberge. Sehr gepflegt und voll mit Erinnerungen meiner Schulzeit.

Der Bodensee als Wasserspeicher

Gerade wer zu Fuss geht, entdeckt so vieles. Obwohl ich die Gegend recht gut kenne, sehe ich zu Fuss viel Neues, was ich zuvor fahrend nicht gesehen habe.

Hier ein paar Facts zum Bodensee:

  • Nicht nur die Schweiz bezieht Trinkwasser aus dem Bodensee, nein dies reicht sogar bis nach Stuttgart
  • Gerade mal 1/3 der Niederschlagsmengen des Bodensees werden von den Seewasserwerken entnommen
  • Der Bodensee ist nur deshalb nicht der grösste Schweizer See, weil die Landesgrenzen angeblich bis heute nicht definitiv festgelegt sind

Bei so viel Wasser drängt sich in Romanshorn ein Abstecher, mit der nur 50 Minuten dauernden Fähre- Überfahrt über das «Schwäbische Meer», nach Friedrichshafen auf. Stets eine neue «Meeresstimmung» und bei Sonnenauf- und Sonnenuntergang ganz besonders zu empfehlen (Schweizer Bahnabos sind auf der Fähre gültig). Auch die neuen Gastronomieangebote im Hafenareal und die See- und Parkpromenade von Romanshorn, lassen südländische Gefühle aufkommen.

Von der Fähre hat man einen weiten Bild ins schwäbische Meer. ©Heinz

Vielseitig unterwegs

Das See-Meer lässt sich herrlich auf der Landesgrenze per Schiff z.B. von Romanshorn nach Kreuzlingen erleben. Über zahlreiche Zwischenstopps, wie der beinahe unendliche Steg von Altnau, erreicht man anschliessend das Schweizer Grenzstädtchen Kreuzlingen.

Wer mit dem Velo oder per Inline-Skates unterwegs ist, findet prächtige Wege entlang des Bodensee. Gemütlich der Nase nach oder ambitioniert in die nahen gelegenen Anhöhen. Die Rückreise kann dann auch turbomässig bequem mit der «Turbo-Bahn» erfolgen.

Der Thurbo bringt dich ganz bequem von A nach B. ©Heinz

Toller Uferweg

Besonders auf dem Abschnitt Uttwil – Münsterlingen lässt sich das Bodenseeufer mit den zahlreichen Naturschutzgebieten, netten Badehäuschen und protzigen Niederlassungen erkunden – oder besser gesagt, aus der Ferne betrachten. Zahlreiche Campingplätze und Seezugänge mit teils Gratis-Badeplätzen laden zum Rasten ein. Meine Unterkunft ist selbstverständlich die Jugendherberge in Romanshorn.

Am Ufer des Bodensees entlang, irgendwie fast ein bisschen meditativ. ©Heinz

Auf diesem Weg begleitet mich wieder ein Freund aus der Umgebung. Alleine wandern finde ich prima, doch zu zweit ist’s halt schon auch schön. Den gemeinsamen Abschnitt lassen wir dann beim Bier in Konstanz am See ausklingen. Zu dieser Jahreszeit zwar nur wenig bevölkert, heisst es hier aber nicht umsonst das «Tessin Deutschlands».

Kunst am Ufer des Bodensees. ©Heinz

Apropos Grenze, wie zeigt sich diese denn eigentlich im Siedlungsgebiet? Nimmt man sie überhaupt wahr? Die mittlerweile weit bekannte «Corona-Kunst-Grenze» zwischen Kreuzlingen und Konstanz ist wahrlich «grün». Zwischen den Wohngebieten erkennt man dann die Grenze teils nur durch Farbwechsel der Strassenmarkierungen oder einem «Grenzketteli». Andernorts sind noch Relikte von Maschendrahtzäunen übriggeblieben. Zollstationen sind teilweise aufgehoben und meist unbewacht.

Was für eine Brotlandschaft

Ich übernachte erstmals in der Jugi-Villa in der Grenzstadt Kreuzlingen. Nach der Fluss-, See-, Berglandschaft entdeckte ich nun auch die Brotlandschaft. Und dies ist  nur eine von vielen Spezialitäten in dieser besonderen Jugi.

Die Brotauswahl in der Jugendherbergen in Kreuzlingen. ©Heinz

Auf der nachfolgenden Wanderung entlang dem wunderschönen Seerhein und Untersee, für mich eine der schönsten Seelandschafen der Schweiz, komme ich nicht drum herum, bei den angeblich besten «Osterchüechli» nördlich von Kapstadt zuzugreifen. Dieses vertilge ich abends mit dem letzten noch vorhandenen Weihnachtsbier – irgendwie passend für diesen speziellen Jugi-Ort!

Die Villa direkt am See. ©Heinz

Ah ja, und da ist da noch die Einkehr «Blumen & Kaffee» by Marianne in einem der so schmucken Thurgau See-Dörfern, Ermatingen. Blumen eignen sich zwar nicht gerade zum Mittragen, doch Kaffee und Omas’s XL-Mailänderli, lassen mich neu durchstarten. Und von den ausgestellten Lebensweisheiten stelle ich fest, dass ich bei zahlreichen «auf dem Weg» bin.

Ganz schön historisch

Dann geht’s weiter dem Untersee entlang mit Blick auf «Napoleons Schloss Arenenberg», wo traumhafte Sonnenuntergänge zu erleben sind. Dann nach Arbon ein weiterer römischer geschichtsträchtiger Ort: Eschenz mit dem «Goldenen Becher», bekannt als wertvollster Thurgauer Fund dieser Zeit. Dann der aussergewöhnliche Ort des Klosters Inseli Werd, mit Zugang zum langgezogenen Holzsteg über das seichte Rheinwasser.

Bis zum nächsten Mal – rund um den Hochrhein …

Wer möchte kann meinen Weg zusätzlich verfolgen unter www.stadt-land-spirit.ch und www.polarsteps.com/HeinzEgli (gut auch per App nutzbar).

Rast-auf-dem-Dreiländereck-Grenzstein

Heinz hat bereits einen Teil seiner Grenzwanderung hinter sich gebracht. Mehr zum Start und was er erlebt hat erfährst du im ersten Teil der Blogserie.

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Unsere Jugendherbergs-Perlen am See

Im Sommer ist alles besser! Endlich wieder den Bauch in die Sonne strecken, die Nachmittage am Wasser verbringen und feine Grilladen unter freiem Himmel mit den Liebsten geniessen. Jeder Tag fühlt sich fast wie Ferien am See an.

Und weil die schönsten Tage immer viel zu schnell vorbei gehen, wieso nicht einmal eine längere Auszeit vom Alltag am Wasser verbringen? Wir haben zahlreiche Jugendherbergen, die nicht nur Frühstück mit Seeblick versprechen, mit ihrer besonderen Lage bestechen, sondern auch jede Menge actionreiche Stunden um und auf dem Wasser bieten.

Die Jugendherberge Kreuzlingen ist der perfekte Ort für Ferien am See. © Schweizer Jugendherbergen

Eine Oase am Bodensee

Inmitten des grössten Bio-Naturparks am tiefblauen Bodensee mit weissem Sandstrandthront die Jugendherberge Kreuzlingen. Die historische Herrenvilla aus dem 19. Jahrhundert befindet sich gerade einmal 200 Meter vom Seeufer entfernt und verfügt über Zimmer mit Balkonen, die zum See gerichtet sind. Lauschige Sommerabende am Lagerfeuer sind hier garantiert.

Doch auch für reichlich Spass ist gesorgt. Hast du schon einmal von der Kenterrolle gehört? Direkt neben der Jugendherberge befindet sich ein Standort des Kanuzentrums La Canoa und dort lernst du, dein vom Untergehen bedrohtes Kanu wieder über Wasser zu bringen. Oder aber du überquerst die Landesgrenze nach Deutschland bei einer geführten Tour inklusive Grillstopp. Natürlich kannst du auch eigenständig mit Paddeln bewaffnet zu neuen Gefilden aufbrechen.

Grandiose Aussichten bis ans andere Ufer nach Deutschland. © Schweizer Jugendherbergen

Auf den brandneuen Spielplätzen wenige Gehminuten vom Hostel entfernt, geniesst du endlosen Spiel- und Kletterspass. Oder du tauchst im Seemuseum in die Tiefgründe des Drei-Länder-Sees ein, an welchen die Schweiz, Deutschland und Österreich grenzen.

Übrigens kannst du von der Jugendherberge Kreuzlingen ganz easy mit den angeschnallten Skates, auf dem gesattelten Drahtesel oder zu Fuss auf wunderbaren Wegen entlang des Ufers zur Jugendherberge Romanshorn gelangen.

Schöner könnte die Skating-Strecke von Kreuzlingen nach Romanshorn nicht sein. © Schweizer Jugendherbergen

Dolce Vita am Zürichsee

Bereits die Anreise mit dem Zug in die Jugendherberge Richterswil ist ein Highlight. Teilweise fühlt es sich so an, als würden die Waggons über das Wasser gleiten, weil die Gleise so nahe am Ufer gebaut sind. Vom Bahnhof führt eine Strandpromenade direkt zum Jugendherbergs-Eingang.

Ein Highlight in diesem Hostel ist das Beizli am See. Es gibt erfrischende Drinks, lokale Biere und Weine sowie frisch zubereitete, kalte und warme Gerichte mit Blick auf den Zürichsee und die Inseln Ufenau, Lützelau und Schönenwirt.

Nicht nur das Gebäude der Jugendherberge Richterswil ist ein Hingucker – im Beizli am See lassen sich gemütlich die Sonnenstunden geniessen. © Schweizer Jugendherbergen

Zum Verdauen kannst du zum Beispiel eine Pedalo-Tour machen. Die Vermietung befindet sich direkt vor der Haustür und Gäste sowie Mitglieder erhalten zehn Prozent Rabatt.

Vom Schiff-Anlegeplatz aus besteht zudem die Möglichkeit, eine Schiffsfahrt zu machen. Dabei solltest du unbedingt einen Stopp im historischen Kleinstädtchen Rapperswil-Jona einplanen und Halt in der Jugendherberge machen.

Die Kursschiffe legen quasi vor der Haustüre der Jugendherberge an. © Schweizer Jugendherbergen

Gemeinsam geniessen am Greifensee

Du willst mit deiner Familie, deinen besten Freunden oder deinem Verein eine ausgelassene Zeit geniessen? Unser rustikales und idyllisches Gruppenhaus, die Jugendherberge Fällanden, ist der perfekte Ort dafür. Das Haus wurde einst vom bekannten Architekten Emil Roth entworfen. Die Unterkunft befindet sich in einem Naturschutzgebiet, ist in einen riesigen Garten eingebettet und umgeben von Grün.

Aus dem Bett kannst du frühmorgens direkt in den Greifensee fallen und auf dem Floss Vitamin D tanken. Oder du unternimmst abenteuerliche Touren mit dem Ruderboot, chillst auf dem Stand-Up-Paddle und erkundest mit deinem Velo oder deinen Skates die Ufer. Nach einem aufregenden Tag bildet das Lagerfeuer schliesslich den perfekten Ort, sich über das Erlebte auszutauschen.

Im Gruppenhaus in Fällanden am Greifensee lassen sich unvergessliche Ferien mit den Liebsten geniessen. © Schweizer Jugendherbergen

Über die Autorin

Nina arbeitet als PR Assistentin bei den Schweizer Jugendherbergen. Nicht nur beruflich ist sie immer auf der Suche nach spannenden Geschichten, auch ausserhalb der Arbeit stürzt sie sich immer wieder in neue Abenteuer, damit es nicht langweilig wird. Wenn sie nicht gerade Berge besteigt, auf Festivals feiert oder die Schweiz entdeckt, kuschelt sie am liebsten mit ihren beiden Büsis auf der Couch.

Noch mehr Gründe für Ferien am Wasser

Nathalie hat die Schweizer Seen nach den schönsten Stränden abgeklappert und ihre Ausbeute in einen Blogbeitrag gepackt. In welchen Jugendherbergen Strandfeeling herrscht, liest du in ihrem Beitrag.

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So war das Innovation Camp in der Jugendherberge Solothurn

Als ich um 14 Uhr den beeindruckenden Gruppenraum in der Jugendherberge Solothurn betrete, treffe ich auf elf neue Gesichter. Wir alle haben uns für die nationale Wirtschafts-Olympiade von YES qualifiziert. Wie ich hier gelandet bin? Das erzähle ich dir jetzt.

Jedes Jahr finden in zahlreichen Themenbereichen die Wissenschafts-Olympiaden statt. Dieses Jahr hatte ich die Möglichkeit, erstmals an der Wirtschafts-Olympiade von Young Enterprise Switzerland (YES), teilzunehmen. Da ich mit meinem eigenen Start-Up «Omid» beim diesjährigen Company Programme von YES dabei bin, wurde ich automatisch an die Veranstaltung erinnert. Nach dem erfolgreichen Absolvieren des Tests erfolgte schon bald die Erleichterung, dass ich es in die Top 10 geschafft habe, sowie die Einladung in das diesjährige YES Innovation Camp. Ich freute mich riesig über diesen ersten Erfolg und die damit entstandenen Möglichkeiten.

Die Jugendherberge Solothurn befindet sich direkt an der Aare. © SJH

Endlich geht es los

Das Abenteuer begann am 22. April. Nach einer zweistündigen Zugfahrt an diesem Freitag, erreichte ich die Jugendherberge in Solothurn. Ich lernte die anderen Teilnehmer*innen als auch die leitenden Personen kennen. Nach einer kurzweiligen Führung durch das Gebäude und einer spannenden Präsentation, wurden uns die Themen «Game Theory» und «Monetary Policy» nähergebracht – alles auf Englisch.

Am Abend machten wir uns gemeinsam auf, um das barocke Städtchen Solothurn bei einem Stadtrundgang zu erkunden. Ein feines Glacé durfte dabei natürlich nicht fehlen.

Im Barockstädtchen Solothurn gibt es immer etwas zu entdecken – und hervorragende Eiscreme. © Solothurn Tourismus / Tino Zurbrügg

Was will die GenZ? 

Nach einer erholsamen Nacht drehte sich am nächsten Tag alles um den anstehenden Business-Case, welcher die Jugendherberge direkt zu Beginn an uns austeilte. Wie können die Schweizer Jugendherbergen die «Generation Z» besser erreichen?

Mit dieser Frage beschäftigten wir uns in Kleingruppen und stellten einen «Actionplan» und «Offercatalogue» zusammen. Nach mehreren Stunden fleissiger Arbeit freuten wir uns auf das gemeinsame Abendessen, bevor wir den Tag mit Bowling und Billard ausklingen liessen. 

Es wurde fleissig am Business-Case gearbeitet. © YES

Die Teilnehmer*innen tüfteln an neuen Ideen. © YES

Fast vorbei 

Am Sonntag ging die Vorbereitung für die Präsentation des Business-Case in die letzte Runde und wir nahmen die letzten Abänderungen vor. Nach dem leckeren Mittagessen und weiteren spannenden Gesprächen, waren die Präsentationen, der wirtschaftliche Höhepunkt des Camps, an der Reihe. Alle vier Gruppen präsentierten ihre Gedanken und machten sehr interessante Vorschläge. Das Feedback der Leiter*innen sowie der Olympia-Gewinnergruppe der letzten zwei Jahre, welche auch anwesend waren, liess uns noch Verbesserungspotenzial erkennen.

Die Teilnehmer*innen haben im Innovation Camp Freunde fürs Leben gefunden. © YES

Ein perfektes Wochenende 

Die drei Tage waren sehr lehr- und erlebnisreich. Wir haben viel Neues gelernt. Mein persönliches Highlight war, dass ich viele neue Leute kennengelernt habe, die nicht nur interessant, sondern auch sehr talentiert sind. Der nächste Schritt wird dann das nationale Finale am 6. Mai in Zürich sein. Die schriftliche Prüfung und der Business-Case liegen dabei im Fokus.

Ich freue mich auf diese Erfahrung und auf das Wiedersehen mit den anderen Kandidat*innen!

Die Schweizer Jugendherbergen und YES 

Young Enterprise Switzerland (YES) ist eine Non-Profit Organisation und der führende Anbieter von Wirtschafts- und Meinungsbildung in der Schweiz. Seit August 2021 gehört YES zum Partner-Netzwerk der Schweizer Jugendherbergen. Dank der Kooperation werden Kinder und Jugendliche nicht nur gefördert, sondern haben auch die Möglichkeit, die Zukunft aktiv mitzugestalten – zum Beispiel bei Projektwochen oder Innovation Camps.

Über den Autor

Chris Hamburger schliesst diesen Sommer seine Matura an der Kantonsschule am Burggraben in St. Gallen ab. Danach plant er ein Zwischenjahr. In dieser Zeit wird er voraussichtlich ein Praktikum sowie das Militär absolvieren – und hoffentlich reisen können.

Zu seinen Leidenschaften zählt er Sprachen und Musik. Chris ist immer irgendwie beschäftigt, sei es mit dem eigenen Start-Up Omid, unterwegs mit Freunden oder an Events wie der Wirtschafts-Olympiade.

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Burgen & Schlösser Erleben Freunde Frühling

Auf den Spuren des Osterhasens in Burgdorf

Das lange Osterwochenende stand bevor und Katrina und ich wollten mal wieder einen Ausflug unternehmen. Beim Studieren unserer Jugi-Karte fiel die Wahl auf die Jugendherberge Schloss Burgdorf  – bequeme Anreise, coole Location und guter Ausgangspunkt für verschiedene Aktivitäten haben überzeugt.

Gemütlicher Start ins Osterwochenende

Am Ostersamstag machten wir uns also auf den Weg Richtung Emmental. Nach ca. zehn Gehminuten vom Bahnhof durch das ruhige Burgdorf und dem kurzen Anstieg, erreichten wir das Schloss. Wir waren gespannt, welches Themenzimmer uns zugeteilt wurde und freuten uns über das geräumige Zimmer «Loch», welches seinem Namen glücklicherweise nicht gerecht wurde. Wir konnten auch in das «Skizimmer» einen Blick werden, welches uns auch sehr gefallen hätte.

Den Abend starteten wir mit einem Apéro im Schlosshof und genossen den weiten Blick über die Region. Danach ging es ins Restaurant, wo wir uns von der leckeren Küche verwöhnen liessen.

Die Aussicht von der Restaurantterrasse ©Laura Gargiulo

Plan B musste her

Nach einer erholsamen Nacht erwartete uns ein grandioser Osterbrunch, der keine kulinarischen Wünsche offen liess. Frisches Brot, Gipfeli, Früchte, Aufschnitt- und Käseplatten, Müesli und Rührei waren längst nicht alles. Ein zarter Schmorbraten mit feinem Kartoffelgratin und ein Dessertbuffet rundeten den Brunch ab.

Gut gestärkt gingen wir los, um Trottinetts zu mieten. Leider hatten wir die Öffnungszeiten zuvor nicht beachtet und standen bei trotti mieten vor verschlossenen Türen. Es musste ein Plan B her! Beim Brunch hatte uns ein Mitarbeiter des Schlosses den Tipp gegeben, zur Lueg zu fahren. Von da aus könnte man weit bis zu den Alpen blicken. Also entschieden wir uns spontan, den Bus zur Lueg zu nehmen.

Nach einem kurzen, steilen Anstieg gelangten wir zum Denkmal, von dem wir einen atemberaubenden Ausblick über Hügel, Felder bis zu den Berner Alpen hatten.

Das Denkmal, welches den bernischen Kavalleristen gewidmet ist.

Zurück wollten wir uns nicht wieder in den Bus setzen, daher entschieden wir uns den Weg nach Burgdorf zu Fuss zurückzulegen. Der Weg führte uns rund 2.5 Stunden durch schönste Landschaften und vorbei an malerischen Häusern.

Zurück in Burgdorf hatten wir Lust auf italienische Küche und entschieden uns für das Restaurant Piazzetta. Uns überkam die Lust nach Pizza mit Rohschinken, Rucola und Mascarpone, auf der Karte war sie jedoch nicht zu finden. Der freundliche Kellner erfüllte uns trotzdem den Wunsch und wir liessen es uns schmecken. Gute Pizza, freundliche Bedienung und gemütliche Atmosphäre liessen wir den Abend ausklingen.

Die atemberaubende Aussicht von der Lueg.

E-Bike Tour – ein Muss

Wer nach Burgdorf fährt der kommt um eine E-Bike-Tour kaum herum. Bei unserer kleinen Wanderung stellten wir bereits fest, wieso hier jeder ein Elektrovelo fährt. Den Plan ein solches Bike zu mieten, hatten wir bereits zu Hause geschmiedet.

Mit dem E-Bike düst es sich noch besser.

Am Ostermontag checkten wir nach dem reichhaltigen Frühstück aus und machten uns auf den Weg zum Veloverleih Rent-a-bike Burgdorf. Dort hatten wir uns online zwei E-Bikes gemietet, die uns zum Kambly Fabrikladen bringen sollten. Wer Mitglied bei den Schweizer Jugendherbergen ist, kann vorab bei der Rezeption einen CHF 10.- Gutschein abholen und diesen bei Rent-a-bike einlösen.

Unsere Drahtesel gesattelt, trampelten wir los. Wir schlugen allerdings, aus unklaren Gründen, eine falsche Route ein und erreichten den Feingebäckspezialisten in Trubschachen nach 50 anstatt geplanten 32km!

Der Weg führte uns erst durch den Wald, es ging steil bergauf und genau so steil wieder herunter. Mit unserer tollen Unterstützung war dies jedoch das kleinste Problem. Die knapp 20km Umweg waren dafür aber wunderschön und die Probierguetzli entschädigten uns für die Strapazen ebenfalls 😉.

Wir entschieden uns, die Strecke zurück nach Burgdorf ab Langnau i. E. mit dem Zug zurückzulegen. Unsere Energie und der Velo-Akku waren zwar nicht erschöpft, aber der Po wollte nach 3.5 Stunden einfach nicht mehr länger auf dem Sattel sitzen. Wir freuten uns, dass wir die Velos spontan auch dort am Bahnhof bei Rent-a-bike abgeben konnten.

Entspannt traten wir die Heimreise zurück nach Zürich bzw. ins Fricktal an. Es war sicherlich nicht das letzte Mal, dass wir in Burgdorf waren, denn ein Besuch des schlosseigenen Museums haben wir nicht geschafft.

Ein echt schönes Stückchen Erde: Burgdorf.

Die Autorinnen

Frau sitzt am Seeufer

Dieser Beitrag wurde unter anderem von Katrina, unserer Star-Marketing-Assistentin verfasst. Was sie am besten beschreibt? Da ist sich die Redaktion nicht ganz einig. Aber die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo zwischen Handballprofi, GenZ-Repräsentantin, Kochenthusiastin und Crêpe-Connaisseuse. Sie bereichert unser Redaktionsteam hervorragend und kontert nicht nur beim Töggele mit Humor, sondern auch wenn ihr Heimatkanton mal wieder auf die Schippe genommen wird.

Frau schaut in die Ferne

Katrin ist unsere sportbegeisterte Abteilungsleiterin des Booking Centers der Schweizer Jugendherbergen. Wenn sie nicht im Büro anzutreffen ist, findet man sie in einer Jugendherberge oder man trifft sie auf Wanderwegen an.

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Destination Erleben In den Bergen

Flachland kann ganz schön vielseitig sein

Die andere Tour de Suisse

Mein Name ist Heinz und vor rund zwei Jahren habe ich Beruf und Wohnung im Hinblick auf eine Weitwanderung in den USA gekündigt. Diese konnte ich jedoch coronabedingt nicht antreten. Stattdessen bin ich die letzten beiden Sommer durch die Alpen ans Mittelmeer nach Ventimiglia bzw. an die Adria nach Triest gewandert.

Eine Stärkung darf bei einer solchen Wanderung keinen Falls fehlen. Der Grenzstein am Dreiländereck dient auch als Pausenbänkli. ©Heinz

Dieses Jahr beabsichtige ich, zu Fuss auf rund 2’800 km entlang der „Schweizer Grenze“ unterwegs zu sein. Über Stock, Wiese und Stein, jedoch immer auf Wegen, möglichst nahe an der Grenze. Oft entlang von Gewässern und auf Kreten, meist in der Landschaft, aber auch immer wieder durch Dörfer und Städte.

Entlang der fünf Nachbarländer, durch 16 Kantone und vier Sprachregionen, sowie vorbei an zahlreichen Zöllen, über unzählige Brücken und vorbei an über 17’000 Grenzsteinen. Bei einem Tagesdurchschnitt von 22 km wären dabei jeweils rund 1’300 m Auf- und Abstieg zurückzulegen.

Einer der unzähligen Grenzsteinen an denen Heinz vorbei gewandert ist, hier der allererste Grenzstein. ©Heinz

Als erstes bin ich entlang der schweizerisch, -liechtensteinischen, -österreichischen und -deutschen Grenze unterwegs. Da bietet sich die Übernachtung in Schweizer Jugendherbergen geradezu an. Ich freue mich, euch auf diese Wandertour mitzunehmen und von meinen Erlebnissen, Eindrücken und Tipps zu berichten.

Die Rheinbrücke zwischen Lustenau und Widnau befindet sich auch auf Heinzs reise.

St. Gallen – Ostschweiz, ganz schön Schweiz!

Ausgangs- und immer wieder Rückkehrort während meines ersten grösseren Wander-Abschnitts ist St. Gallen mit der stadtüberblickenden Jugendherberge. Betriebsleiterin Ariana geht mit ihrer sympathischen und liebevollen Art auf jeden einzelnen Gast individuell ein. So auch auf mich, vielen Dank!

Schweiz. ganz natuerlich.                          Blick vom Dreilindenweg auf die Stadt St.Gallen.

Beste Aussicht über die Stadt St. Gallen. ©Schweiz Tourimus

St. Gallen hat noch viel mehr zu bieten

Flach muss nicht langweilig und öde sein

Ich starte meine Tour an der schweiz-lichtensteinischen Grenze zwischen Balzers und St. Luzisteig. Gleich zu Beginn heisst es, 300 Höhenmeter in Richtung Fläscher Berg zu bezwingen. Damit habe ich meine Tour de Suisse Bergpreis für die nächsten Tage bereits verdient. Danach geht es vorerst meist dem Rhein entlang abwärts. Die durchschnittlich anstehenden 1’300 Höhenmeter zur Umrundung der Schweizer Grenze scheinen noch in weiter Ferne.

Oben auf dem Fläscher Berg erwartet euch diese atemberaubend Aussicht auf die Bündner Herrschaft – die Anstrengung lohnt sich auf jeden Fall. ©Heinz

Die zuletzt neugebaute Schweizer Jugendherberge mit besonders feinem Frühstück gib es im Ausland. Vor einem Jahr hat sie in Schaan-Vaduz wiedereröffnet. Nahe der Schweizer Grenze und dem Hauptort Vaduz steht sie. Bereits im letzten August durfte ich hier einige Tage verbringen.

Ausflugsempfehlungen im Ländle Liechtenstein

Die modern Jugendherberge in Schaan-Vaduz passt wunderbar ins Ländle. ©Heinz

Hoher Kasten oder Fürstensteig?

Weiter gehts rheinabwärts. Eine wohl einfache Wanderstrecke, doch keinesfalls eintönig. Das weite Tal umgeben von schweizerischen, liechtensteinischen und österreichischen Bergen. Auf die Staubern wäre es auch möglich mit der Bahn zu reisen. Von da aus gelangt man in den Alpstein zum Drehrestaurant Hoher Kasten, zum Fälensee mit Berggasthaus Bollewees oder zum Klettern in die Kreuzberge. Auf der Ostseite erreicht man durch den Fürstensteig die drei Schwestern, talabwärts gelangt man zu Fuss oder mit der Bahn zum Ausflugsrestaurant Karren.

Wer unterwegs eine Abkühlung braucht der ist im Strandbad Bruggerhorn in St. Margrethen bestens aufgehoben. ©Heinz

Trennt oder verbindet die Grenze?

Auf der weiteren Tour frage ich mich, trennt oder verbindet die Grenze? Ich komme zum Entschluss, dass beides der Fall ist. Die Kiesbänke im Rhein, die bei Niederwasser begehbar sind, werden zum Treff- und Erlebnisort beidseits der Grenze.
Ich nähere mich den Altläufen des Rheins in Diepoldsau und Rheineck-Altenrhein. Wahre Natur- und Freizeitparadiese, entstanden durch die seinerzeitige Begradigung des Rheins.

Auch der alte Rheinlauf bei Diepoldsau ist ein prächtiges Plätzchen., es liegt direkt zwischen der Schweiz und Österreich. ©Heinz

Wer weitere herrliche Ausblicke über den Bodensee geniessen möchte, dem empfehle ich eine kurze Fahrt mit den Kleinst-Appenzeller-Bähnli. Von Rheineck nach Walzenhausen oder von Rorschach(-Hafen) nach Heiden, es bietet auch die perfekte Ausganglage für eine aussichtsreiche Wanderung – beispielsweise zum Fünfländerblick.

Vielen Dank meinen Freunden für die täglichen Treffen und Begleitungen zum Tourauftakt. Und bis bald wieder mit euch allen!

Glückliche Wege, Heinz

 

Wer möchte, kann meinen Weg zusätzlich auf meiner Website oder über die Plattform Polarsteps (gut auch per App nutzbar) verfolgen.

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Detektiv*innen im Museum Schloss Burgdorf gesucht

Nun kommt ihr zum Einsatz. Der Siegelring muss wieder zurück ins Museum Schloss Burgdorf, doch wo ist er?
Glücklicherweise hat die Überwachungskamera alles gefilmt und nun versucht die Kommissarin die verschiedenen Spuren zusammenzubringen. Dabei ist sie auf eure Mithilfe angewiesen.

Die Kommissarin gibt heisse Informationen preis, die euch auf dir richtige Fährte locken soll. © Schloss Burgdorf

Die Spurensicherung konnte ein verlorenes Notizheft sicherstellen. Darin hat die Diebin oder der Dieb fein säuberlich die Ideen für weitere zu entwendende Objekte festgehalten. Gerne händigt euch die Rezeption die bisher gesicherten Hinweise aus und zum Start gibt euch die Kommissarin in einem Video Tipps für die Suche im Museum.

Diese Familie war bereits auf den Spuren des/der Diebes/Diebin. Seid ihr die nächsten? © Schloss Burgdorf

Auf der Detektivtour kommt ihr bei zahlreichen Ausstellungs-Highlights vorbei und erfahrt interessante Hintergründe zu den Objekten. Bei einigen Stationen ist eine genaue Beobachtungsgabe gefordert, bei anderen braucht es Geduld, um die richtige Lösung zu finden. Schliesslich lernt ihr einiges über die Vorfahren des Tatverdächtigen und zur Geschichte des Schlosses.

Welche Rolle spielt diese Kanone im Fall des verschwundenen Siegelringes? © Schloss Burgdorf

Am Schluss der Tour wartet die Kommissarin gespannt auf eure neuen Erkenntnisse, die hoffentlich zur Aufklärung des Falles beitragen können. Wenn eure Hinweise weiterhelfen die Täterschaft zu finden, überreicht euch die Kommissarin als Dankeschön eine Auszeichnung zum/zur Meisterdetektiv*in. Das Museum Schloss Burgdorf zählt auf die Mithilfe möglichst vieler Spürnasen!

Das Museum Schloss Burgdorf ist auch ohne Spurensuche einen Ausflugwert. © Schloss Burgdorf

Die neue Detektivtour eignet sich für Museumsbesuchende mit Kindern ab neun Jahren. Für Familien mit jüngeren Kindern eignet sich die Familientour mit dem Schlossgespenst Burdtli und seinen Freunden im Museum. Aber auch für Mittelalter-Interessierte oder Weltenbummler*innen gibt es kostenlose Tourflyer an der Rezeption.

Detektivtour_Logo

Über den Autor

Portraitbild von Daniel Furter

Daniel ist Museumsleiter im Schloss Burgdorf. Das einzigartige Miteinander von Museum, Jugendherberge und Restaurant gefällt ihm sehr und ermöglicht immer wieder spannende Begegnungen. Damit das Museum lebt, ist er immer wieder auf der Suche neuer Geschichten und Zusammenarbeiten. Bei den Jugendherbergen haben es ihm vor allem die beiden Wellness-Hostels angetan.