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8 einzigartige Jugi-Zimmer (Teil II)

Und weiter geht’s mit der Entdeckungsreise: Nach Bienenkorb, Turmzimmer und Co. starten wir also sofort in die zweite Runde.

Falls du den ersten Teil der insgesamt 8 Jugi-Zimmer verpasst haben solltest – no problem! Am Ende dieses Blogbeitrags findest du den Link zum Vorgänger mit den ersten 4 einmaligen Spezialunterkünften.

5. Historisches Kur-Zimmer in Crans-Montana

Unser Geheimtipp N° 5 beamt dich virtuell ins Wallis nach Crans-Montana. Dort steht, umringt von Nadelbäumen, ein ehemaliges Luxus-Sanatorium. Stilecht mit Liegestühlen auf den Zimmerbalkonen sowie auf der höchsten der drei Sonnenterrassen.

Neben der herrlichen Aussicht auf hohe Berggipfel und den Lac Grenon geniesst du in der Jugendherberge Bella Lui auch automatisch frische Bergluft und besonders viele Sonnenstrahlen. Zu Spitzenzeiten bringt man es auf dem nach Süden ausgerichteten Plateau auf ganze 14 Sonnenstunden!

Rote Liegestühle für einen atemberaubenden Ausblick vom Balkon

Doch nicht nur das renovierte Kurhaus versetzt dich in eine historische Atmosphäre – es geht noch einen Tick authentischer. Ein einziges Zimmer kommt exakt so daher, wie es in den 1930er Jahren aussah: original, u.a. mit antikem Schreibpult und den eleganten, hohen Wasserhahnen aus dieser Zeit.

Einblick ins historische Zimmer und Badezimmer

Warum im umgebauten Bella Lui nicht nur die Aussicht begeistert, erfährst du im Video über die Jugi in Crans-Montana.

6. Separates Hüsli in Brienz

Einmal mehr im schönen Berner Oberland landen wir als Nächstes direkt am Ufer des Brienzersees. Natürlich steht das Privileg des direkten Seezugangs und des Seeblicks allen Gästen der Jugendherberge Brienz zu. Etwas privatere und daher noch entspanntere Ferien am See kannst du allerdings nur im separaten Hüsli verbringen.

Quasi mit dem Haupthaus verbunden, ist das Hüsli dennoch ein eigenes Reich. Es ist rollstuhlgängig, als Doppelzimmer ausgestattet, sehr geräumig und hat ein eigenes WC plus Dusche.

Gemütliches und barrierefreies Séparé am Brienzersee

7. Suite mit Sofa in Scuol

Viel Platz, zwei grosse Fensterfronten und heimelige, aber moderne Holzelemente. Das bietet die schöne Suite der Jugendherberge Scuol. Weil zum Vierbettzimmer sogar ein Sofa dazugehört, macht das die Aussicht gleich noch bequemer.

Dafür kannst du dich mit Freunden oder Familie am Tag so richtig ins Abenteuer stürzen. Denn die Auswahl an spannenden Aktivitäten ist in Scuol besonders gross – und ebenso abwechslungsreich. Wandern, Wellness und Wildtierbeobachtung inklusive.

Viel Licht, viel Aussicht, viel Platz in der Suite in Scuol

8. Studio mit Sitzplätzli in Bern

Unsere Hauptstadt ist bunt, gemütlich und vielfältig – und genau deshalb immer wieder eine Reise wert. Wenn du demnächst eine Städtereise planst, dann lohnt es sich, das mittelalterliche Bern an der Aareschlaufe auch mit auf die Liste zu nehmen.

Bestimmt wegen Aare und Bundeshaus, aber nicht nur! Bekanntlich ist die Palette der Erlebnisse beeindruckend: Von Shopping unter den Lauben über Altstadtführungen, Museen, Bärenbeobachtungen und Radwandern bis zu kulinarischen Entdeckungen ist in Bern (fast) alles möglich.

Hier findest du auch unseren achten Hosteltipp: Die Jugendherberge Bern im Marzili thront über der Aare und genau unter dem Bundeshaus. Seit der Wiedereröffnung kann man zusätzlich zum traditionellen Angebot ein Studio wählen, wo man unter Freunden oder mit Kindern etwas für sich ist.

Im Studio mit separatem Eingang hat es alles, was man für eine schöne Auszeit braucht

Das Studio ist mit vier Schlafplätzen, Dusche und WC, einer Küchenzeile, einem Esstisch und einer Sitzecke ausgestattet. Für einen lockeren Schwatz an der frischen Luft bietet sich das Sitzplätzli draussen im Freien an. Buchbar ab drei Nächten.

Teil I verpasst? Halb so wild: In welchen Hostels sich die übrigen 4 unvergesslichen Spezialzimmer verstecken, erfährst du im Blogartikel 8 Jugi-Zimmer, die es nur einmal gibt.

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8 Jugi-Zimmer, die es nur einmal gibt

Übernachten mal anders… Oft reicht ein kleiner Geheimtipp unter Freunden, um einen Ausflug in ein einzigartiges Get-Away zu verwandeln. Wir wollen mal nicht so sein und verraten dir gleich 8 Geheimtipps zu ebensoviel Spezialunterkünften.

Diese sind nämlich über die ganze Schweiz in acht unserer rund fünfzig Locations verstreut. Egal, ob Romantiker, Fan von historischen Schlafzimmern, Abenteurer oder Sterngucker: In diesen 8 ganz besonderen Jugi-Zimmern findet jeder sein persönliches Lieblingsbett.

1. Bienenkorb Grindelwald

Im Berner Oberland wartet ein exklusives Abenteuer unter dem Sternenhimmel auf dich. Im hölzernen Bienenkorb im Garten der Jugendherberge Grindelwald kannst du dir eine wundervolle Auszeit zu zweit gönnen.

Dank freiem Blick durch die Glasscheibe im Dach könnt ihr euch jede Nacht gegenseitig ein kleines Stück vom Universum schenken.

Hier habt ihr den Sternenhimmel quasi für euch – Bienenkorb Grindelwald

Tagsüber und abends begeistert vor allem die atemberaubende Aussicht auf die Eiger-Nordwand. Aber auch ein fröhlicher Grillabend oder Entspannung pur im Outdoor-Fass (Hot-Tub) mit Fackelbeleuchtung sind grandiose Varianten.

Im Video erlebst du hautnah, warum an diesem Ort der Himmel die einzige Grenze ist: The sky is the limit!

2. Waldhüsli Grindelwald

Ganz in der Nähe – und doch romantisch versteckt – befindet sich unser Waldhüsli. Anders als in den beiden Haupthäusern bist du hier mitten in der Stille der Natur. So kannst du in guter Gesellschaft getrost dem Alltag entfliehen. Und für die richtige Atmosphäre sorgen ein Holzofen sowie eine eigene kleine Küche. Tschüss Hektik, hallo Gemütlichkeit!

Übrigens, auch hier gehört das legendäre warme Bad unter freiem Himmel zum Angebot – mit oder ohne Prosecco.

Für viel Ruhe und Romantik sorgt das Waldhüsli in Grindelwald

3. Holz-Pavillon Avenches

Von hellem Grün umgeben und in angenehm hellen Holztönen empfängt dich in Avenches der rollstuhlgängige Pavillon. Du kannst zwischen zwei Doppelzimmern mit barrierefreien Nasszellen auswählen; immer mit Ausblick auf den grosszügigen Garten der Jugendherberge.

Zudem erreichst du alle öffentlichen Räume des Haupthauses über eine Rampe. Auch dies macht das ehemalige Waisenhaus zu einem praktischen Ferien-Ausgangspunkt. Zum Beispiel für Ausflüge in die historische Altstadt, zum Amphitheater oder ins Drei-Seen-Land.

Stylisch und barrierefrei übernachten im Pavillon in Avenches

4. Turmzimmer Sils im Domleschg

Als vorerst letzte Zwischenstation (Fortsetzung folgt natürlich) gehts höher hinaus: Nun kannst du dich noch im Turmzimmer der Jugi in der Burg Ehrenfels umsehen.

Nein, der ritterliche Name ist kein leeres Versprechen! Diese Höhenburg ist unverwechselbar dank ihrem markanten vierstöckigen Hauptturm. Geschützt durch den dichten Wald erlaubt er trotzdem den kompletten Adlerblick ins Tal hinunter.

Die historischen Mauern bieten Gruppen ab 10 Personen ein stilechtes mittelalterliches Ambiente. Aber auch für eine besondere Feier ist diese Kulisse ein aussergewöhnliches Highlight. Und für einen privaten Moment zu zweit kommt dann das fürstliche Turmzimmer gerade recht.

Ritterliche Aussicht und fürstliches Ambiente in Sils

Lust auf mehr? In welchen Hostels sich die restlichen 4 unvergesslichen Spezialzimmer verstecken, erfährst du im zweiten Teil des Themenblogs.

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Der Connbächli-Weg, eine Familienwanderung durch den Zauberwald

Wandern mit Kindern? Klar doch!  Gerade für eine abwechslungsreiche Familienwanderung ist das Gebiet um Laax und Flims auch im Herbst wie geschaffen. Nicht einmal die Wasserfans unter den Kids, denen der Caumasee nun zu frisch ist, kommen hier zu kurz. Wenn ihr zum Beispiel in Flims die richtige Abzweigung erwischt, dann stosst ihr auf ein plätscherndes Bächlein mitten in einer mystischen Waldwelt – den Connbächli-Weg. Aber am besten erzähle ich der Reihe nach.

Im Gratis-Shuttle nach Flims

Unser Wandertag begann mit einem stärkenden Frühstück auf der sonnigen Terrasse des Laax wellnessHostels3000. Kurz darauf brachte uns der kostenlose Flims-Laax-Falera-Shuttle bis zur Haltestelle Flims Waldhaus (Caumasee).

Gemütlich und sonnenverwöhnt: Terrasse des wellnessHostels3000 ©Natalie Sidler

Genau: Eigentlich wollten wir vor allem an den Caumasee. Wenn uns nicht – zu unserem Glück – ein hölzernes Tor mit der Aufschrift Connbächli auf einen spontanen Umweg gebracht hätte… Der Connbächliweg endet wie der breite Wanderweg in Conn, entführte uns aber in ein ganz eigenes, magisches Bergwalduniversum.

Erste Begegnung mit dem Connbächli ©Natalie Sidler

Mit oder ohne Schiffli dem Connbächli entlang

Wie uns die Familie hinter uns lebhaft vor Augen führte, bringt die Wasserreise mit einem Schiffli besonders den kleineren Kindern einen zusätzlichen Spassfaktor. Ihr könnt selbst ein Connschiffli bzw. Floss basteln und nach der Einwasserung mit einer Schnur an seinem Kapitän verankern; oder euch ein farbiges Exemplar an der Gästeinformation (Flims – Laax) bzw. an der Talstation in Laax Murtschetg besorgen.

Da der Wanderweg dem Bachlauf folgt, ist er praktisch nicht zu verfehlen. Und er hält nach jeder nächsten Kurve eine neue märchenhafte Überraschung bereit, versprochen.

Kinderkapitäne lieben Flusskreuzfahrten: Schiff ahoi! ©TVB Laax Falera

Von Stromschnellen, Felsen, Einhörnern und Schmetterlingen

Während die Schiffchen der anderen Kids über kleine Stromschnellen sausten, machte mein Sohn den Wurzelweg zu seinem persönlichen Naturparcours. Der Wasserlauf ist so schmal, dass er an vielen Stellen drüberhüpfen konnte. Und die Bäume, Wurzeln und Steine am Bachufer dienten ihm als willkommene Haltegriffe.

Von Zeit zu Zeit fotografierten wir dichtes Farn, farbenfrohe Wildblumen, fröhliche Schmetterlinge und geheimnisvolle Waldwesen.

Schwalbenwurz-Enziane am Ufer des Bergbachs ©Natalie Sidler

Kleine Stromschnelle im Bachlauf des Connbächlis ©Natalie Sidler

Waldkrake am Connbächli-Weg ©Natalie Sidler

Auch dem Ein- (oder Zweihorn?) gefällt es am Connbächli ©Natalie Sidler

Tipps und Tricks für unterwegs

Den Startpunkt des Connbächli-Wegs findet ihr am südlichen Rand des Caumasee-Parkplatzes. Das hölzerne Eingangstor zweigt vom Hauptweg zum Caumasee nach rechts ab.

Mit Kindern darf man etwa 1,5 Stunden bis nach Conn einrechnen. Wer unterwegs auf der grosszügigien Verweilbank picknicken möchte, erweitert den Zeitrahmen (wie wir). 5 Kreuzungen mit dem direkten Fussweg ermöglichen eine Abkürzung.

Zur Ausrüstung gehören gutes Schuhwerk, optional ein Connschiffli oder ein Floss und Respekt für den ehemaligen Wasserkanal (bitte nicht stauen!). Die Wanderung gilt als leicht, aber ein wachsames Auge auf die Kids kann sicher nicht schaden, vor allem um die imposanten Bergsturzblöcke herum. Nicht kinderwagentauglich.

Einer von vielen überwachsenen Bergsturzblöcken ©Natalie Sidler

Varianten für den Rückweg

Von Conn aus kann man einen Abstecher zur legendären Aussichtsplattform Il Spir (romanisch für Mauersegler) einplanen und das beeindruckende Panorama über die Rheinschlucht geniessen.

Zurück nach Flims Waldhaus habt ihr die Wahl zwischen Pferdekutsche oder breitem Wanderweg (mit Teilstück am Caumasee entlang). Die Pferdekutsche ab Conn sollte man reservieren. Rechts oberhalb des Caumasee-Lifts gibt es einen grossen Waldspielplatz mit Grillstelle, die uns sehr gelegen kam. Direkt am Caumasee ist das Grillieren nämlich verboten.

Mit wanderlustigen Kindern ist der längere Rückweg am Crestasee vorbei eine tolle Variante (Teil des Kulinarik-Trails). Alternativ bietet sich ab Conn auch die Verlängerung bis Trin Mulin an.

Il Spir: Hier fühlt man sich fast wie ein Mauersegler über der Rheinschlucht ©Ammann

Weitere Ideen für spannende Outdoor-Erlebnisse mit Kindern findet ihr in diesem Blogbeitrag.

Entdecke das wellnessHostel3000

Wellness Tauchbecken Laax wellnessHostel

Umringt von Bergen mit über 3’000 Metern Höhe, lässt sich zwischen Zimmern mit Sicht auf den Bergsee oder die Alpen wählen. Das Aua Grava umfasst auf 1’835 m2 ein Hallenbad inklusive einer Erlebnisrutsche für Kinder, ein modernes Fitnesscenter mit Kursraum sowie einen Spa-Bereich.  Da werden alle Sinne mit Saunen, Feuerbad, Kräuter-Dampfbad, Erlebnisduschen, Klangraum, Kneippbecken und vielem mehr verwöhnt.

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Laax: 7 Outdoor-Erlebnisse für Familien

Gegen Ende August 2021 haben mein Sohn und ich Laax und Umgebung erkundet und waren so was von happy. Wir haben viele Abenteuer erlebt, die Sonne, das Wasser und die Natur genossen, uns ausgepowert und erholt. Hier kommen unsere 7 Tipps für Outdoor-Erlebnisse für Familien. 

1. Direkt vor der Haustüre: der Laaxersee

Wer – wie wir – im wellnessHostel3000 übernachtet, bekommt zahlreiche Freizeitaktivitäten praktisch vor die Nase serviert. Am Laaxersee vermietet der Kiosk sowohl Pedalos als auch Utensilien fürs SUP (Stand-Up-Paddling). Kleinere Kinder können sich auf dem Wasserspielplatz, beim Ziegengehege oder auf dem nahen Robinsonspielplatz austoben.

Blick vom Pedalo aus auf den Laaxersee ©Natalie Sidler

2. Action im Freestyle-Paradies Laax

Scooter, Skateboard und bmx liegen momentan auch bei den Kids voll im Trend. So erstaunt es nicht, dass sie den Galaaxy Park, den Pumptrack und den Snakerun im rocksresort Park am liebsten gleichzeitig ausprobieren möchten.

Wer auf der Glückswelle surfen möchte, dem sei unbedingt die UrbanSurfwave im rocksresort empfohlen. Vor allem für junge Stunt-Scooter-HeldInnen gilt diese Kombination aus Pumptrack und Bowl-Features als absoluter Höhepunkt unter den Outdoor-Abenteuern. Mietmaterial gibts im LAAX Rental im rocksresort.

Im rocksresort surft man mit allem, was rollt ©Philipp Ruggli

Wenn ihr lieber eine Höhenwanderung mit Freestyle-Erlebnissen verbindet, stellt der Galaaxy Park bei der Bergstation Crap Sogn Gion einen idealen Tagesabschluss dar. Man kann dort auf 2252 Metern ü. M. aber auch locker einen ganzen Tag verbringen: Die Auswahl an Aktivitäten ist sehr gross und Eintritt sowie Mietmaterial vor Ort sind im Bergbahnticket inbegriffen.

Trampolinspass auf dem Crap Sogn Gion (2228 M.ü.M) ©Philipp Ruggli

Die Space Station (bzw. der Galaaxy Park) ist viel mehr als eine Bergstation ©Philipp Ruggli

3. Caumasee: wandern, staunen und natürlich baden

Der türkisblaue Caumasee, auch Perle von Flims genannt, zählt zu den schönsten Bergseen der Schweiz. Viele Rundwege laden zu gemütlichen Wanderungen ein. Optional lassen sich diese mit dem Crestasee oder einer grandiosen Aussicht auf die Rheinschlucht verbinden.

In der Nähe des Restaurants Conn blickt man von der luftigen Aussichtsplattform Il Spir wie ein Mauersegler in die Rinaulta hinunter.

Der See selbst bietet überall erfrischende Bademöglichkeiten. Weil wir die Tauchmaske dabei hatten, durften wir als kleines Extra auch noch viele Fische beobachten. Den Eintritt zum Caumasee bezahlt man am besten direkt über die App Inside Laax, die einem dank der Gästekarte viele Rabatte gewährt.

Der Blick auf den Caumasee gefiel uns genauso gut wie das Bad darin ©Natalie Sidler

4. Geheimtipp Connbächli

Kurz nach Beginn des Camasee-Rundwegs sind wir zufällig auf eine Abzweigung mit Aufschrift „Connbächli“ gestossen. Spontan haben wir diesen Alternativweg eingeschlagen und waren hin und weg. Mehr zu diesem Wurzelweg mit mystischen Waldabschnitten, kleinen Bachschnellen, Schiffahrten und Schmetterlingen lest ihr in meinem nächsten Blogbeitrag.

Der Connbächliweg entführte uns auf eine magische Reise ©TVB Laax Falera

5. Senda dil Dragun: auf Augenhöhe mit den Baumwipfeln

Auf der sagenhaften Senda dil Dragun (deutsch Drachenweg) spaziert man nicht unter den Bäumen, sondern über sie und neben ihren Wipfeln durch den Wald. Der längste Baumwipfelpfad der Welt wurde im Juli 2021 eröffnet und schenkt uns eine ganz neue Perspektive auf Laax.

Während die Erwachsenen die Aussicht geniessen und interaktiv mehr über die lokale Natur erfahren, freuen sich die Kids vermutlich am meisten auf ein rasantes Rutscherlebnis. Um den Einstiegsturm Murtschetg schlängelt sich nämlich eine 73 Meter lange Rutschbahn mit Spassgarantie.

Der Drachenweg zeigt den Laaxersee und den Wald von oben ©Philipp Ruggli

6. Kletterspass und Adrenalin im Hochseilpark Flims

Nicht unbedingt höher, aber um einiges spannender sind die verschiedenen Parcours des Hochseilparks Flims (Prau la Selva). Da es Kletterparcours in diversen Schwierigkeitsgraden gibt, passt dieser Ausflug garantiert für grosse, mittlere und kleine Eichhörnchen.

Mich hat vor allem die Professionalität und die Menschlichkeit des Staffs beeindruckt – mein Sohn liess sich lieber von anderen Highligts begeistern; z.B. vom Snowboard-Hindernis, den Seilbahnen und den luftigen Plattformen.

Zur Saison lohnt es sich, telefonisch zu reservieren: Die Kletterattraktion ist sehr beliebt.

Action auf dem Parcours im Hochseilpark Flims ©Natalie Sidler

7. Biken: spannende Outdoor-Abenteuer auf Rädern

In Laax und Flims lässt sich die Natur auch besonders gut auf zwei Rädern erkunden. Die Ferienregion setzt zudem auf eine unkomplizierte Vermietung mit qualitativ hochwertigem Bike-Equipment. Das sind gute Voraussetzungen für ein sorgenfreies Outdoor-Erlebnis mit Kids.

Skill-Areas an den Talstationen Laax und Flims erlauben dir ausserdem, deine Geschicklichkeit auf dem Bike stets zu verbessern.

Herrliche Biketrails lassen dein Herz höher schlagen ©Philipp Ruggli

8. Joker: Schlechtwetter-Varianten

Wenn sich das Wetter mal partout nicht an unsere Ferienpläne hält, dann heisst es: flexibel sein. Beispielsweise ist der Hochseilpark Flims meist auch bei schlechtem Wetter gut besucht, weil der Wald einen gewissen Wetter-Schutz bietet. Bei Hagel, Gewitter oder starkem Wind ist er jedoch geschlossen.

In solchen Fällen kann man immer noch auf Europas erste Freestyle-Halle, die Freestyle-Academy in Laax, ausweichen. Oder, ihr plant einen Abstecher ins frisch renovierte Hallenbad. Als Gäste der Jugendherberge konnten wir zusätzlich eine Runde Billard anhängen oder beim „Töggele“ im Foyer die Nerven des Gegners auf die Probe stellen.

Im Hostel kann man baden und eine ruhige oder viele aufregende Kugeln schieben

Entdecke das wellnessHostel3000

Wellness Tauchbecken Laax wellnessHostel

Umringt von Bergen mit über 3’000 Metern Höhe, lässt sich zwischen Zimmern mit Sicht auf den Bergsee oder die Alpen wählen. Das Aua Grava umfasst auf 1’835 m2 ein Hallenbad inklusive einer Erlebnisrutsche für Kinder, ein modernes Fitnesscenter mit Kursraum sowie einen Spa-Bereich.  Da werden alle Sinne mit Saunen, Feuerbad, Kräuter-Dampfbad, Erlebnisduschen, Klangraum, Kneippbecken und vielem mehr verwöhnt.

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Ab ans Wasser Vol. II: Die schönsten Strände der Schweiz

Sand zwischen den Füssen, Sonne im Gesicht und ein erfrischendes Getränk in der Hand. Es klingt ganz nach Urlaub am Meer. Doch für all das musst du nicht in den Flieger steigen und eine weite Reise auf dich nehmen. Die Schweiz hat in Sachen Strand viel mehr zu bieten als du denkst. Nicht umsonst ist die Schweiz das Wasserschloss Europas.

Drei Personen springen ins Wasser

Beach-Hopping im Drei-Seen-Land

Der Bieler-, Neuenburger- und Murtensee gelten nicht umsonst als attraktive Dreierdestination. Die zahlreichen Velowege verbinden malerische Städte und gegensätzliche Facetten einer wunderschönen Naturlandschaft. Frische Seeluft weht einem eigentlich immer entgegen, ob beim Radeln, auf einer der vielen Schiffrundfahrten oder beim Stand-Up-Paddling.

Der perfekte Spot um sich aufs SUP zu stellen, der Murtensee Bild © Region Murtensee Pascal Gertschen

Drei Seen eine Jugendherberge

Feine Sandstrände mit allem Drum und Dran finden sich an allen drei Gewässern. Für ein stressfreies Beach-Hopping empfiehlt sich also ein zentraler Schlafplatz, von wo aus mehrere Strände zu erreichen sind – zum Beispiel die Jugendherberge Avenches. Ab Avenches lohnen sich vor allem Abstecher in den nahen Camping-Port-Plage Avenches am Murtensee, ins Strandbad Biel am Bielersee oder an einen von mehreren Sandstränden in Yvonand am Neuenburgersee.

Mann springt in den Murtensee

Sprung ins kühle Nass des Bielersee Bild © Schweiz Tourismus

Drei Stars mit L: Die Lidos in Locarno, Lugano und Luzern

Diese drei Schweizer Städte haben vor allem zwei Dinge gemeinsam: Lebensfreude und fabelhafte Beaches.

Locarno ist eben nicht bloss Filmstadt. Hier hat man auch Spass im Lido. Im modernen Lido di Locarno findest du unter anderem eine Wasserrutschbahn, einen riesigen Sprungturm… und Sand. Erreichbar in weniger als 10 Minuten mit dem Velo ab unserer Jugendherberge Locarno.

In der grossen Badi am Luganersee ist die Auswahl riesig. Neben Rasenflächen, Schwimmbecken und Restaurant lockt aber vor allem der flach abfallende Sandstrand. Wem es zu Spitzenzeiten dort dann doch zu trubelig wird, kann sich vor dem Einchecken in die Jugendherberge Lugano auch etwas privater abkühlen. Nämlich im hauseigenen Pool mitten im Grünen.

Pool Jugendherberge Lugano mit spielenden Kinder

Wo gibt es das schon – ein hauseigener Pool in einer Jugendherberge? Richtig, in Lugano.

Luzern glänzt gleich mit zwei Sandstränden am Vierwaldstättersee. Zum Einen trifft man sich in der grosszügigen Lido-Anlage beim Verkehrshaus, gern auch zum Stelldichein auf dem SUP. Alternativ kannst du aber auch auf die gemütlichere Aufschütte (Ufschötti) ausweichen. Hier in der Parkanlage am Seeufer wirst du grosszügig mit natürlichen Schattenplätzen bedient.

Ganz in der Nähe der Jugi Luzern versteckt sich dann auch noch die Badi der Herzen: In der Rotseebadi stellt man sich so richtig aufs Relaxen ein. Zwar ohne Sandstrand, dafür mit extra leckeren Fischknusperli und Live-Musik am Abend.

Menschen am Strand vom Lido Luzern

Direkt beim Verkehrshaus liegt das Lido in Luzern

Noch mehr Strand am See: Lausanne und Leissigen

In der Genferseeregion konzentriert sich das beste Angebot an Sandstränden klar um Vidy herum. Zusammengezählt ergibt das nicht weniger als 1.5 km Strand, inklusive Pedaloverleih und Bars (beim Theâtre de Vidy). Praktischerweise liegt all dies genau im Radius des sympathische Lausanne Jeunotels.

Auch der Thunersee lässt sich punkto Panorama und Strandangebot überhaupt nicht lumpen. Entweder, du steuerst das weitläufige Thuner „Strämu“ an, wo die Wassertropfen mit verschneiten Berggipfeln um die Wette glitzern. Oder, du suchst dir eine kleinere Bucht für ruhigere Schwimmrunden. Für Gäste der Jugendherberge Leissigen übrigens ein automatisches Goodie, da das Ovomaltine-Haus über einen eigenen Seestrand verfügt.

Travelita war schon oft für die Schweizer Jugendherbergen unterwegs. Sie ist eine Schweizer Reiseblogerin und reist ganz nach dem Motto: „Die Welt beginnt vor der Haustür.“

Du willst mehr über die Reisen von Travelita erfahren?

Der hauseigene Badestrand der Jugendherberge Leissigen lädt auch Abends zum verweilen ein. Bild © Travelita

Alle Wasserratten, die dann noch nicht genug haben, finden hier noch weitere Hostels in Wassernähe, auch mit direktem Seeanstoss: Wasserspass bei den Schweizer Jugendherbergen.

Frau-Velofahrerin-Promenade-Ascona-Tessin-swiss-youth-hostels

Du bist keine Wasserratte, verbringst jedoch trotzdem gerne Zeit am Wasser? Dann tausche jetzt das Hamsterrad gegen das Zweirad und ab geht es ans Wasser.

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Basel – Die perfekte Jugendherberge für einen spannenden Städtetrip

Upgrade your Citytrip

Basel ist eine Stadt der vielen Kontraste – und genau das könnte deinen nächsten, spannenden Städtetrip so attraktiv machen. Die Rheinstadt punktet mit Weltoffenheit genauso wie mit Tradition, schreibt Kultur und Kunst mit gleich grossen Buchstaben wie Kulinarik. Und die Auswahl an Sehenswürdigkeiten ist fast schon unanständig riesig.

Dazu passt es auch, sich für eine nicht ganz gewöhnliche Unterkunft zu entscheiden. Denn in der Jugendherberge Basel begegnet man den grossen Basler Kontrasten auch im Kleinen.

Die Jugendherberge Basel von aussen ©Dominik Gehl

Das architektonische Meisterwerk inmitten des St. Alban Quartiers.

Ein aussergewöhnliches Design-Hostel an bester Lage

Mittendrin und trotzdem relaxt. Das verdankt das Cityhostel Basel seiner unmittelbaren Umgebung im Herzen des St. Alban-Quartiers.

Einerseits gibt es eine sympathische Vielfalt an Kulturbeizen und Bars in der Nähe. Die Altstadt, den Rhein und viele berühmte Museen erspähst du vielleicht sogar durch dein grosszügiges Zimmerfenster. Auf jeden Fall erreichst du sie aber problemlos zu Fuss.

Andererseits entführen einen das grüne Umfeld und die Terrasse in eine ganz andere Welt – abseits von Lärm und Hektik. Beim Kaffeetrinken mit Blick auf den romantischen «Dalbedych» lässt es sich herrlich mit Freunden quatschen oder die Batterien neu aufladen.

Zudem ist die «Hölzerne Klammer», wie der gelungene Umbau heisst, architektonisch ein besonderes Highlight. Dieses spannende Zusammenspiel aus Beton, Holz und Glas verrät nicht sofort, was das Haus früher einmal war. Klar ist jedenfalls, dass das die ehemalige Seidenbankfabrik zu einem stylischen und dynamischen Begegnungsort gewandelt hat.

Basel erleben und geniessen

Pulsierende Städte strahlen ganz automatisch eine spezielle Faszination aus. Manche sagen, in Basel liege das gewisse Etwas in der Dynamik zwischen historischem Stadtkern und moderner Architektur. Andere wiederum begeistert die lebendige Kunstszene, wo weltberühmte Museen und junge Gegenwartskunst sich die Hand geben.

Altstadt von Basel

Basel, die Stadt, wo Kultur auf moderne Architektur trifft, und Kunst und Tradition sich vereinen

Noch Andere freuen sich besonders auf traditionelle Events wie die Basler Fasnacht, die farbenfrohe Basler Herbstmesse oder den Weihnachtsmarkt. Aber auch die sommerliche Erfrischung im Rhein und das abwechslungsreiche Nachtleben können an sich schon Reiseargumente sein. Ebenso die Shoppingmöglichkeiten oder die hippen Sommerbars, wo die Lebensfreude bestimmt einen reservierten Stammplatz hat.

Doch am besten findet wohl jede*r selbst heraus, was sie oder ihn an Basel am meisten fasziniert.

Laternen am Basler Morgenstreich

„Morgestraich: Vorwärts, marsch!“ so klingt es am Montag, morgens um 4 Uhr, am Morgenstraich

Die Basel Card hat’s in sich

 Auf dieser Entdeckungsreise kann die Basel Card ein praktisches Gadget sein: Alle Gäste der Jugendherberge bekommen die Basel Card gratis zur Übernachtung dazu. Optional als Web-App aufs Smartphone, inkl. interaktivem Stadtplan. Damit fährst du mit deiner Clique gratis mit den ÖV – Tramstation und Bahnhof sind übrigens nicht weit vom Youth Hostel entfernt.

Wusstest du, dass der Basler Zolli der älteste Zoo der Schweiz ist?

Das ist noch nicht alles. Ausserdem gibt’s das Guest Bike Basel (E-Bike) für nur 20 Franken pro Tag, gratis Gastzugang aufs WiFi Basel und 50 % Rabatt auf viele Freizeitangebote. Unter anderem sind auf der Rabatt-Liste: Der Basler Zolli, die Rheinschifffahrt, das Antikenmuseum, Augusta Raurica, das Cartoonmuseum, das Design Museum und vieles mehr.

Du bist ein Cityhopper und kannst nicht genug von den Schweizer Städten kriegen? Nicht nur Basel hat eine so gut gelegene Unterkunft für dich. Entdecke jetzt unsere Cityhopper Jugendherbergen.

Für weitere Städte-Inspiration, solltest du dringend hier reinschauen.

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Tausche Hamsterrad gegen Zweirad: Ab ans Wasser!

Was gibt es Schöneres, als bei frühlingshaftem Wetter mit Freunden die Gegend zu erkunden? Jetzt, wo es wieder wärmer wird, geniessen wir auf zwei Rädern den frischen Fahrtwind und freuen uns auf gemütliche Rastplätze am Wasser. Macht Euch bereit für einige Frühlingstipps zu Veloausflügen in Wassernähe.

Frühling im Velosattel rund um den Zürichsee

In der Region um den Zürichsee lässt sich eine grosse Palette an tollen Radtouren entdecken. Je nach Abenteuerlust, Actionfreudigkeit und Kondition hat es bestimmt für jeden Velofahrer und jede Velofahrerin etwas Passendes dabei. Als Ausgangspunkte in Wassernähe und mit Fahrspass-Garantie empfehlen wir euch in dieser Gegend folgende Jugendherbergen: Zürich, Rapperswil und Richterswil.

Das Haus in Zürich ist ein internationales Multitalent und eine von der Hotelleriesuisse zertifizierte Bike-Herberge mit passender Velo-Infrastruktur. Einen Katzensprung vom Zürichsee entfernt, startet ihr von hier aus eine chillige See-Umrundung an der Uferpromenade entlang. Oder ihr kitzelt eure Kondition auf einer Limmat-Greifensee-Runde – nicht ohne verdiente Verschnaufpause am Ufer oder auf der Fähre (Meilen-Horgen).

Top Seesicht mit Grillpause

Eine ebenso privilegierte Lage geniesst ihr in unseren Hostels in Rapperswil-Jona und Richterswil. Beide liegen direkt am Zürichsee und zweiteres begrüsst euch seit der Eröffnung am 30. April in komplett aufgefrischtem Look.

Ab Rapperswil-Jona kann man zum Beispiel die grosse Rundfahrt Rapperswil-Zürich-Pfäffikon-Obersee-Rapperswil unter die Räder nehmen oder bei Bedarf mit obengenannter Fähre (Meilen-Horgen) bzw. über den Seedamm (Pfäffikon-Rapperswil) abkürzen. Und in Richterswil weckt euch die Morgensonne auf der Gästeterrasse, bevor sie euch hoffentlich auf eine der vielen möglichen Aussichts-Radtouren begleitet, z. B. in Richtung Thalwil (mögliche Grillstellen am See beim Spielplatz Farb oder bei der Seeanlage Gerbi).

Pedalieren am Genfersee

Weiter geht’s in die Romandie, wo die Veloroute „Tour du Léman“ (SchweizMobil 46) den Blick auf eine atemberaubend vielfältige Seenlandschaft eröffnet. Hier kann man genauso gut durch Weinreben hindurch die Wellen beobachten wie durch die Strassen von Genf oder Lausanne cruisen. Oder aber über die Grenzen des Asphalts hinausfahren und in die Ruhe des Naturschutzgebiets eintauchen. Mit Start in den seenahen Jugendherbergen Lausanne Jeunotel oder Montreux steht solchen Projekten jedenfalls nichts mehr im Weg.

Viva la bicicletta oder Ticino, bello Ticino?

Wir plädieren für beides! Zwar gilt die Umgebung von Lugano für viele als absolutes Mountainbike-Paradies. Doch auch mit mehr Gemütlichkeit im Gepäck kommen Radfahrer auf Ihre Kosten, unter anderem auf der 8. Etappe der Nord-Süd-Route von Lugano-Agno in Richtung Chiasso. Alternativ verlegt man sein Ausgangslager in die romantische Filmstadt Locarno am nördlichen Ende des Lago Maggiore. Von dort aus habt ihr die Wahl zwischen den faszinierenden Steinformationen des Maggiatals und der Magadino-Ebene, links und rechts des Flusses Ticino. Mediterranes Vorsommerfeeling und Tessiner Lebensfreude gibt’s auf beiden Routen, so oder so. Und sowohl das Bike-Hostel in Lugano als auch die Jugendherberge in Locarno verfügen natürlich über einen Veloplatz.

Hier treffen Bodensee-Radweg und Rhein-Route aufeinander

Richtig geraten: in Stein am Rhein. Vor allem der Bodensee-Radweg ab dem malerischen Rhein-Städtchen ist gemütlich flach und angenehm entschleunigend. Die Rhein-Route in Richtung Schaffhausen und Rheinfall ist da schon etwas abenteuerlicher, dank Grenzübertritt, Steigungen im Waldabschnitt und majestätischem Rheinfall.

Und das sind bei Weitem noch nicht die einzigen Radelmöglichkeiten an See, Fluss oder Wasserfall in diesem Gebiet. Einfach an der Rezeption nachfragen, sich in den Sattel schwingen und Freiheit und Natur geniessen! Zurück in der Jugendherberge Stein am Rhein bringt dann die Terrasse im Grünen die verdiente Erholung – und sogar einen eigenen Grillplatz, falls man unterwegs doch keinen geeigneten gefunden haben sollte.

Lust auf mehr?

Entdecke unser praktisches und individuell anpassbares Übernachtungspackage und entscheide selbst, wo Deine Reise starten soll: Hier geht’s zum Hostelpass der Schweizer Jugendherbergen.

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Darum lieben wir den Schnee – 5 Gründe

Zugegeben, die kurzen Sonnenstunde und die Kälte können ganz schön auf das Gemüt schlagen. Der Winter bringt aber etwas ganz Magisches: Schnee. Und der Schnee birgt unendlich viele Möglichkeiten uns etwas Gutes zu Tun und die Sorgen des Alltags für ein paar Momente zu vergessen. Denn neben rasanten Abfahrten locken uns auch ganz viele andere spannende Erlebnisse abseits der Piste hinaus in das Wunder in Weiss. Wie wäre es mal mit….

1. Langlauf- statt Netflix-Marathon

Zeit mal wieder das Sofa zu verlassen und das Herz-Kreis-Laufsystem zu aktivieren? Wie wäre es damit, die Langlaufskier anzuschnallen und in die Weiten der Loipen-Prärie hinaus zu Skaten? Langlaufen ist das ideale Cardiotraining und damit der perfekte Booster für dein Immunsystem. Ausserdem ist es Entschleunigung pur und doch anspruchsvoll. Überzeugt? Dann bist du in unseren langlauforientierten Hostels mit umliegendem Loipennetz gut bedient: Dazu zählen die Jugendherbergen Davos, Gstaad Saanenland, Pontresina, Scuol, St. Moritz, Sta. Maria und Valbella-Lenzerheide. In Pontresina befindet sich die Langlaufschule mit Shop und Vermietung übrigens direkt im Haus.

2. Digital Detox nach Yetis Vorbild

Wer es lieber etwas gemütlicher mag, für den ist Schneeschuhwandern genau richtig. Die Trendsportart ist nicht ohne Grund so beliebt. Für das Schneeschuhwandern brauchst du nicht viel Equipment oder Vorkenntnisse. In vielen Sportgeschäften oder Touristenbüros kannst du dir Schneeschuhe ganz einfach vor Ort für einen Tag mieten. Was den Reiz des Schneeschuhlaufens aber ausmacht ist die einzigartige Naturlandschaft. Mit zwei Stöcken und Schneeschuhen ausgestattet geht’s los den Berg hinauf. Schritt für Schritt, das wunderbare Panorama vor Augen. Die Gedanken weit weg vom Alltagsstress. Für ein Foto darf das Handy dann doch einmal rauskommen.

3. Mario Kart auf dem Light Ride

Was auf den Bildern so aussieht wie der Screenshot eines Video-Games ist real und steht in den Bündner Bergen: Der Light Ride ist seit dieser Saison am Start und bietet ein multisensorisches Schlittel-Erlebnis auf der Schlittelpiste Scharmoin-Canols in Lenzerheide. Wer Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Reaktion an den Tag legt, sammelt viele Punkt und hat damit gute Chancen als «Light Rider» gekürt zu werden. Ein cooles Abenteuer und eine super Alternative zum üblichen Club-Ausgang während deines Aufenthaltes in der Jugendherberge Valbella-Lenzerheide. Jil hat dies für uns getestet und ihr Erlebnis in ihrem Bericht festgehalten.

4. Snowpark-Action der Superlative

Nicht schneller, sondern höher und weiter ist das Motto im Snowpark und zwar möglichst mit Style. Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Laax hat mehrere Snowparks. Neben der weltweit grössten Halfpipe findest du im trendigen Freestyle Resort auch ein Medium Park und eine Beginner Line. Ideal um dich langsam und sicher heranzutasten. Snowparks findest du auch in Gstaad, Grindelwald, in der Aletsch Arena, in Crans-Montana, Saas-Fee, Zermatt, Davos, in Arosa Lenzerheide, Scuol, St. Moritz und rund um Engelberg. Übrigens liegt die Jugendherberge Valbella-Lenzerheide direkt am Skilift, vom Bett aufs Brett und umgekehrt ist somit Programm.

5. Spa, Kneipen und Liegestuhl

Nach dem Adrenalinkick auf der Piste tut es gut die Füsse hochzulegen, Sonne zu tanken und einfach zu Relaxen. Eine Session im Liegestuhl unter strahlend blauem Himmel und eine Portion Wellness sind perfekt fürs Immunsystem und gegen den Winterblues. Bei Fans von verschneiter Bergromantik darf darum folgendes auf der Bucket List nicht fehlen: das Waldhüsli der Jugendherberge Grindelwald. Es bietet ein Outdoor-Badefass («Hot Tub») inklusive Fackelbeleuchtung und einzigartiger Aussicht auf die Berner Alpen. Wellness vor der Zimmertür gibt es seit 2014 im modernen wellnessHostel4000 im Gletscherdorf Saas-Fee. Seit Neuestem kannst du auch im luxuriösen Spa des wellnessHostel3000 in Laax den Halfpipe-Schnee wegkneipen, absprudeln oder rausmassieren. Hier im Aua Grava wird Sinneswellness grossgeschrieben, denn der Spa-Bereich verwöhnt mit speziellen Angeboten wie Klangraum oder Feuerbad alle unsere fünf Sinne.

Ganz nebenbei betreibst Du bei einem solchen Aufenthalt gleichzeitig auch Wellness fürs Gewissen. Denn, wer sich in einem dieser nachhaltig gebauten und beheizten Wellnesshostels verwöhnen lässt, tut automatisch viel für seinen ökologischen Fussabdruck. Erfahre mehr über die Nachhaltigkeit in den Schweizer Jugendherbergen

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Der GORILLA ist nun auch bei uns auf Tour

Wir stellen dir hier also einen besonderen Kooperationspartner der Schweizer Jugendherbergen näher vor, mit dem wir seit 2020 zusammenarbeiten, und der sich auf ein gesundes Lebensgefühl spezialisiert hat.

Wer steckt hinter dem Projekt GORILLA?

Die Schtifti Foundation wurde 2003 ins Leben gerufen, um junge Leute für den Freestyle-Sport zu begeistern. 2010 lancierte die Schtifti dann mit GORILLA ein neuartiges Programm zur aktiven Gesundheitsförderung bei Jugendlichen. Dieses Projekt macht sich mit viel Energie für ein gesundes Körpergefühl (oder „Uga-Uga“, wie sie es nennen) und eigenverantwortliches Handeln von Jugendlichen stark.

GORILLA-Teams bestehen aus Freestyle-Sportler*innen und Ernährungsprofis, die ihr Wissen nicht nur online mit dir teilen, sondern direkt auf deinen Pausenplatz oder in deine Schule bringen. Das tun sie, indem sie mit deiner Klasse zusammen verschiedene Freestyle-Sportarten ausprobieren, gesund und ausgewogen Energie tanken und sich mit euch über den verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt austauschen. In den Vordergrund rücken dabei jeweils die Community, gemeinsame Fun und Bewegung, Entdeckungsfreude und Leidenschaft.

Vorbereitungen in der Küche
Buffet GORILLA
Begrüssung auf Sportplatz

Wofür steht GORILLA?

Gorilla definiert sich selbst über die drei Kernthemen Action, Food und Green, in welche wir einen kurzen Einblick geben.

GORILLA ACTION: Hier konzentriert sich alles auf den Spass an der Bewegung. Beim Freestyle-Sport ist der Fun-Faktor natürlich besonders hoch. Und Sportarten wie Skaten, Break-Dance, Capoeira oder Parkour können meist ohne viel Equipment und orts- und zeitunabhängig ausprobiert werden.

GORILLA FOOD: Für ein gutes Körpergefühl ist eine gesunde und ausgewogenen Küche ebenso wichtig wie Bewegung. Und dass gesund alles andere als langweilig sein kann, beweist die umfangreiche Rezeptdatenbank auf gorilla.ch, voll mit kreativen und saisonalen Kochideen und spannenden Food-Insights.

GORILLA GREEN: Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, aber auch für die Umwelt – das ist die Mission von GORILLA GREEN. Die GORILLA Teams investieren in eine gesunde Zukunft für alle Menschen und für unseren Planeten. Auch die Website liefert spannende Facts und Inspirationen rund ums Thema Nachhaltigkeit: Dort findest du alles über Upcycling, Recycling, Strategien gegen Food-Waste, Tutorials zu Urban Gardening und vieles mehr.

Mädchen auf Skateboard Gorilla Playground

Wie kommt GORILLA zu dir?

Seit der Lancierung hat sich das Projekt immer weiterentwickelt und ist an vielen verschiedenen Orten präsent. Heute erreicht es in der Schweiz rund 70’000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene (Stand 2019). Das Programm umfasst neben zahlreichen Workshops (auch als Inklusions-Workshops für Menschen mit Behinderung) ein Schulprogramm mit 130 Lektionen nach Lehrplan 21, ein Nachwuchsprogramm (GORILLA Rookies), sowie einen mobilen Freestyle-Park (GORILLA Playground) für Skateboard, Longboard, Stunt-Scooter, Inlineskates oder BMX. Die GORILLA Rookies waren übrigens im vergangenen Jahr in der Jugendherberge Scuol unterwegs und verbrachten eine action-geladenes Weekend im Engadin.

Falls die GORILLAS in nächster Zeit gerade keinen Abstecher an deine Schule geplant haben, dann schau dich doch mal auf gorilla.ch, facebook, Instagram oder Youtube um. Dort zeigen dir GORILLA Botschafter und Rookies im Video Actionclips und coole Freestyle-Tricks zum Nachmachen. Ausserdem geben sie dir vielfältige Tipps, wie man lecker und gesund kocht – oder präsentieren dir Möglichkeiten, wie du deinen ökologischen Fussabdruck im Alltag reduzieren kannst.

Wir sind stolz, mit einem so engagierten und actiongeladenen Partner zusammenzuarbeiten und freuen uns, dich und viele andere zu mehr „Uga-Power“ zu inspirieren. Auf ein gesundes 2021!

Gruppenfoto Gorilla Coaches
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Schlossfeeling mal anders

Trotz der vielen Herausforderungen, denen wir im vergangenen Jahr begegnet sind, hat es uns eins gezeigt: Wie vielfältig doch die Schweiz ist! Gerade weil wir unseren Horizont im Moment enger stecken müssen, dürfen wir uns wieder auf die vielen schönen Ecken in unserer Region konzentrieren. Vor allem die bewegte Schweizer Geschichte hat so Einiges an spannenden Episoden und alten Gemäuern zu bieten, um einen Tapetenwechsel mit weniger Distanz organisieren zu können. Wusstest Du eigentlich, wie viele Burgen und Schlösser es in der Schweiz gibt? Je nachdem, wie eng man den Begriff eingrenzt, kommt man auf sagenhafte 626 Stück (burgenwelt.org) bzw. auf 330 (blick.ch) – jedenfalls steht uns eine ganze Menge zur Auswahl.

Besondere Locations wecken deine Abenteuerlust

Wer aktuell nicht primär auf Pistenspass oder Winterwandern aus ist, überlegt sich vielleicht, einen Städte- oder Kulturtrip zu planen. Falls du gerade auf der Suche nach einer aussergewöhnlichen Übernachtungsmöglichkeit für deinen nächsten Ausflug bist, dann könnte dich diese Idee inspirieren: Hast du schon mal daran gedacht, dich mit Freunden oder Familie in einem authentischen Schlossambiente in die Vergangenheit beamen?

Dieser «Zeitsprung» gelingt am besten, wenn man ein Schloss oder eine Burg nicht nur besichtigen kann, sondern mittendrin übernachtet. Nein, nicht im modern umgebauten «Schlosshotel», sondern zwischen historischen Burgmauern, versteht sich… um vor Ort direkt zu erleben, warum alte Gemäuer viel mehr als nur Steine sind. Und du kommst dabei sogar zu einem doppelten Tapetenwechsel, in Ort UND Zeit.

Im Vergleich mit den edlen, aber teuren Châteaus in Frankreich gibt es in der Schweiz viel mehr Möglichkeiten, auch zu günstigen Preisen in einem herrschaftlichen Schloss zu nächtigen. Hier folgen ein paar Inspirationen mit tollem Schloss- oder Burgambiente.

2020 neu eröffnet: «Nachts im Museum» im Schloss Burgdorf

Die Nacht im Museum zu verbringen, muss schon ein einzigartiges Abenteuer sein. Doch weil wir nicht Ben Stiller heissen, war ein solches Erlebnis eigentlich nur im Film oder in unserer Fantasie möglich – bis jetzt jedenfalls… Seit dem Frühling 2020 gibt es nämlich im neu eröffneten Schloss Burgdorf genau dies: Schlossfeeling und lebendiges Museum inklusive.

Mit stylischen Elementen wurde die Schlossanlage in ein Designwunder verwandelt, das den alten Geschichten Rechnung trägt. Die Zimmer des Youth Hostels liegen im ehemaligen Kornhaus oder im früheren Festsaal der Adligen und in jeder Ecke des frisch umgebauten Zähringerschlosses verbirgt sich ein Raum mit einzigartigen Geschichten. Auf dieser Zeitreise triffst du auf Ritter, Knechte, Schultheissen, Goldsucher und Auswanderer, die ihre Anekdoten erzählen. Und im Gerichtssaal kannst du, wenn du möchtest, in alte Justizfälle hineinhören. Den Gästen der Jugendherberge ist dann auch das entscheidende Highlight vorbehalten: Sie dürfen Teile des Museums oder den Wehrgang in nächtlicher Atmosphäre erkunden.

Hier haben schon Römer und Habsburger eingecheckt: Schlössli Altenburg in Brugg

Hinter diesen geschichtsträchtigen Steinmauern am Aare-Ufer kann man das historische Flair des römischen Kastells und der späteren habsburgischen Ritterstube noch immer live nachspüren. Hier sollen erst die Römer und einiges später die Habsburger einen strategisch wichtigen Stützpunkt errichtet haben. Die Burganlage protzte früher mit bis zu zehn Rundtürmen – gilt jedoch bis heute als das höchste noch erhaltene Mauerwerk der Schweiz.

Als die Habsburger den Standort übernahmen, sollen sie ihn zu ihrer Urburg umfunktioniert haben. Heute sind vor allem die unverwechselbaren rot-weiss leuchtenden Fensterläden des Giebel- und Turmhauses das Markenzeichen der Anlage. Mir gefallen auch der alte grüne Kachelofen und der grosse Hof ganz besonders, wo man wunderbar relaxen und mit der besten Freundin bei einer Tasse Tee gemütlich den nächsten Tag planen kann.

Zwei «Jugendburgen» für ein authentisches Mittelalterfeeling: Ehrenfels und Rotberg

Zwei weitere Festungen aus Stein – inkl. ganz speziellem Schlafplatz – ragen in Sils im Domleschg (Ehrensfels) und in Mariastein (Rotberg) aus dem Wald. Direkt am Waldrand und weg von der Zivilisation.

Beide tragen den Beinamen Jugendburg, weil sie während eines Beschäftigungsprogramms für jugendliche Arbeitslose in den Dreissigerjahren des letzten Jahrhunderts mit vereinten Kräften wieder aufgebaut wurden. Während Ehrenfels vor allem mit seinem beeindruckenden Wehrturm begeistert, sprüht die schmucke Höhenburg von Mariastein nur so vor mittelalterlichem Charme. Wenn man die 150 Stufen der Burgtreppe erstmal erklommen hat, empfängt einen ein von Fackeln erleuchtetes Burgtor, ein Speisesaal im Stil der edlen Burgritter und sogar ein lichtdurchflutetes Turmzimmer für die Nacht. Neben dem mittelalterlichen Ritterweekend steigt hier auf Rotberg mehrmals jährlich ein Fest mit Livemusik. Berühmte Acts wie Anna Rossinelli, Dodo, Ritschi, Stiller Has, die Pedestrians, Marc Sway u.v.m. haben hier schon die Bühne gerockt.

Das Plus bei diesen zwei Burgen ist ausserdem die schöne Natur rundherum, sodass man nach der Übernachtung gleich noch das umliegende Tal und seine Wälder erkunden kann (Domleschg oder Leimental).

Weitere Hostels, nicht direkt in Schlössern und Burgen, aber in ihrer Nähe, findest du übrigens in Avenches, Baden, Bellinzona, Montreux (Chillon), Rapperswil-Jona, Sion und Stein am Rhein.