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Ski-in & Ski-out Hostel Valbella-Lenzerheide

Die Lenzerheide liegt auf 1470 Metern und ist eine international bekannte Bergdestination. Ob Sommer oder Winter, Familien, Paare oder Einzelreisende – in der Lenzerheide sind Bergfans bestens aufgehoben.

Direkt an der Piste mit Blick auf die Berge

Besonders für Familien ist eine Unterkunft mit Ski-in & Ski-out-Möglichkeit ein (in der Jugendherberge Valbella-Lenzerheide bezahlbarer) Luxus. Auch der malerische Ausblick auf das mächtige Parpaner Rothorn auf 2899 Metern über Meer des Skigebietes Arosa-Lenzerheide, hat uns beim Betreten der Jugendherberge sofort verzaubert.

Ein ausrangiertes Gondeli im Schnee vor Bergpanorama.

Beim Abendrot macht das Parpaner Rothorn seinem Namen alle Ehre. ©Christina Ragettli.

Diesen geniesst man nämlich sowohl von der Terrasse, dem Essensraum, der Lobby und je nach dem auch dem Zimmer. Ja die Lage der Jugendherberge Valbella-Lenzerheide ist gewiss luxuriös.

Das Parpaner Rothorn in den frühen Morgenstunden

Das Parpaner Rothorn in den frühen Morgenstunden. ©Christina Ragettli

Der Ausblick aus dem Hostelzimmer auf den zugefrorenen Heidsee.

Der Ausblick aus dem Hostelzimmer auf den zugefrorenen Heidsee. ©Christina Ragettli

Viel Pistenvergnügen und Gaumenschmaus

Wir haben die Jugendherberge in der Vorsaison des Winters 2021/2022 besucht und es waren bereits viele Pisten geöffnet. Nur ein kleiner Teil, der über 200 Pistenkilometer des Skigebietes Arosa-Lenzerheide, waren noch nicht in Betrieb. Das heisst maximaler Fahrspass bei wenigen Leuten – perfekt.

Das Skigebiet Arosa- Lenzerheide hat sich im Jahre 2014 mit der neuen Urdenbahn zusammengeschlossen. Zudem gibt es seit 2015 die West-Ost Verbindung in der Lenzerheide, da das Skigebiet auf zwei gegenüberliegende Berggruppen aufgeteilt ist. Das Coole daran ist, dass man morgens auf der einen Seite die ersten Sonnenstrahlen in Empfang nimmt, gegen Mittag die Seite wechselt und den Tag mit dem Sonnenuntergang beendet.

Die Aussicht aus der bekannten Urdenbahn – die Verbindung von Arosa zur Lenzerheide/Valbella.©Christina Ragettli

Mein Einkehrfavorit ist die Motta-Hütte. Neben den leckeren Bündner Spezialitäten auf der Karte, trumpft die Motta-Hütte auch mit einem aussergewöhnlichen Design: Die Holzkonstruktion aus hellem Fichtenholz (innen und aussen) ist ein richtiger Eye-Catcher. Modernität meets Tradition.

Die Motta Hütte Lenzerheide im Winter

Die Mottahütte: Beliebt wegen dem schönen Panorama und leckerem Essen. ©Christina Ragettli

Grüne Spätzli im Teller

Übrigens: Die Mottahütte liegt 200 Meter unter der Urdenbahn für alle die nun Lust auf Spinatspätzli oder Baumnuss-Gnocchi bekommen haben. ©Christina Ragettli

Genuss der Sinne im Zauberwald Lenzerheide

Bei meinem Lenzerheide-Aufenthalt im Dezember gehörte auch ein Besuch im «Zauberwald» zum Programm. Nach dem Motto «Faszination für alle Sinne», werden Besucher mit aussergewöhnlicher Lichtkunst in den Bann gezogen.

Logo Zauberwald Lenzerheide

Faszination Zauberwald: Ein Highlight im Dezember. ©Christina Ragettli

Doch auch kulinarisch wird man verwöhnt. Das Erlebnis wird mit den vielseitigen Konzerten abgerundet. Bei meinem Besuch stand der Schweizer Künstler Nemo und das Duo Lo & Leduc auf der Bühne. Am besten haben mir bei den Lichtkunstwerken der «Licht-Regenbogen», «Mondsucht» und «Blüten der Nacht» gefallen.

Licht-Regenbogen im Zauberwald Lenzerheide

Der «Licht-Regenbogen» von Hexxadøm. ©Christina Ragettli

Installation Mondsucht Zauberwald Lenzerheide

Die Installation «Mondsucht» vom Kollektiv Nominal. ©Christina Ragettli

Die Installation Blüten der Nacht im Zauberwald Lenzerheide

«Blüten der Nacht» von der Schule Vaz / Obervaz (Lenzerheide). ©Christina Ragettli

Noch mehr Gründe für die Jugendherberge Lenzerheide

Das Hostel Valbella-Lenzerheide hat neben spektakulären Ausblicken und Ski-in & Ski-out noch mehr zu bieten. Kulinarisch beispielsweise: Das abendliche Menu (Vegi & Fleisch Option) gibt es jeweils für 19.50 Franken. Wer jedoch ein absolutes Schweiz-Erlebnis wünscht, hat auch die Möglichkeit zusätzlich ein Upgrade fürs Käse-Fondue für zwei Personen zu buchen.

Nachhaltigkeitsfact:
Die Jugendherberge Valbella-Lenzerheide ist das erste, als Jugendherberge erstellte Gebäude, der Schweiz. Die Jugendherberge wurde 1932 erbaut und im Jahre 2006 umfassend renoviert. Natürlich nach Minergie-ECO Standard, mit einer Holzpelletheizung die CO2 neutral ist und einer Sonnenkollektoren-Anlage, fürs Warmwasser. So ist die Jugendherberge Valbella-Lenzerheide schonend fürs Portemonnaie und gut für das Gewissen in Bezug auf Nachhaltigkeit.

Eine Frau spaziert am Heidsee in Valbella Lenzerheide

Ein Spaziergang um den Heidsee mit Maroni- und Glühwein Stopp. ©Christina Ragettli

Über die Autorin

Christina Ragettli ist Bündnerin und ein absoluter Bergmensch. Neben ihrem Job als Marketing & Kommunikationsverantwortliche im Tourismusbereich geht sie am liebsten Wandern oder Skifahren.

Auf ihrem Blog wildmountainheart.ch nimmt sie ihre Leser mit auf ihre Abenteuer. Zum Beispiel als sie im Sommer 2020 alleine knapp fünf Monate auf der Via Alpina mit dem Zelt 2000 Kilometer über die Alpen gewandert ist.
Im April 2022 erscheint dazu auch ihr Buch «VON WEGEN».

Ausserdem unterstützt Christina ihren Bruder und Freeski Profi Andri Ragettli in allen Kommunikationsbelangen, hat sein Buch „ATTACK YOUR DREAMS“ (erscheint Frühjahr 2022) geschrieben und ist ehrenamtliche Autorin für den Schweizer Alpenclub (SAC) Sektion Terri.

Verfolge Christina’s Jugendherberge-Stories auch auf Instagram:

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Light Ride Lenzerheide Strecke beleuchtet

Den Light Ride Lenzerheide getestet hat übrigens auch schon Jill mit ihrer Freundin. Ihr Fazit: Mario Kart kann definitiv einpacken – der Light Ride ist next Level Fun für alle die in Lenzerheide das besondere Schlittelerlebnis suchen.

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Winter Weekend-Trip nach Interlaken & Bern

Bern, die Schweizer Hauptstadt. Interlaken – der weltbekannte Ort am Fusse von Eiger, Mönch und Jungfrau. Für einen Wochenend-Trip in den Kanton Bern lassen sich diese beiden «Must-Visit» Orte perfekt kombinieren.

Egal ob in der Schweiz wohnhaft oder als Besucher:in in unserem schönen Land: Das Schweizer Bundeshaus und die malerische Altstadt sowie das Jungfraujoch auf über 2500 Metern über Meer muss man einfach gesehen haben!

Jugendherberge Bern: Zwischen Bundeshaus und Wellnessoase

Bei der Ankunft in der Jugendherberge Bern staune ich. Direkt dahinter, etwas oberhalb, liegt DAS Schweizer Bundeshaus. Auf jedem Foto, das ich vom Hostel mache, ist das Bundeshaus im Hintergrund zu sehen. Wenn man auf die andere Seite schaut, erblickt man den Fluss Aare (die Jugi steht ca. 100 Meter vom Ufer entfernt) und etwas weiter weg den Gurten-Hügel.

Eine Frau die mit dem Handy ein Bild vom Bundeshaus Bern macht.

Fotogen: Das Bundeshaus Bern kann man nicht übersehen. ©Christina Ragettli

Die Jugi Bern liegt im bekannten Marziliquartier, welches im 14. Jahrhundert erstmals erwähnt wurde. 1956 wurde das Gebäude vom berühmten Architekten Peter Indermühle fertiggestellt und 2018 nach 16 Monaten Renovation wiedereröffnet.

Ansicht des Bundeshaus Bern.

Der Bau des Bundeshauses wurde 1852 begonnen. ©Christina Ragettli

Die Jugendherberge Bern mit dem Bundeshaus Bern im Hintergrund.

Die Jugendherberge Bern wurde rund 100 Jahre später fertiggestellt und 2018 durch einen Neubau ergänzt. ©Christina Ragettli

Nachhaltigkeitsfact Jugendherberge Bern:

Beim Umbau orientierte man sich streng an den ökologischen Leitlinien bei der Auswahl der Baumaterialien. Zudem wurde die Jugendherberge zu 100% barrierefrei gestaltet – in Zusammenarbeit mit der Stiftung «Denk an mich». Die 172 m2 grosse Photovoltaikanlage auf dem Dach des Minergie-Hauses und das Abwärmesystem tragen zusätzlich zur positiven Ökobilanz bei.

Die Frontalansicht vom Neubau der Jugendherberge Bern.

Der Neubau der Jugendherberge Bern wurde mit Lift und hindernisfreien Zimmern ausgestattet. ©Christina Ragettli

Die Seitenansicht vom Neubau der Jugendherberge Bern.

Grosse Panoramafenster geben den Blick auf die Aare oder ins Grüne frei. ©Christina Ragettli

Ein Doppelbett in der Jugendherberge Bern mit Aussicht auf die Aare.

So geniesst man in allen Zimmern viel Licht und Natur. ©Christina Ragettli

Die Jugendherberge Bern steht an einer grossartigen Lage, so dass ich viel Zeit im Quartier verbringe. Ich benutze das 105 Meter lange Marzilibähnli, um die steile Strasse meiden zu können. Danach fotografiere ich die Marzilistrasse mit den kleinen Quartiershäuschen und spaziere an der Aare entlang. Dabei stelle ich mir vor, wie im Sommer die Aare-Böötler vorbei gleiten.

Die Marzilibahn in Bern,.

Das Marzilibähnli verbindet Bundesstrasse und Marzili-Quartier. ©Christina Ragettli

Der Fluss die Aaare in Bern.

Die Aare fliesst gleich neben der Jugendherberge und entzückt auch im Winter.  ©Christina Ragettli

Ein weiteres Highlight im Quartier fehlt noch: Das Hammam & Spa Oktogon. Schon 15 Minuten vor der morgendlichen Öffnung stehen Wellnesser:innen vor dem Oktogon bereit für einen Tag Erholung. Zum Glück liegt es der Jugi direkt gegenüber und man hüpft nach dem Frühstück quasi in den Pool. Unter Hammam versteht man das orientalische Wellnessen – nicht zu verwechseln mit einer gewöhnlichen Wellnessanlage. Die Tradition kommt vorwiegend aus der Türkei.

So geht’s:
Nachdem man ein «Pestemal» (Tuch) bekommt, dürfen die Wellnesser:innen im Kräuter-Dampfbad Platz nehmen und werden «gereinigt». Nach einer Abkühlung mit kaltem Wasser aus einem «Tas» (verzinnte, silberne Schale) folgen mehrere Gänge vom Dampfbad in den Pool, vom Pool in den Peeling-Bereich, vom Peeling-Bereich in den Pool, vom Pool in die Seifenreinigung usw.

Nach dem Hammam-Aufenthalt fühlt man sich innerlich entspannt und äusserlich gereinigt.

Der Eingang vom Hammam & Spa Oktogon in Bern.

Das Hammam & Spa Oktogon Bern gehört zu den besten Adressen, um nach dem Städtebummel müden Beinen eine Erholung zu bieten. ©Christina Ragettli

Wer nach dem Wellnessen nun Hunger bekommt, dem empfehle ich – sofern es noch Dezember ist – unbedingt den «Stärne-Märit» zu besuchen. Der Weihnachtmarkt auf dem erhöhten «Kleine Schanze»-Park ist einer der schönsten weit und breit.

Es gibt zahlreiche Stände für Weihnachtsgeschenke und noch viel mehr feine Essstände. Lebkuchen aller Sorten, Churros, Macarons und natürlich Älplermacaroni, Raclette aber auch Burger aller Variationen oder sogar tibetanische Momos (Teigtaschen). Wichtig ist einzig, dass man beim Eintritt einen leeren Magen hat.

Special-Deal: Einchecken & Abtauchen in Bern

Ab 2 Übernachtungen in der Jugendherberge Bern

Ab zwei Übernachtungen in der Jugendherberge Bern inkl. Eintritt ins Hammam & Spa Oktogon (ab 16 Jahren).

Für Erwachsene im Doppelzimmer mit Dusche & WC für CHF 200.–.
Für Erwachsene im 4-Bett Zimmer mit Lavabo CHF 170.–.
Dazu gehört auch das Frühstück, das Abendessen am Anreisetag und das Mobility-Ticket. Aufenthaltszeitraum: 03.01.2022 – 31.12.2022

Wer in der Jugendherberge übernachtet profitiert zudem vom Mobility Ticket. Das bedeutet freie Fahrt in Bern in den Zonen 100/1001 sowie der Gurtenbahn, Marzilibahn (perfekt für die Anreise), dem Münsterplattformlift und die Fahrt zum Bern Airport.

Interlaken – den Hotspot der Schweiz erkunden

Mit dem Zug geht es weiter in die Jungfrau Region. Genauer gesagt nach Interlaken Ost. Dort begrüsst mich Ueli, der Jugendherberge Leiter freundlich. Viel habe ich schon von Interlaken gehört – besonders im Ausland. Nicht Zürich, Bern oder Zermatt werden als Erstes genannt, wenn man Menschen im Ausland nach einem bekannten Ort in der Schweiz fragt, sondern: Interlaken.

Deshalb wird es Zeit, dieser Faszination für die kleine Stadt zwischen dem Thuner- und dem Brienzersee auf den Grund zu gehen. Apropos Grund: Der Brienzersee ist mit 260 Metern Tiefe der tiefste Schweizer See, der vollständig in der Schweiz liegt. Und auf dem Brienzersee startet auch meine erste Winteraktivität in Interlaken. Nämlich in einem blauen Winterkajak begleitet von einem geduldigen Kajak-Lehrer Sean aus Australien.

Die Spitze des Kanus auf dem Brienzersee.

Winter-Kajak ist genau das richtige gegen den Winterblues. ©Christina Ragettli

Von Bönigen aus (ein kurzer Spaziergang von Interlaken-Ost entfernt) paddeln wir mit dem Kajak auf den Brienzersee und ich lerne die Technik vom Profi. Nach der Hälfte der Aktivität gibt es einen Stopp bei der Burg von Ringgenberg und eine kleine Stärkung, ehe es nach 2-3 Stunden wieder über den See zurück an Land geht. Frieren tut man im Kajak im Winter nicht – dafür sorgt das Team der Kajak Schule High Tide mit warmer Ausrüstung.

Eine Frau im Kanu auf dem Brienzersee.

Mit viel Paddeln und der richtigen Ausrüstung bleibt man warm.  ©Christina Ragettli

Zurück im Hostel erwartet mich ein ausserordentliches Abendessen im 3a Restaurant. So hat man in der Jugendherberge Interlaken die Wahl: Menu vom Buffet oder à la Carte, was sogar noch frisch zubereitet wird. Show-Kochen in der Jugendherberge? Ja das gibt es! Koch Ali verwöhnt die Gäste mit italienischen und asiatischen Gerichten. Die leckeren Gerichte dürfen täglich auch externe Gäste geniessen.

Ein Teller mit Pasta und Salat.

Verdient: Ein feines Znacht von der Show-Küche! ©Christina Ragettli

Nachhaltigkeitsfact Jugendherberge Interlaken:

Das Hostel in Interlaken hat auch ökologische Vorteile. So ist der Neubau (2011 eröffnet) der erste Beherbergungsbetrieb der Schweiz, der im Minergie-P-Eco Standard erstellt wurde, und damit höchste ökologische Kriterien erfüllt. Die Versorgung des Gebäudes mit Wärme und Strom erfolgt über erneuerbare Quellen aus der Abwärme.

4000er nah und fern

Ein weiteres Highlight der Jugendherberge in Interlaken sind die grosszügigen Balkone im dritten Stock. Sie bieten freie Sicht auf die Landschaft der mächtigen 4000er.

Diese kann man neuerdings noch schneller besuchen. Denn seit der Inbetriebnahme im Jahr 2020 des neuen Eiger-Express ab Grindelwald, sind Gäste aus der Jugendherberge Interlaken vom Bahnhof Interlaken-Ost (Hostel liegt direkt am Bahnhof) innerhalb von 58 Minuten auf dem Eigergletscher.

Die Gondel Eigerexpress in Interlaken.

Mit dem 3S-Bahn Eiger Express ist man ruckzuck auf der Skipiste. ©Christina Ragettli

Schon das Panorama haut auch eingefleischte Schweizer Bergmenschen aus den Socken, doch der Höhepunkt ist noch nicht erreicht. Denn vom Eigergletscher führt die Jungfraujochbahn Abenteuerlustige bis auf 3500 Meter. Vorbei am Eismeer, durch die Wand des Eigers bis auf die Lücke zwischen dem Mönch und der Jungfrau.

Das Jungfraujoch ist nicht einfach nur ein Aussichtspunkt – Besucher können sich auf den Eispalast, das Schoggi-Museum, zwei Restaurants und einen Kiosk mit Souvenirs freuen. Vor über 100 Jahren wurde die Bahn aufs Joch fertiggestellt – eine Pionierleistung der Schweizer Bergbahnbranche.

Eine Frau die im Eispalast vom Jungfraujoch läuft.

Top of Europe und mitten im Eispalast – das gibt es nur in Interlaken! ©Christina Ragettli

Frau schaut auf die Bergspitze vom Jungfrau.

Aussicht auf die Jungfrau, während die Finger beim Fotografieren auf dem Jungfraujoch auf knapp 3500 Meter fast erfrieren. ©Christina Ragettli

Spar-Tipp

Ab 2 Übernachtungen in der Jugendherberge Interlaken

Ab zwei Übernachtungen können Gäste der Jugendherberge Interlaken die WINTERLAKEN CARD beziehen und von vielen attraktiven Extras profitieren. Die Winterlaken Card ist bei einem Aufenthaltszeitraum von 01.12.2021 – 18.04.2022 erhältlich und kostet CHF 40.00 pro Tag und für Kinder von 6 – 15 Jahren gibt es sie für CHF 20.00.

 

Christina hat übrigens auch das Winterangebot rund um die Jugendherbergen Zermatt und St.Moritz sowie dem wellnessHostel4000 in Saas-Fee getestet und hat ihre Empfehlungen im Blogartikel Für alle ungeduldigen Winterfans: Unsere Hostel-Tipps zusammengetragen.

Über die Autorin

Christina Ragettli ist Bündnerin und ein absoluter Bergmensch. Neben ihrem Job als Marketing & Kommunikationsverantwortliche im Tourismusbereich geht sie am liebsten Wandern oder Skifahren.

Auf ihrem Blog wildmountainheart.ch nimmt sie ihre Leser mit auf ihre Abenteuer. Zum Beispiel als sie im Sommer 2020 alleine knapp fünf Monate auf der Via Alpina mit dem Zelt 2000 Kilometer über die Alpen gewandert ist.
Im April 2022 erscheint dazu auch ihr Buch «VON WEGEN».

Ausserdem unterstützt Christina ihren Bruder und Freeski Profi Andri Ragettli in allen Kommunikationsbelangen, hat sein Buch „ATTACK YOUR DREAMS“ (erscheint Frühjahr 2022) geschrieben und ist ehrenamtliche Autorin für den Schweizer Alpenclub (SAC) Sektion Terri.

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Action & Abenteuer Destination Entspannen Erleben Familien Freunde Für wen In den Bergen Paare Winter

Winterspielplatz Laax – Action und Abenteuer im Winterwunderland

Langlaufen voll im Trend

Senta Gautschi ist vor 16 Jahren in ihre zweite Heimat Laax gezogen. Begeistert von der Vielseitigkeit der Natur skatet sie mit ihren Langlaufskiern durch das Wintermärchenland. Im Video zeigt euch Senta was sie an Laax sonst noch so fasziniert.

Das Mekka für alle Freestyle Junkies

Die gebürtige Flimserin und Schweizer Freestyle Snowboarderin Sina Candrian, fühlt sich im Freestyle Mekka LAAX puddelwohl. Gian Ragettli, der ebenfalls in Flims aufgewachsen ist, macht den Park in LAAX mit seinen Skiern unsicher. Wieso die beiden nach wie vor ihre Heimat und die Passion zu den Bergen lieben und leben erfahrt ihr im Video.

Pistenspass für gross und klein

Claudio, Fabi, Nando und Lura machen als Familie die Skipisten in Laax unsicher. Warum genau LAAX ihnen so gefällt und welches Nandos Lieblingspiste ist verraten sie dir im Video.

Noch mehr Action und Abenteuer

Sommerfans aufgepasst! Dir ist es im Winter einfach zu kalt? Laax und die Region bieten auch im Sommer reichlich Adrenalin, Action und Abenteuer. In unserem ersten Teil der Laax Serie dreht sich alles um Sommerabenteuer.

Entdecken das wellnessHostel3000

Wellness Tauchbecken Laax wellnessHostel

Umringt von Bergen mit über 3’000 Metern Höhe, lässt sich zwischen Zimmern mit Sicht auf den Bergsee oder die Alpen wählen. Das Aua Grava umfasst auf 1’835 m2 ein Hallenbad mit allem was inklusive einer Erlebnisrutsche für Kinder, ein modernes Fitnesscenter mit Kursraum sowie einen Spa-Bereich. Da werden alle Sinne mit Saunen, Feuerbad, Kräuter-Dampfbad, Erlebnisduschen, Klangraum, Kneippbecken und vielem mehr verwöhnt.

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Action & Abenteuer Destination Erleben Hosteltipps In den Bergen Stories Winter

Für alle ungeduldigen Winter Fans: Unsere Hostel-Tipps

Im Schnitt 230 Tage dauert die Zeit, in welcher sich ein Wintersportler gedulden muss. Die Pisten beginnen im April zu schmelzen und kommen meist erst im Dezember unter Frau Holles fleissigem Einsatz zurück. Doch nicht überall: Es gibt in der Schweiz auch Destinationen die verfrüht in den Winter starten oder andere, die gar keine Pausen kennen. Für alle Winterfans unter euch, habe ich als neue Jugendherberge-Botschafterin ein Programm für ungeduldige Winterfans erstellt.

Ein Lärchen-Traum in Saas-Fee

Nächtigen im: wellnessHostel4000
Zum Winterstart 43 Pistenkilometer

Seit 2014 gibt es in Saas-Fee das wellnessHostel4000. Davor stand an gleicher Stelle eine Tennishalle. Die Aussicht auf den Gletscher direkt aus dem Bett ist grandios und der Blick aus der Sauna lässt mich auch ins Schwärmen kommen: Man kann schwitzend Gämse und Eichhörnchen beobachten und vergisst dabei die Zeit (Achtung!). Es gibt neben den zwei Saunen auch ein Dampfbad, eine Kneipzone, einen Whirlpool und ein grosses Hallenbad mit Rutsche (perfekt für Kinder).

Frau im Sprudelbad Aussicht auf Lärchenwald

Entspannende Aussichten nach dem Work-Out auf der Piste ©Christina Ragettli

Sauna Aufguss Zuber

Das wellness4000 bietet Erholung und Sport auf 1’900 m2 ©Christina Ragettli

Das wellnessHostel4000 ist ca. 2 Minuten von der Bushaltestelle respektive dem grossen Parkplatz (Saas-Fee ist autofrei) entfernt. Langes Koffer und Ski schleppen ist daher nicht nötig. Und um vom Hostel zu den Bergbahnen zu gelangen, dauert es knappe 5 Minuten. Alles liegt nah beieinander und verspricht einen stressfreien Ausflug in die Berge. Egal ob als Paar (Doppelzimmer), als Freunde-Gruppe oder Familie (Zimmer bis 6 Personen), im wellnessHostel4000 fühlen sich alle wohl.

Alpin Express Gondel verschneite Berge im Hintergrund

Schnell im Hostel und schnell auf dem Berg: Mit dem Alpin Express direkt auf 2988 m ©Christina Ragettli

Wer im Herbst nach Saas-Fee reist, sollte zudem eine Kamera mitnehmen. Die Lärchen färben sich meist ab Oktober bei jeder kalten Nacht gelber. Das goldene Leuchten der Lärchen ist ein unfassbar schönes Naturschauspiel. Ab November beginnen die Nadeln dann abzufallen.

Nachhaltigkeitsfact wellnessHostel4000: Die Solarpanels auf dem Hostel-Dach decken 30% der benötigten Energie fürs Hostel (ausgenommen die Energie des Wellness-Bereichs).

Weitere empfehlenswerte Aktivitäten in Saas-Fee zum Winterstart sind:

Eispavillon besuchen
Feeblitz testen (Rodelbahn)
• Walliser Kulinarik testen (z.B. Cholera – nein keine Krankheit – im Bistro 4000)
• Durchs Dorf schlendern und die alten Walserhäuser bestaunen
• Im Café Summit Kuchen essen & Kaffee trinken
Hochseilpark Saas-Fee

wellnessHostel4000 Saas-Fee

Das wellnessHostel4000 ist idealer Ausgangspunkt für Winter-Enthusiasten
©Christina Ragettli

Toblerone, überall wo man hinschaut – Zermatt

Nächtigen in: Jugendherberge Zermatt
Zum Winterstart 41 Pistenkilometer – Sehr pulverig!

Das Youth Hostel in Zermatt liegt am Hang mit fantastischer Aussicht auf das Matterhorn. Seit 1950 steht es an diesem Platz. 2003 wurde das Hostel mit den ersten zertifizierten Minergie-Standard Gebäuden des Schweizer Jugendherbergen erweitert. Im Hostel in Zermatt habe ich viele Solo-Reisende angetroffen aus der ganzen Welt. Es wird dadurch viel miteinander gequatscht und Reisegeschichten ausgetauscht.

Das Hauptgebäude hat einen gemütlichen und familiären Charme. Hier fühlt man sich sofort wohl und bekommt von Andrea aus Italien feinstes Essen serviert (beziehungsweise man holt es sich ganz «jugi-like» selber). Auch vom Speisesaal sieht man bis zum Matterhorn. Neben Skifahren und Snowboarden ist Zermatt auch einfach so ein Besuch wert.

Frau im Fenster Jugendherberge Zermatt

Wenn das Wetter mitspielt sieht man von den Zimmern im Neubau der Jugendherberge Zermatt direkt aufs Matterhorn ©Christina Ragettli

Nachhaltigkeitsfact Jugendherberge Zermatt: Erstes zertifiziertes Minergie Standard Gebäude der Schweizer Jugendherbergen (3 Gebäude total – 2 Minergie Häuser).

Folgende weitere Aktivitäten gibt’s in Zermatt zum Winterstart zu erleben:

Zermatlantis (das Zermatt Museum) besuchen
• Ausflug auf den Gornergrat zu Fuss – Blick auf Gletscher
• Wanderung durch die Lärchenwälder
• Matterhorn Toblerone Cheesecake im Petit Royal Café essen
• Souvenirs shoppen

Jugendherberge Zermatt

Die zwei Neubauten der Jugendherberge Zermatt sind die ersten zertifizierten Minergie Gebäude der Schweizer Jugendherbergen ©Christina Ragettli

Langlaufloipen im Engadiner Seengebiet – St.Moritz

Nächtigen in: Jugendherberge St. Moritz
Zum Winterstart ca. 30 Pistenkilometer & ca. 70 Loipenkilometer im Engadin

2011 wurde das Hostel in St. Moritz umfassend und nachhaltig renoviert. Die Jugendherberge St. Moritz besticht durch die modern gestaltete Lobby und das einladende Restaurant sowie den grosszügigen Familienzimmern und ist direkt am Wald gelegen. Ein Highlight ist das kleine Fondue-Stübli. Hier bekommen Hostelgäste (und auch externe Restaurantgäste) für einen kleinen Aufpreis anstatt das Abendmenü Fondue oder Raclette serviert.

Auch fällt auf, dass in St. Moritz ein sehr familiäres Team die bis zu 300 Gäste verwöhnt. In unmittelbarer Nähe des Hostels befinden sich zahlreiche Winterwanderrouten, beispielsweise der Winterwanderweg zum Lej da Staz, der ab Ende November auch als Eisfeld zum Schlittschuhfahren genutzt wird. Die Langlauf-Loipen der Nordic Arena sind nur wenige Gehminuten vom Hostel entfernt und bereits im November in einem Top-Zustand.

Frau auf Steg am gefrorenen See St.Moritz

Der Lej da Staz ist ein berühmtes Engadiner Fotosujet – in der Vorsaison wird der See zum Eisskating-Feld ©Christina Ragettli

Die Jugendherberge St. Moritz hat daher ein spannendes Angebot geschaffen: Vier Mal findet in diesem Winter das Langlauf & Yoga Camp in St. Moritz statt. Drei Tage Langlaufen, Yoga und die Langlauf-Technik mit den aus dem yoga-stammenden Atem-Techniken erleichtern und in der Jugendherberge St. Moritz nächtigen.

Langläufer auf Loipe St. Moritz

Full-Body-Workout und Spass inklusive – Langlaufen trainiert bei den ersten Versuchen garantiert auch die Lachmuskeln ©Christina Ragettli

Nachhaltigkeitsfact Jugendherberge St.Moritz: Die Pelletheizung sorgt für nachhaltige Wärme im Hostel und die Photovoltaikpanels auf dem Dach decken ein Sechstel des Strombedarfs ab.

Folgende Aktivitäten gibt’s zum Winterstart in St. Moritz zu entdecken:

• Winterwandern zum Lej das Staz
• Langlaufen in der Nordic Arena
• Skifahren auf Diavolezza (oder ab Ende November auch auf dem Corvatsch)
• Wellnessen im modernen Ovaverva
Glacier Express Route geniessen – Anreise von Chur nach St. Moritz mit der RHB auf der Albula Linie

Ley Staz in St. Moritz im Winter

Umgeben von der schönsten Engadiner Bergnatur nächtigt man in der Jugendherberge St.Moritz ©Christina Ragettli

Über die Autorin

Christina Ragettli ist Bündnerin und ein absoluter Bergmensch. Neben ihrem Job als Marketing & Kommunikationsverantwortliche im Tourismusbereich geht sie am liebsten Wandern oder Skifahren.

Auf ihrem Blog wildmountainheart.ch nimmt sie ihre Leser mit auf ihre Abenteuer. Zum Beispiel als sie im Sommer 2020 alleine knapp fünf Monate auf der Via Alpina mit dem Zelt 2000 Kilometer über die Alpen gewandert ist.
Im April 2022 erscheint dazu auch ihr Buch «VON WEGEN».

Ausserdem unterstützt Christina ihren Bruder und Freeski Profi Andri Ragettli in allen Kommunikationsbelangen, hat sein Buch „ATTACK YOUR DREAMS“ (erscheint Frühjahr 2022) geschrieben und ist ehrenamtliche Autorin für den Schweizer Alpenclub (SAC) Sektion Terri.

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instagram.com/swissyouthhostels
instagram.com/christinara

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Entspannte Zug-Abenteuer – möglich dank SchweizerStädteTour

Die Schweiz mit dem Zug entdecken liegt eigentlich auf der Hand. Du kannst dich entspannt im Sitz zurücklehnen, die Landschaft geniessen oder ein gutes Buch lesen. Dabei kann man auch gleich mehrere Orte miteinander verbinden und die Vorbereitung dafür ruhig uns überlassen.

Verrückt und innovativ – das sind wir

Aussenstehende fragen, ob wir Zwillinge sind, dabei teilen wir nur die gleichen Interessen und die Haarfarbe. Wir sind Kristina und Iris, zwei 21-jährige Freundinnen aus dem Linthgebiet. Schon seit vielen Jahren erkunden wir die schönsten Orte der Schweiz mit dem Zug. Unser Highlight war, als wir alle Hauptorte der Schweiz bereist haben. Schuhe haben wir aber kaum je getragen, unser treuster Begleiter waren stets die Rollerblades.

Selbst am Hauptbahnhof sind die beiden mit den Rollerblades unterwegs ©SchweizerStädteTour

Am Vierwaldstättersee beim Pizza essen kam uns die Idee, unser Wissen beim Planen von Zugreisen auch Anderen zur Verfügung zu stellen. Deshalb planen wir nun individuelle Zugreisen an deine Lieblingsorte und weitere Überraschungsorte in der Schweiz. Du sparst dir die mühsamen Vorbereitungen und kannst dich direkt auf die Abfahrt freuen. Und durch unsere jahrelangen Erfahrungen kannst du jede Sekunde deiner Tour geniessen.

Die bekannte Kapellerbrücke kannst du auf deiner Tour besichtigen. ©SchweizerStädteTour

Warum wir Züge lieben und wieso du sie auch lieben wirst

Bist du abenteuerlustig und lernst gerne neue Orte kennen? Dann bist du bei uns genau richtig.
Gerade jetzt erstrahlen viele Orte in der Schweiz im Weihnachtszauber. Vielleicht möchtest du ja eine kleine Weihnachtsmarkt-Tour machen und dich mit Glühwein und Leckereien verwöhnen? Mit dem Zug bist du für jede Situation gewappnet und kannst die Zeit mit deinen Freunden oder der Familie geniessen, anstatt dich über Staus und rote Ampeln zu ärgern. Und im nu bist du in der nächsten Stadt angekommen, wo es wieder viel zu entdecken gibt. Welche Schweizer Orte möchtest du unbedingt einmal besuchen? Verrate sie uns und wir schicken dich dort hin.

Den bekanntesten Berg der Schweiz haben die beiden auch schon besucht. ©SchweizerStädteTour

Unser Geheimnis, um Zeit zu sparen? Die perfekte Vorbereitung!

Am meisten erleben kannst du, wenn du die Zeit an deinen Lieblingsorten optimal ausnutzen kannst. Das geht am besten, wenn du die optimalen Zug-Verbindungen zwischen den Städten hast. Mit wenigen Klicks füllst du das Formular auf unserer Website aus und bekommst innert wenigen Tagen die speziell für dich zusammengestellte Tourenplanung. Darin enthalten sind alle Verbindungen und die Informationen zu den geplanten Städten. Für Unterhaltung im Zug ist natürlich auch gesorgt. Wir stellen extra für dich spannende Spiele, Rätsel und Challenges zusammen, welche alleine oder in Gruppen gelöst werden können. Darum folge unserem Motto und geniesse deine Zeit in vollen Zügen 😉

Extrakick auf Rädern

Wir sind bekannt dafür, dass wir immer mit den Rollerblades unterwegs sind, denn das spart viel Zeit in den Städten. So können wir in kurzer Zeit noch mehr erleben. Und rollerbladen macht halt einfach unheimlich viel Spass. Kannst du das auch? Dann sehen wir uns vielleicht bald mit den Rollerblades in einer Stadt. Aber denk bitte daran, dass es in vielen Altstädten Pflastersteinboden hat. Das ist aber kein Hindernis, sondern ein Erlebnis. Du kannst anstelle der Rollerblades auch gut ein Skateboard, Kickboard oder ähnliches verwenden. Der Extrakick ist auch hier garantiert.

Worauf wartest du noch? Besuche unsere Website schweizerstaedtetour.weebly.com und lass dir deine persönliche Tour planen. Denn die beste Zeit zum Verreisen ist jetzt!

Satdttor_Bäckerei_Moser_Baden

Die Bäderstadt Baden im schönen Kanton Aargau ©Adrian

Schnuppere Stadtluft

Du liebst es die unterschiedlichsten Städte zu entdecken, willst jedoch im Vorfeld ein bisschen Inspiration? Wir haben für dich schon die eine oder andere Stadt der Schweiz erkundet und die unterschiedlichsten Erlebnistipps für dich bereit. Stöbere durch unsere Beiträge rund um die Städte der Schweiz.

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Action & Abenteuer Destination Freunde

Bed and Play bei den Schweizer Jugendherbergen

Was für viele vielleicht auf den ersten Blick nicht zusammenpasst, ist bei uns seit diesem Sommer Standard: Gaming in den Jugendherbergen. In Laax, Saas-Fee, Davos, Zürich und Bern haben Gäste die Möglichkeit diverse Spiele und Konsolen im Rahmen unseres Bed and Play Angebotes auszuprobieren.

Ausspannen in den Bergen

Gleich und Gleich gesellt sich gerne. Genau nach diesem Prinzip sind die Packages gestaltet. Wer gerne etwas Ruhe in den Bergen möchte für den bietet Play and Relax die ideale Basis. Nach einem Spa-Besuch kann man beim Spiel Animal Crossing den Tag ausklingen lassen. Ein kurzes Schwätzchen mit den flauschigen Nachbaren, danach ab an den Strand, Fische fangen. Im Inselladen Möbel kaufen und anschliessend dein Haus nach deinen Vorstellungen einrichten.

Lass dich von einem Profi coachen

In den Jugendherbergen Zürich und Bern hast du die Möglichkeit dich von einem Schweizer Fifa-Profi coachen zu lassen. Während zwei Stunden bekommst du allerlei Tipps, wie du dein Fussballspiel im FIFA22 auf Vordermann bringst. Wer Kick and Sleep like a Pro bucht, hat während eines Abends die Playstation 5 unlimitiert zur Verfügung und kann auch nach dem Coaching das Gelernte gleich in die Tat umsetzen.

Epische Battles in Davos

Ein absoluter Game-Klassiker kann in Davos gespielt werden: Super Smash Brothers. Zur Auswahl stehen beliebte Charaktere wie Mario, Pikachu, Samus, Zelda und viele weitere – und mit diesen Figuren duelliert ihr euch anschliessend. Die abwechslungsreichen Maps sorgen zusätzlich dafür, dass keine Langeweile aufkommt. Smashing with Friends ist demnach eine super Idee für das nächste Weekend-Getaway.

Das könnten du und deine Freunde sein, aber ihr habt ja die Packages noch nicht ausprobiert…

Doch was Gaming mit den Jugendherbergen verbindet, haben wir immer noch nicht geklärt… Aber das erzählt wohl am besten Sascha Komaromy. Seit 24 Jahren ist er im Gamebusiness tätig und leitet den Swiss Gaming Verband. Er weiss, was die Gamingwelt bewegt und was Tourismus und Zocken verbindet.

• Was zockt die Community zurzeit am liebsten?

Vor Kurzem ist wohl eines der beliebtesten Spiele in neuer Version erschienen: FIFA22
Das spielen unglaublich viele Leute und darauf liegt momentan der Fokus. Später folgen dann weitere Kracher wie die neuen Call of Duty und Battlefield Spiele.

• Was verbindet Tourismus und Gaming? Wo siehst du Gemeinsamkeiten?

Gaming ist Unterhaltung. In den Ferien hat man Zeit für Unterhaltung und das Bedürfnis nach Entspannung oder einfach abschalten zu können. Viele Games erfüllen dies. Dazu muss es auch nicht schönes Wetter sein. 😊

• Was war die grösste Herausforderung in der Implementierung der Packages?

Die richtigen Spielthemen für die Zielgruppe des Ortes und der Jugendherberge zu finden.

• Was für Spiele/Konsolen empfiehlst du Noobs (=Anfänger)?

Ich würde als Einstieg die Nintendo Switch empfehlen. Sie ist einfach zu bedienen und portabel. Heisst ich kann sie jederzeit mitnehmen und überall spielen. Es gibt viele Spiele. Vor allem Funspiele wie Mario Kart, Super Smash Bros oder Wario Land machen einfach Spass miteinander zu spielen.

• Wem empfiehlst du ein Fifa-Coaching zu absolvieren?

Jedem der sich im FIFA verbessern will. In einer Stunde mit einem Profi-Spieler lernt man unglaublich viele neue Kniffs kennen. Vor allem können sie gleich in der Praxis angewendet werden. Die Lernkurve zeigt superschnell nach oben. Viel schneller, als wenn ich Youtube Videos schaue und versuche Gesehenes nachzumachen. Nach einem solchen Coaching macht jeder Spieler einen Schritt vorwärts.

• In der Jugendherberge Davos kann man Super Smash Brother* spielen. Welcher Charakter ist dein Geheimtipp?

Ich bin leider ein schlechter Super Smash Bros Spieler. Aber mein Lieblingscharakter ist Donkey Kong. Der begleitet mein Gamer-Leben seit Beginn. Er ist aber auch sehr stark.

• Wie sammelt man bei Animal Crossing am schnellsten Sternis (=Währung)?

Ich liebe Animal Crossing. Das ist genau so ein Spiel, bei dem man sich unglaublich gut entspannen kann. Die einfachste und schnellste Art Sternis zu sammeln ist durch das Schütteln der Bäume. Man kann das heruntergefallene Obst einsammeln und bei Tom Nook für 100 Sternis verkaufen. Innert 2 Minuten sammelt man so gegen 15 Früchte, was mir also 1500 Sternis einbringt. Nicht spektakulär, aber effektiv. 😊

Lass dich jetzt von der Vielfältigkeit von „Bed and Play“ inspirieren:

Über den Autor

Sascha_Komaromy_Avatar

Sascha Komaromy ist seit 24 Jahren im Gamebusiness. Nach 22 Jahren in verschiedenen Positionen bei PlayStation Schweiz, Deutschland und Frankreich, leitet er seit 2 Jahren den Swiss Gaming Verband und berät Firmen, wie zum Beispiel die Schweizer Jugendherbergen, im Bereich Gaming. Von 1997 – 2002 hatte er mit seinem Bruder eine eigene Gamesendung auf Star TV. Videogames begleiten ihn, seit er den Controller in der Hand halten kann. 😊

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Erinnerungen werden zu Erlebnisstipps

Schwarzeis auf dem Lago Bianco

Der Lago Bianco am Berninapass wird alle paar Jahre zum Naturspektakel. Wenn klirrende Kälte auf Niederschlaglosigkeit treffen verwandelt sich das Wasser des Lago Bianco in Schwarzeis. Tinu und Sabine durften dieses Spektakel in ihrer Zeit im Engadin hautnah miterleben.

Gletscherwanderung am Morteratsch

Über den Pers zum Morteratsch Gletscher – eine spektakuläre Tour im Gebirge der Berninagruppe die es in sich hat. Moränen, Gletscherspalten und Findlinge, auf der Tour findet sich so einiges im ewigen Eis.

Herbstfarben am Stazersee

Das Engadin ist für einiges bekannt, insbesondere für das atemberaubende Farbspiel im Herbst. Wenn sich die gelben Lärchen im Stazersee spiegeln und auf den Bergspitzen der erste Schnee liegt, liegt es auf der Hand – der Herbst ist da.

Biken auf der Corviglia Trais Fluors

Vom Flow zum Single Trail über Pumptracks bis hin zum Skills Park. Im Sommer wird das bekannte Skigebiet Corviglia St. Moritz zum perfekten Biker Spot. Eine beliebte Tour führt vom Hausberg Piz Nair über die Trais Fluors nach Samedan. Tinu und Sabine haben es getestet.

RhB in der Montebellokurve

Den roten Zug, der sich durch Kehrtunnel und über Brücken hinauf ins Engadin schlängelt kennt wohl jeder. Doch wusstest du, dass der perfekte Fotospot für alle RhB Fans in Pontresina liegt? Die Montebellokurve mit Blick auf den Morteratsch Gletscher lässt alle zugbegeisterten Herzen höher schlagen.

Firnskating Roseg

7 Kilometer pures Langlauferlebnis von Pontresina ins Val Roseg. Wenn man Tinu und Sabine fragt, würden sie sagen: «Firnskating ist der krönende Abschluss der Langlaufsaison. Unberührte Landschaften, Einsamkeit, Vergänglichkeit und Dankbarkeit – das erleben zu dürfen, machen Firnskating einzigartig»

Kletterstieg Piz Trovat

Das Engadin kann nicht nur Biken und Langlaufen es kann auch Klettern. Wer Schwindelfrei ist und Action sucht ist auf dem Piz Trovat genau richtig. Das Material für das Abenteuer kann bequem an der Talstation der Diavolezza gemietet werden.

Ritt nach Bernina Suot

Auf den Rücken der Pferde liegt ja bekanntlich das Glück der Erde. Pferdeliebhaber kommen in Pontresina sicherlich nicht zu kurz. Tinu und Sabine können euch einen Ausritt nach Bernina Suot, an der Bahnlinie empfehlen.

Fuorcla Chamuera mit dem MTB

Wie ihr sicherlich bereits wisst, ist das Engadin ein beliebter Spot für Biker und Wanderer. Hier kommt ein kleiner Geheimtipp: Mit dem Bike durch das Val Chamuera. Unberührte Natur, majstätische Felsen machen es zu einem einmaligen Erlebnis.

Engadiner Frauen- oder Nachtlauf

Den Engadiner Skimarathon kennt wohl jeder, doch viele wissen nicht, dass es neben dem Volkslauf noch weitere Läufe gibt. Vor dem offiziellen Lauf finden bereits der Frauenlauf und der Nachtlauf. Sabine war bereits mit von der Partie, bist du das nächste Mal auch am Start?

Steinböcke im Dorf

Wenn im Tal der letzte Schnee schmilzt und die ersten Wiesen langsam grünen kommt das Bündner Wappentier bis an den Dorfrand von Pontresina. Von Ende April bis Anfang Juni könnt ihr Steinböcken beim Gras fressen beobachten.

Klettersteig La Resgia

Action, Adrenalin und Berge so weit das Auge reicht. Der Kletterstieg La Resiga ist nicht für schwache Nerven – es geht von steilen Aufstiegen über wackelnde Stahlseile bis zur Alp Languard.

Betriebsleiter_Pontresina

Tinu, Tina, Sabine und Patric bei der Übergabe der Jugendherberge Pontresina.

Nach 12 Jahren kehren Tinu und Sabine dem Engadin und den Schweizer Jugendherbergen den Rücken. Künftig trifft man die beiden im Fricktal an. Die Liebe zum Gastgewerbe ging genau so wenig verloren wie die Wichtigkeit der Nachhaltigkeit. Tinu wird die Leitung der Gastronomie am FiBL übernehmen. Der FiBL ist das Forschungsinstitut für biologischen Landbau in Frick. Sabine wird Leiterin Service im Restaurant des Seniorenzentrum Sunnhalde in Untersiggenthal.

Dir hat es das Langlaufen bereits angetan oder du möchtest es endlich einmal testen? Unsere Sportskanone Olivier, war im Engadin unterwegs und hat die Loipen unsicher gemacht. Schau doch auf seinem Beitrag vorbei und lass dich weiter inspirieren.

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Nachhaltigkeit Stories Wir stellen vor…

Swisstainable, Schweizer Nachhaltigkeit im Tourismus

In der Lebensmittelbranche werden Nahrungsmittel und Getränke schon seit langem zertifiziert und deren Qualität standardisiert. Beim Einkaufen haben wir uns bereits an die verschiedenen Labels und Zertifizierungen gewöhnt, was dazu führt, dass gewisse Einkäufer*innen ihr Kaufverhalten unter anderem auch nach diesen Labels ausrichten. Denn ihnen ist ein ökologischer Anbau, ökonomisches Handeln sowie die soziale Verantwortung wichtig.

Orientierung im Label-Dschungel dank Swisstainable

«ibex fairstay, TourCert, Travelife, myclimate, Blaue Schwalbe» – Alles Labels aus der Tourismusbranche, die wir immer wieder antreffen und schon auf vielen Webseiten gesehen haben. Jedoch ist es schwierig, genau wie bei den Labels der Lebensmittelbranche einen guten Überblick über die grosse Auswahl an Zertifizierungen zu behalten. Zudem weiss der Betrachter oftmals nicht, auf welchen Aspekt der Nachhaltigkeit sich die Zertifizierung stützt.

Mit Swisstainable hat Schweiz Tourismus zusammen mit der Tourismusbranche eine neue Nachhaltigkeitsstrategie entwickelt. Diese unterstützt verschiedene Tourismusakteure dabei, die bereits seit Langem gelebte Nachhaltigkeit auch für ihre Gäste mehr sichtbar zu machen. Dass die Kommunikation zur Nachhaltigkeit zudem schweizweit koordiniert und auch an internationaler Strahlkraft gewinnt, ist ein weitere Vorteil des Programms.

Drei Dimensionen der Nachhaltigkeit für ein Ziel

Drei Dimensionen bilden die Basis für das nachhaltige Engagement des Swisstainable Programms: Die Gesellschaft, die Wirtschaft und die Umwelt. Dabei ist das Programm sowohl für Neueinsteiger im Thema Nachhaltigkeit wie auch für bereits intensiv engagierte Tourismusakteure geeignet. Ziel von Swisstainable ist es die Bestrebungen der Tourismusbetriebe zur Nachhaltigkeit sichtbar zu machen und dem Gast eine entscheidende Vereinfachung und gesteigerte Transparenz bei der Buchung von nachhaltigen Tourismusangeboten zu bieten. Damit möchte die Schweizer Tourismusbranche eine wirkungsvolle Bewegung starten mit der Vision, dass die Schweiz die nachhaltigste Destination der Welt wird.

Jugendherberge St. Moritz ©Schweiz Tourismus

Nur Vorteile für die Gäste

Das Programm Swisstainable möchte keine neue Zertifizierung schaffen, sondern dem Gast eine Orientierungshilfe beim Thema Nachhaltigkeit bieten. Zudem soll die Tourismusbranche unterstützt und die Visibilität für nachhaltige Erlebnisse und Angebote unterstrichen werden. Dadurch können Betriebe, welche sich nachhaltig einsetzen, aber noch keine Zertifizierung erhalten haben, dank Swisstainable ebenfalls ihre Bemühungen den Gästen aufzeigen.

Lago Di Saosee ©Schweiz Tourismus

Touristische Betriebe, die sich erst auf dem Weg machen sich dem Thema Nachhaltigkeitsthema anzunehmen, erhalten zudem die Unterstützung aus dem Kompetenzzentrum. Das gemeinsame Engagement soll dabei eine Verpflichtung wie auch eine Motivation darstellen. Der Schweizer Tourismus wird nachhaltiger und das soll auch verstärkt wahrgenommen werden. Swisstainble bringt die unterschiedlichen Bemühungen und Engagements auf einen Nenner und macht es damit dem Gast verständlich und einfach sich zu orientieren.

Die drei Levels des Swisstainable Programms

Wie engagiert ein touristischer Anbieter in Sachen Nachhaltigkeit ist, wird im Swisstainable Programm mittels drei Levels aufgezeigt.

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Level I – committed

• (noch) keine Zertifizierungen
• (noch) keine anderen Nachhaltigkeitsnachweise
• ABER sind nachhaltig unterwegs und entwickeln dies weiter

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Level II – engaged

• Bekenntnis zu einer nachhaltigen Unternehmensführung
• Fortlaufende Weiterentwicklung
• EINE Zertifizierung oder ein anderer Nachweis in mindestens einem Nachhaltigkeitsbereich

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Level III – leading

• umfassende, anerkannte Nachhaltigkeitszertifizierung
• Zertifizierungen, die alle Dimensionen der Nachhaltigkeit abdecken und regelmässig extern überprüft werden.

Jugendherbergen erhalten Swisstainable Signet

Die Schweizer Jugendherbergen haben das Swisstainable Signet von Schweiz Tourismus als eine der ersten erhalten. Dabei sind 44 mit dem Level  leading und vier mit dem Level engaged ausgezeichnet. Nachhaltigkeit sowie verantwortungsvolles Handeln ist bereits seit 1994 Teil
der Schweizer Jugendherbergen-DNA und in unserer Philosophie stark verankert. In unserem Leitbild, das tagtäglich an rund 50 Standorten umgesetzt wird, schaffen wir die Grundlage für ein ausgewogenes ökonomisches, soziales und ökologisches Handeln.

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Mit unseren bereits umgesetzten baulichen Erneuerungen sowie den geplanten weiteren Projekten neben der Berücksichtigung von Umweltaspekten können wir auch die Qualität des Angebots, die wirtschaftliche Nachhaltigkeit sowie den sozialverantwortlichen Jugend- und Familientourismus sichern.

Schweizer Jugendherbergen als Vorreiter der Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit gilt mittlerweile als Wettbewerbsvorteil und bietet gleichzeitig einen wahren Mehrwert für die Gäste. So ist zum Beispiel die Wechselwirkung der Zufriedenheit von Mitarbeitern und Kunden unbestritten. Denn nicht nur die ökologische Nachhaltigkeit mit den baulichen Massnahmen, sondern auch die soziale Nachhaltigkeit mit guten Arbeitsbedingungen und die ökonomische Nachhaltigkeit mit langfristigen Finanzierungsplänen sind wesentlich für ein gut geführtes nachhaltiges Unternehmen. Etwas, was die Schweizer Jugendherbergen schon früh erkannt haben. Denn neben den ganzen Labels und Zertifikaten kommt es schliesslich auf das Handeln jedes Einzelnen – Mensch wie Unternehmen – an.

Die Jugendherberge St. Moritz ist mit einer Solaranlage ausgestattet. ©Schweiz Tourismus

Die Schweizer Jugendherbergen nehmen dabei ihre Vorbildrolle bewusst wahr. So war René Dobler, CEO der Schweizerischen Stiftung für Sozialtourismus, aktiv beim Entwicklungsprozess von Swisstainable involviert und kennt die Vorteile für Anbieter und Gast aus erster Hand: «Ich würde jedem touristischen Betrieb empfehlen beim Programm mitzumachen. Für Neueinsteiger ist das Level I bewusst tief gehalten. Klar braucht es immer noch viel Engagement, aber hier bietet das Kompetenzzentrum kostenlose Hilfestellung. Und wer bereits engagiert ist und die Nachhaltigkeit in seinem Betrieb lebt, profitiert mit minimalem Aufwand von der gemeinsamen Kommunikation, schweizweitem Marketing und der Motivation und der Unterstützung des gemeinsamen Ziels zu profitieren.»

Dank Schweiz Tourismus und dem Swisstainable Programm, soll den Gästen nachhaltiges Engagement bewusster und sichtbarer gemacht werden. Mach auch du dich auf den Weg für eine neue Art des Reisens und orientiere dich am Swisstainable Label bei deinen zukünftigen Buchungen.

Text: Barbara Materna

Das Thema der sozialen Nachhaltigkeit spielt eine immer wichtiger werdender Rolle, dafür setzt sich die OK:GO Initiative ein. Erfahre hier mehr über die die Zugänglichkeit Dank der OK:GO Initiative bei den Schweizer Jugendherbergen.

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Mehr Informationen zur Zugänglichkeit Dank der OK:GO-Initiative

76 Zentimeter. So breit ist der Kinderwagen von Leo und Alexander*. Die kleinen Zwillinge werden von ihrer Mutter sanft Richtung Jugendherberge Rapperswil-Jona geschoben „Auf den ersten Blick sieht es nicht so aus, aber ich passe fast überall hin“, sagt Sara*. Aber der Kinderwagen ist dennoch sehr breit und schwer.
*die Namen sind frei erfunden

Gemeinsam für eine Barrierefreie Schweiz

Es ist ein bewölkter Nachmittag und wir laufen vom Bahnhof Rapperswil zur Jugendherberge. Diese liegt wunderschön mitten in den Feldern und nur wenige Meter vom Zürichsee entfernt. Unser Ziel: Fotos von Sara, ihrem grossen Kinderwagen und ihren beiden süssen Zwillingen zu machen, um die OK:GO-Initiative zu illustrieren.

OK:GO wurde vom Förderverein Barrierefreie Schweiz lanciert und hat zum Ziel, dass alle touristischen Leistungsträger in der Schweiz die Öffentlichkeit über die Zugänglichkeit ihres Angebots informieren. Auf diese Weise können Menschen mit Behinderungen, Senioren und Familien mit kleinen Kindern ihre Reisen einfacher und unabhängiger planen.

Nur wenige Meter vom Zürichsee entfernt liegt das frisch renovierte Hostel ©OK:GO

Die Schweizer Jugendherbergen beteiligen sich aktiv an der OK:GO-Initiative und sind Pioniere auf diesem Gebiet. So bildete die Erreichbarkeit der Jugendherbergen die Basis für die OK:GO-Initiative.

„Wir machen bei der OK:GO Initiative mit, weil Barrierefreiheit für uns eine wichtige Rolle spielt und wir es als touristischen Auftrag sehen, unsere Häuser für alle zugänglich zu machen.“ „

René Dobler, CEO Schweizerische Stiftung für Sozialtourismus

Das Engagement für den sozial-verträglichen Tourismus ist nämlich seit jeher im Leitbild der Schweizer Jugendherbergen verankert. Sie gestalten darum ihre Produkte und Dienstleistungen so, dass allen ein Besuch in den Jugendherbergen ermöglicht wird.

Dafür sammeln die Schweizer Jugendherbergen derzeit Informationen über die Zugänglichkeit von über 50 Jugendherbergen vor Ort. Die Informationen zur Barrierefreiheit des jeweiligen Hostels sind für die Gäste bequem auf youthhostel.ch abrufbar.

Dank der Rampe ist der Zugang zur Jugendherberge barrierefrei ©OK:GO

Hindernisfrei in der Jugendherberge

Zurück nach Rapperswil: Nach einem Spaziergang entlang des Sees auf einem schönen, mit Schilf gesäumten Weg erreichen wir die Jugendherberge. Der Zugang zum Gebäude ist dank der Rampe einfach. Drinnen werden wir von Brigitte empfangen. Als Gastgeberin der Jugendherberge Rapperswil kümmert sie sich seit 30 Jahren gemeinsam mit ihrem Mann um das Wohl der Gäste.

Wir möchten in den ersten Stock, wo wir eine Familienzimmer besichtigen möchten – ohne Hindernisse. Ist der Aufzug auch breit genug? Er ist es und der Kinderwagen fährt ganz problemlos rein.

Der Zwillingswagen passt problemlos in den Lift ©OK:GO

Wir betreten das Familienzimmer mit seinem minimalistischen und eleganten Design. Auch der Kinderwagen passt. Die Breite der Tür ist ausreichend. Das barrierefreie Bad ist ganz neu.

Und auch in den Zimmern funktioniert das manövrieren einwandfrei ©OK:GO

Zurück zum Speisesaal. Der breite Raum ist angenehm für Sara, die viel Platz hat, um ihren Kinderwagen zu manövrieren. Nachdem die Kinder ihren Snack bekommen haben, ist es Zeit, zum Bahnhof zurückzukehren, um den Zug zu erreichen.

Zeit für eine Stärkung bevor es wieder auf den Heimweg geht ©OK:GO

Dank OK:GO können Eltern mit Kinderwagen wie Sara, Menschen mit Behinderungen oder ältere Menschen, die sich nur schwer fortbewegen können, ihre Reise im Voraus planen.

Sie können sich auf der Website einer Herberge informieren, ob beispielsweise der Eingang, der Aufzug oder die Zimmertür breit genug für sie ist. Sie können auch sicherstellen, dass es einen Aufzug zu den Zimmern oder Parkplätze in der Nähe gibt.

Entspannter Aufenthalt für alle ©OK:GO

Damit richtet sich die OK:GO Initiative an alle Tourismus-Anbieter und motiviert sie bei der Initiative mitzumachen. Warum das so wichtig ist und wie es genau funktioniert erklärt das folgende Video:

Hindernisfreie Ferien in den Schweizer Jugendherbergen

Wir setzen uns proaktiv für barrierefreie Unterkünfte in der Schweiz ein. Finde alle Informationen zu den Leistungen unserer 33 hindernisfreien Jugendherbergen.

Unser CEO der Stiftung für Social Tourismus (SSST) René Dobler war bei der Stiftung Denk an mich im Interview. Die SSST setzt sich stark für die Hindernisfreiheit unserer Jugendherbergen ein.

Über die Autorin

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Julia ist Projektkoordinatorin für die OK:GO-Initiative. Zusammen mit ihren Kolleginnen Carol und Michèle motiviert sie die Schweizer Tourismusbranche, sich an der Initiative zu beteiligen. Ihr Engagement für mehr autonome Mobilität ist ihre Motivation. Ausserhalb des Büros unternimmt sie mit ihrem zweijährigen Sohn eine Tour durch die Schweiz und experimentiert täglich mit der Mobilität von Kinderwagen.

Dein Trip an den Zürichsee ist geplant dir fehlen nur die passenden Ausflugstipps? Wir haben für dich einige Familienfreundliche Tipps zusammengestellt

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Schaffhausen: Im Schlössli schläft sich’s wunderbar.

Rapunzel, lass dein Haar herunter! In diesem Schlössli schlummern wir. ©Adrian Reber

Das herrliche Wetter am Wochenende lässt uns von der Jugi aus den Rhein entdecken. Die Badekultur in der «Rhybadi» lebt seit 150 Jahren. Schon im Frühsommer öffnet das Bad seine Tore und lockt auch kulinarisch. Einen Aperol Spritz und eine Portion Pommes frites später lassen wir uns in der Rheinströmung treiben.

«Platsch!» – ein Sprung ins kühle Nass gefällig? ©Adrian Reber

Was die Locals empfehlen

Die Einheimischen in der Badi empfahlen uns danach einen Besuch in dem Glace-Hotspot von Schaffhausen: El Bertin Die Sorten sind alle selbst erfunden und werden liebevoll in Handarbeit hergestellt. Lasst Euch von der langen Schlange vor dem Lokal nicht entmutigen! Es lohnt sich.

Sanddorn, Marroni, Cheesecake: El Bertin kreiert aussergewöhnliche Glaces. ©Adrian Reber

Spontan besucht: Schaffhauser Wochenmarkt

Die Altstadt von Schaffhausen lädt zum Verweilen ein. Spontan geht es für uns auf einen Floh- und danach auf den Wochenmarkt. Dieser findet jeden Samstag statt und überrascht mit seiner Vielseitigkeit. Spargeln, Käse, Brot, Blumen und frische Bio-Eier – die Altstadt ist voller Stände von lokalen Produzenten.

Am Schaffhauser Floh- und Wochenmarkt: Hier gibt’s noch echte Schnäppchen. ©Adrian Reber

Wie kommt man denn zum «Munot»?

Der Munot dominiert als unbestrittenes Wahrzeichen Schaffhausens Altstadt. Besucherinnen und Besucher erreichen die Festung aus dem 16. Jahrhundert über kleine Treppenzustiege. Unser Zeitbudget von zwei Stunden verdoppelten wir kurzerhand auf vier – die Burg bietet einzigartige Ausblicke. Hier finden ganzjährige Bälle, Salsa-Abende und Führungen statt.

Vor einer Blamage bewahrt: Munot spricht man ohne das «t» aus. ©Adrian Reber

Am Samstagabend brummt in den Restaurants das Geschäft. Ich empfehle Euch, frühzeitig zu reservieren. Im Güterhof fanden wir erst um 21:00 Uhr Unterschlupf. Mit einem Apéro an der Bar überbrückten wir die Zeit – die Inneneinrichtung mit den dicken, alten Holzpfosten macht einen imposanten Eindruck.

Im schön restaurierten Güterhof empfehle ich den Veggie-Burger. ©Adrian Reber

An den grössten Wasserfall Europas spaziert

Zum Abschluss unseres Aufenthalts mit dem Hostel-Pass spazierten wir gemütlich an den Rheinfall. Die Wanderung dauert etwas mehr als eine Stunde und ist mit Sneakers gut machbar. Unser Glück am Rheinfall: In der Woche zuvor hatte es in der Schweiz viel geregnet. Über 6000 Badewannen Wasser donnern sekündlich die Felsen herunter. Ein eindrückliches Bild, das sich uns zum Abschied im Zug noch einmal bietet. Ciao Rheinfall, auf Wiedersehen Schaffhausen.

Über den Autor

junger Mann sitz auf Stein in Crans Montana

Zu mir:
Adrian hier – ich bin 28 und schätze die kleinen Ausbrüche aus meinem Alltag. Vor allem am Wochenende will ich raus aus dem Home Office und rein ins Erlebnis. Die Schweizer Jugendherbergen überzeugen mich bei meinen Ausflügen mit ihrer zentralen Lage, den neuen Bekanntschaften und let’s be honest: angemessenen Preisen ;-)!