Montreux kann mehr als nur Jazz

Wer an Montreux denkt, dem kommt sicherlich direkt das Jazz Festival in den Sinn. Die Stadt am Genfersee hat jedoch viel mehr zu bieten. Unsere Praktikantin Katrina hat für dich die Region erkundet.

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27.08.2021

Anreise mit atemberaubender Aussicht

Am Sonntagnachmittag machten wir uns endlich auf den Weg. Via Bern ging es mit dem Zug weiter nach Lausanne. Wer mit dem Zug schon einmal nach Bern gefahren ist, ist kennt den bekannten Blick auf die Aare. Was aber noch viel schöner ist der Blick auf die Rebberge und den Genfersee, wenn man nach Lausanne fährt. Diese Aussicht genossen wir umso mehr, nachdem unsere Reise wegen eines medizinischen Notfalls im Zug kurzzeitig unterbrochen wurde. Mit 30 Minuten Verspätung erreichten wir Vevey. Von dort ging es mit dem Bus zur Jungendherberge in welcher wir kurz vor Check-In Schluss herzlichst empfangen wurden.

Sonnenuntergang am Genfersee

Romantischer Sonnenuntergang und ein erfrischendes Glacé – was willst du mehr? © Katrina

Nach dem wir unser Zimmer bezogen haben, beschlossen wir den Sonnenuntergang bei einem Spaziergang zu geniessen. Mit einem Glacé in der Hand und den letzten Sonnenstrahlen im Gesicht läuteten wir unseren Kurz-Aufenthalt an einem der schönsten Seen der Schweiz ein.

Sportlicher Start in den Tag

Der zweite Tag startete für uns mit dem im Übernachtungspreis inkludierten «Jugi-Zmorge». Wir griffen am Buffet herzhaft zu und stärkten uns für unsere Mission die noch vor uns lag.  Nach einem kurzen Spaziergang erreichten wir das Fitness Center, welches wir uns im Vorfeld rausgesucht hatten. Ja, richtig ins Fitness. Für die unter euch denen es auch schwer fällt auf eine Sporteinheit zu verzichten, für 25 CHF könnt ihr einen Tageseintritt lösen und euch sportlich so richtig auspowern.

Schiffe im Hafen von Montreux

Egal wo am Genfersee, gute Fotospots gibt es genügend. © Katrina

Frisch geduscht machen wir uns zu Fuss auf den Weg Richtung Stadt. Die Region ist perfekt dafür gemacht vieles zu Fuss zu erkunden. Wer nicht der geborene Läufer ist, hat das Glück von der Riveria Card zu profitieren. Jeder Gast erhält diese Card beim Check In und kann damit von verschieden Rabatten und kostenloser ÖV Nutzung profitieren.

Schifffahrt anstatt Kreuzfahrt

Angekommen in der Stadt und mit Kaffee ausgerüstet, schmiedeten wir Pläne für den restlichen Tag. Wir waren entschlossen eine Schifffahrt zu machen, um die Region von einer anderen Perspektive kennenzulernen. Darum war unser nächstes Ziel die Schiffsanlegestelle Vevey La Tour.

Unsere Wahl fiel auf die Riviera Tour, diese führt von Vevey Richtung Schloss Chillon, weiter nach Dents du Midi und zurück. Wer gerne Schiff fährt, dem können wir diese Rundfahrt wärmstens ans Herz legen.

Schloss Chillon mit Schweizerfahne

Die Schiffanlagestelle direkt beim Schloss lädt zu einem Zwischenstopp und einer Besichtigung ein. © Katrina

Wieder an Land ging es hoch hinaus. Wir spazierten dem Genfersee entlang weiter bis nach Vevey. In der Nähe des Bahnhofs befindet sich das Funi, eine Standseilbahn, die uns hoch hinauf auf den Mont Pèlerin brachte. Von hier aus könnte man eine kleine Wanderung zum Fernsehturm machen, wir entschieden uns jedoch für ein Apéro. Die Aussicht ist ein Traum und das Wetter passte perfekt. Zurück in Vevey liessen wir den Abend im Restaurant Molino ausklingen. Eine gute Steinofenpizza und ein Glas Amarone machten den Tag perfekt.

Entspannung geht in Montreux bestens

Der zweite Tag bestand aus Entspannen und Geniessen. Wir machten uns mit vollen Bäuchen (das feine Jugi-Buffet lässt grüssen) auf den Weg Richtung Stadt. Vor dem Entspannen stand noch ein Duell im Minigolf an. Es musste ein Spieleinsatz her – da wir beide Crêpe Liebhaberinnen sind war klar, die Verliererin bezahlt den Crêpe. Es war ein Duell auf Augenhöhe. Mit nur 6 Punkten Differenz verlor Katrina und war somit der Sponsor der Crêpes.

Frau spielt Minigolf

Immer wieder eine neue Herausforderung – Minigolf spielen! © Katrina

Genug Action für heute!

Wir entschlossen uns den restlichen Tag am See zu verbringen und die Sonne zu geniessen. Sie zeigte sich von ihrer besten Seite. Gerüstet mit Picknick und Getränken richteten wir uns am See ein. Die Sonne brannte nur so auf uns herunter, mit einer Abkühlung im 21 Grad kalten Genfersee war es jedoch bestens auszuhalten. Aber war ja klar, ohne Sonnenbrand kehren wir nicht in die Jugi zurück.

Den Abend genossen wir bei einem Apéro im Le Contretemps und zogen weiter Richtung Vevey ins Toa Yuan. Wer chinesisch mag ist hier nicht nur richtig, sondern wird herzlichste bedient.

Jugendliche spiele Beachvolleyball am Genfersee

Der kleine Strand in Clarens lädt zum verweilen und geniessen ein.  © Grégoire Chappuis

Au revoir Montreux

Noch ein letztes Mal das Jugi Zmorgen auskosten, bevor wir uns auf den Heimweg zurück ins schöne Fricktal machten. Dank des perfekten Wetters war unser Trip ein noch schöneres Erlebnis als es ohne hin schon war. Wir sagen Danke Jugi Montreux und bis zum nächsten Mal!

Jugendherberge Montreux von aussen

An bester Lage direkt am Genfersee – unsere Jugi Montreux. © Katrina

Über die Autorin

Frau sitzt am Seeufer

Dieser Beitrag wurde von Katrina, unserer Starpraktikantin verfasst. Was sie am besten beschreibt? Da ist sich die Redaktion nicht ganz einig. Aber die Wahrheit liegt wahrscheinlich irgendwo zwischen Handballprofi, GenZ-Repräsentantin, Kochenthusiastin und Crêpe-Connaisseuse. Sie bereichert unser Redaktionsteam hervorragend und kontert nicht nur beim Töggele mit Humor, sondern auch wenn ihr Heimatkanton mal wieder auf die Schippe genommen wird.

Du liebst Städtetrips? Um neue Städte zu entdecken musst du nicht immer über die Landesgrenze. Wie wäre es mit einem Trip nach Basel? Wir inspirieren dich gerne für deinem nächsten Wochenendtrip.

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