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Aktivferien in St. Moritz und Silvaplana

Ferien im Engadin

Sommer, Surfen, Berge, Biken, einmalige Landschaft und Natur – und das alles an einem einzigen Ort? Willkommen im Engadin. Egal ob du in St. Moritz oder in Pontresina übernachtest, es warten unzählige Abenteuer auf dich.

Das Engadin ist ein Paradies für Sportler und Abenteurer, ein Ort der Inspiration und Ruhe, ein Tal mit echter Natur und voller kultureller Schätze. Jeder und jede findet hier einen Platz zum Verlieben – besser könnten wir es selber wohl nicht beschreiben. Unsere Tipps für erfolgreiche Tage findet ihr hier:

Frau auf dem Velo mit Anhänger vor der Jugendherberge St. Moritz

Biken – mit dem E-Bike geht`s einfacher…

Grundsätzlich sind wir ohne Motor unterwegs – für die hügelige Landschaft rund um St. Moritz (und der Fakt, dass wir Levi im Anhänger mit dabei hatten) liess uns für einen Tag zwei E-Bikes mieten. Der Vorteil eines E-Bikes liegt wohl auf der Hand, vor allem wenn man neues Gebiet «erkunden» möchte und nicht genau weiss wo gewisse Wege hinführen. Einfach mal drauflosfahren und schauen wo man landet – die Akkuanzeige natürlich immer im Blickfeld, nicht dass man plötzlich den Rückweg ohne Unterstützung absolvieren muss…

Vater auf dem Velo mit Sohn im Anhänger fährt durchs die Wälder des Engadin

Es ist nicht so, dass man nur mit einem E-Bike gut zu recht kommt – wer es lieber flach mag ist auf den Wegen rund um den St. Moritzersee, den Laj da Champfèr und den Silvaplanersee gut aufgehoben. In knapp zwei Stunden gelangt man von St. Moritz bis um den Silvaplanersee und zurück – und wer noch nicht genug hat, fährt noch bis nach Maloja und um den Silsersee.

Wem dies zu wenig hügelig ist, nimmt ab Surlej die Bikestrecken/Waldwege. Für Familien gibt es dort auch einige schöne Plätze zum Verweilen, mit Grillstellen, Spielplätzen und kleinen Badeseen.

Wandern – den Corvatsch hoch (oder unter)

Als Ausgangslage für unsere Wanderung sind wir mit der Corvatsch-Bahn bis zum Murtèl hochgefahren um wieder zur Talstation in Surlej zurück zu laufen – gemäss Angaben eine ca. 2,5h Wanderung. Die Wanderwege sind auch mit Kinderrucksack sehr gut zu bewältigen. Von der Bergstation hat man eine wunderschöne Aussicht über die Seen und das ganze Tal.

Unterwegs gibt es verschiedene Plätze die zum Verpflegen einladen – wer nicht das selbst mitgebrachte Picknick verzehren möchte, dem können wir auf halber Strecke das Restaurant Alpetta empfehlen. Gut bürgerliche Küche, freundliches Personal und eine schöne Terrasse laden zum Verweilen ein. Vom Alpetta bis zur Talstation führt ein Waldweg runter – für Sportliche würde sich dieser Weg auch mit dem Bike sehr gut eignen (oder für weniger sportliche mit dem E-Bike…).

kleiner Junge im Kinderrucksack zeigt mit dem Finger auf einen Baum

Surfen auf dem Silvaplanersee

Wem dies noch immer zu wenig aktiv ist, der kann sich auf dem Silvaplanersee noch austoben. Dank dem Malojawind, welcher sich vor dem Mittag beginnt aufzubauen, ist Silvaplana perfekt geeignet für Kitesurfer und Windsurfer. Wer sich frühmorgens mit dem Stand-Up Paddle bei gemächlicheren Bedingungen auf den See wagen möchte kann dabei die wunderschöne Landschaft und Ruhe geniessen.

Mann am Kitesurfen auf dem Silvaplanersee

Der Silvaplanersee eignet sich sowohl für Anfänger, als auch für Fortgeschrittene und Profis. Wer Material benötigt oder sich eine Lektion bei einem Lehrer buchen möchte kann dies direkt beim Surfcenter vor Ort erledigen (am besten mit Voranmeldung).

Da ich zuletzt vor etwa zehn Jahren auf dem Surfbrett stand, habe ich eine Privatlektion gebucht um zu sehen was ich noch kann und meine Kenntnisse aufzufrischen. Nach kurzer Einführung ging es dann auch aufs Wasser und siehe da, nicht ganz alles Gelernte war verloren. Währen ich mich auf dem Wasser austobte, konnten Diana und Levi sich auf dem Spielplatz direkt neben der Surfschule vergnügen und sich im Restaurant des Campingplatzes verpflegen.

Mutter mit Sohn auf dem Arm blickt über den Silvaplanersee

Weitere Tipps zum Erleben rund um St. Moritz

Ein Ausflug welcher bei Schlechtwetter immer geht ist das Hallenbad. Im Ovavera gibt es neben dem Hallenbad auch noch ein Spa – wen man sich dann auch mal noch eine Erholung gönnen möchte. Für die ganz Kleinen wohl noch etwas zu früh, aber sicherlich spannend, wenn die Kinder schon ein wenig älter sind ist die Alp-Schaukäserei Morteratsch in Pontresina.

Auf einer idyllischen Alp wird wieder Käse hergestellt, wie es bereits vor über 70 Jahren gemacht wurde. Eine kleine Degustation oder sogar ein gesundes «Käsebad» in der übrig gebliebenen Molke machen der Besuch in der Alp-Käserei zu einem einmaligen Erlebnis.

Noch mehr Action gefällig?

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Du willst nicht nur das Engadin sondern die ganze Schweiz entdecken und dies auf actionreiche und sportliche Weise? Wie wäre es auf zwei Rädern durch die Schweiz zu fahren? Daytripper hat es vor gemacht, jetzt bist du dran.

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Die Schweiz auf zwei Räder entdecken

Eine Fahrradtour durch die Schweiz – warum?

Die Möglichkeiten im letzten Jahr Ferien im Ausland zu machen waren stark eingegrenzt. Dass man aber genauso gut und genau so schöne Ferien in der Schweiz machen kann, das sollte eigentlich klar sein. Doch einfach eine Woche am gleichen Ort zu verbringen oder einfach von dort aus etwas zu unternehmen war uns dann doch zu wenig – weshalb bald einmal die Idee einer Fahrradtour durch die Schweiz entstand. Doch wie plant man dies am besten?

Gepäck – wie viel ist zu viel?

Wer nicht gerade ein Begleitahrzeug hat welches einem das Gepäck transportiert, der sollte gut überlegen was er alles mitnimmt. Jedes Kilo spürt man spätestens beim ersten längeren Anstieg. Und wer sein Fahrrad nicht mit Zelt und Schlafsack beladen möchte muss sich Gedanken für die Unterkunft machen. Wir haben uns dafür entschieden – das Notwendigste selbst mitzunehmen, aber in Jugendherbergen zu übernachten. Wieso Jugendherbergen? In der Schweiz gibt total 50 Jugendherbergen, was also eine Vielzahl von Möglichkeiten bietet die Tour zu planen und an verschiedenen Orten günstig übernachten zu können.

Wohin des Weges

Als wir die Planung angefangen haben war die Überlegung, welches sind die schönsten Passagen, die wir unbedingt fahren möchten und wie können wir diese in einer sinnvollen Tour zusammenführen. Nach einigen Diskussionen und mehrmaliger Anpassung der Route konnten wir uns dann einigen.

Die Tour kann beginnen

Der Start (und das Ziel) erfolgt in Aarau. Die erste Etappe sollte flach sein, uns aber in Richtung Alpen bringen. Aarau – Montreux, 183km und etwa 800 Höhenmeter. Von Montreux aus ging es am zweiten Tag durch den Kanton Waadt und anschliessend durch das Berner Oberland. Via Gstaad fuhren wir bis nach Interlaken. Ein erfrischendes Bad in der Aare zur Abkühlung durfte natürlich nicht fehlen.

Am dritten Tag führte uns die Tour an Meiringen vorbei hoch zum Grimselpass, den Furka haben wir zwar von weitem gegrüsst – verzichteten aber darauf diesen in die Tour miteinzuplanen. Danach endete diese eher kürzere Etappe im Wallis, schliesslich hatten wir am kommenden Tag einiges vor.

Jetzt geht’s richtig in die Höhe

Das Wallis verliessen wir Richtung Tessin. Über den Nuffenenpass ging es nach Airolo. Auf der Tremola, eine der bekanntesten und schönsten Passstrassen, ging es hoch zum Gotthard. Dies war allerdings erste der zweite Pass an diesem Tag. In Andermatt fuhren wir via Oberalppass ins Bündnerland – erst in Trin endete dann diese Königsetappe. 150km, 3’600 Höhenmeter – 7h reine Fahrzeit. Wie gut das kühle Bier uns schmeckte nach diesem Tag muss man wohl nicht erläutern.

Mit dem Klausenpass und dem nächsten Ziel Luzern war der Plan für den zweitletzten Tag auch bereits bekannt – dieser Plan wurde jedoch ein wenig abgeändert. Auf mehr oder weniger direktem Weg begaben wir uns von Trin aus schon wieder auf den Heimweg nach Aarau. Regnerisches Wetter und die Vorfreude auf das eigene Bett hatten zu diesem Entscheid beigeführt – nicht etwa die bereits sehr müden Beine…

Fazit

Anfänglich ist man nach so einer Tour einfach nur zufrieden, wenn man wieder zu Hause ist. Nicht dass man sich nicht freut über das Erreichte – im Gegenteil. Trotzdem macht man sich Gedanken was man eventuell anders machen oder wie die Tour besser geplant werden könnte. Was auf jeden Fall geblieben ist, war die Sicherheit im nächsten Sommer die Schweiz wieder mit dem Fahrrad zu bereisen…

2021 – die #tourdejeunesse

Die Idee auch in diesem Jahr wieder eine Fahrradtour zu machen ist geblieben – und hat mittlerweile neue Formen angenommen. Dieses Jahr hast auch du selbst die Möglichkeit (d)eine Fahrradtour zu machen – dies ganz einfach in dem du an der «Tour (D’Auberge) De Jeunesse» oder kurz #tourdejeunesse teilnimmst.

7 Etappen, von Jugendherberge zu Jugendherberge, 800km und 15’00 Höhenmeter. Von Aarau via Schaan, Scoul, Sta. Maria, St. Moritz, Laax, Interlaken und wieder zurück nach Aarau – eine Woche die schönste Seite der Schweiz entdecken und alles aus eigener Kraft!

Von der Unterkunft, über die Verpflegung, den Materialtransport bis hin zum Begleitfahrzeug – alles ist organisiert. Alle Informationen findest du unter: www.tourdejeunesse.ch 

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Familienspass und Wellness in Saas-Fee

Anreise und Packen

Saas-Fee ist autofrei und dies ist bereits der erste Grund, wieso man hier schnell den Alltag hinter sich lassen kann. Wenn man wie wir als Familie mit einem vollgepackten Auto anreist, kann man im Parkhaus beim Dorfeingang parkieren und in wenigen Minuten erreicht man schon die Jugendherberge. Wir haben alles auf Kinderwagen und Schlitten gepackt aber man hat auch die Möglichkeit sich mit einem Elektro-Auto chauffieren zu lassen.

Dorf Saas Fee in der Nacht im Winter
Dorf Saas Fee in der Nacht im Winter

Gut zu wissen an dieser Stelle ist, dass das WellnessHostel4000 so ziemlich alles hat was man als Familie mit Kleinkind braucht. Dies erleichtert dann auch schon das packen und man könnte so auch gut mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. Vor der Anreise kannst du mit der Jugendherberge Kontakt aufnehmen und absprechen was du für dich und deine Familie alles brauchst. Besonders angenehm ist auch vor Ort die unkomplizierte und hilfsbereite Art der Angestellten und wie man schnell mit anderen Familien in Kontakt kommt.

Babyausstattung Jugendherberge Saas Fee

Jetzt wollt ihr aber sicher alle wissen was unsere Tipps sind für die versprochenen Abenteuer und Wellnessferien in Saas-Fee und hier kommen sie schon:

Schlitteln auf dem Hannig

Für Wintersportfans bietet das Skigebiet (übrigens auch im Sommer) so einiges. Unter anderem natürlich auch Schlittelspass. Gerade mit Kleinkindern ist das die perfekte Aktivität im Schnee. Zu empfehlen ist hier die Abfahrt vom Hannig. Die rund 6 Kilometer lange Strecke garantiert Spassfaktor und ist auch nicht allzu steil für die jüngeren Pistenraudis. Die Hannigbahn befördert dich inkl. Schlitten vom Dorfzentrum aus hoch. Wer keinen eigenen Schlitten dabei hat, kann diesen an der Talstation mieten. Mit dem Halbtax-Abonnement kostet eine einfache Fahrt CHF 12.50 (Tageskarte CHF 22.-), die Schlittenmiete CHF 6.-.

Frau blickt Baby an
Frau zieht Schlitten im Wald

Schlemmen und Geniessen To-go

Machen wir uns nichts vor – das Einkehren in ein gutes Restaurant oder Cafè gehört einfach zu den Skiferien und davon gäbe es in Saas-Fee auch genügende. Da die Lokale durch die aktuelle Situation ja leider vorübergehend geschlossen sind, fällt dieser Teil weg. Aber das hält uns nicht davon ab, unsere heisse Schokolade oder einen Glühwein zu trinken, richtig? Verschiedene Cafès und Restaurants bieten Take-Away Optionen und so kannst du dich trotzdem To-go verköstigen. Wenn du Gast in der Jugendherberge bist hast du hier das Glück, dass dir das interne Bistro und Restaurant zur Verfügung steht und du dich dort jederzeit verköstigen kannst.

Fenster von Bistro wellnessHostel Saas Fee

Winterspaziergang

Gibt es etwas schöneres als das knirschende Geräusch, wenn man über frischen Schnee laufen kann? Bei einem Spaziergang durch das Gletscher Dorf Saas Fee steht Entschleunigung auf dem Programm. Die wunderschönen Chalets im Dorf bieten perfekte Postkartenmotive. Besonders gemütlich wird’s, wenn man einen Abendspaziergang bei Schnee machen kann.

Mann mit Kinderwagen Saas Fee
Frau mit Kinderwagen
Frau zieht Schlitten im Wald

Wellnessoase und Badespass

Mami oder Papi brauchen zwischendurch ihre Erholung. Ganz nach dem Motto „happy parents – happy baby.“ Das eigene Wellness4000 der Jugendherberge lässt Spa-Herzen höher schlagen. Wer kann sich bei diesem Ausblick aus der Sauna nicht entspannen? Für denn Wellnessbereich sowie Fitnessraum kann man bei der Buchung ganz einfach die Zusatzoption Wellness4000Plus wählen um den Eintritt inklusive zu haben.

Frau im Wellness
Frau blickt aus Fenster auf Wald
Frau blickt von Sauna aus Fenster
Wasserzuber in Sauna im Fenster

Bei schlecht Wetter muss man mit Kindern schon etwas kreativer werden, da kommt das Hallenbad welches sich auch im Hostel befindet mit Kinderbecken und Erlebnistusche gerade richtig. Für die Grossen hat es auch ein 25-Meter-Becken sowie ein Whirlpool zum Entspannen.

Baby spielt mit Papa im Hallenbad

Erholung geglückt.

Die Möglichkeiten etwas zu unternehmen waren klar etwas eingeschränkt durch die aktuelle Situation, hat sich der Aufenthalt aber trotzdem gelohnt? Auf jeden Fall! Wir waren unglaublich froh, dass die Jugendherberge in Saas-Fee schon alleine so viele Unterhaltungsmöglichkeiten bietet für ihre Gäste. So wurde es uns auch bei winterlichen Wetterbedingungen mit Kleinkind nicht langweilig. Viel Zeit draussen im Schnee zu sein und die entspannte Stimmung im Dorf haben definitiv zu unserer Erholung beigetragen.

Baby blickt aus dem Fenster
Frau spielt mit Baby im Wasser