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Tausche Hamsterrad gegen Zweirad: Ab ans Wasser!

Was gibt es Schöneres, als bei frühlingshaftem Wetter mit Freunden die Gegend zu erkunden? Jetzt, wo es wieder wärmer wird, geniessen wir auf zwei Rädern den frischen Fahrtwind und freuen uns auf gemütliche Rastplätze am Wasser. Macht Euch bereit für einige Frühlingstipps zu Veloausflügen in Wassernähe.

Frühling im Velosattel rund um den Zürichsee

In der Region um den Zürichsee lässt sich eine grosse Palette an tollen Radtouren entdecken. Je nach Abenteuerlust, Actionfreudigkeit und Kondition hat es bestimmt für jeden Velofahrer und jede Velofahrerin etwas Passendes dabei. Als Ausgangspunkte in Wassernähe und mit Fahrspass-Garantie empfehlen wir euch in dieser Gegend folgende Jugendherbergen: Zürich, Rapperswil und Richterswil.

Das Haus in Zürich ist ein internationales Multitalent und eine von der Hotelleriesuisse zertifizierte Bike-Herberge mit passender Velo-Infrastruktur. Einen Katzensprung vom Zürichsee entfernt, startet ihr von hier aus eine chillige See-Umrundung an der Uferpromenade entlang. Oder ihr kitzelt eure Kondition auf einer Limmat-Greifensee-Runde – nicht ohne verdiente Verschnaufpause am Ufer oder auf der Fähre (Meilen-Horgen).

Top Seesicht mit Grillpause

Eine ebenso privilegierte Lage geniesst ihr in unseren Hostels in Rapperswil-Jona und Richterswil. Beide liegen direkt am Zürichsee und zweiteres begrüsst euch seit der Eröffnung am 30. April in komplett aufgefrischtem Look.

Ab Rapperswil-Jona kann man zum Beispiel die grosse Rundfahrt Rapperswil-Zürich-Pfäffikon-Obersee-Rapperswil unter die Räder nehmen oder bei Bedarf mit obengenannter Fähre (Meilen-Horgen) bzw. über den Seedamm (Pfäffikon-Rapperswil) abkürzen. Und in Richterswil weckt euch die Morgensonne auf der Gästeterrasse, bevor sie euch hoffentlich auf eine der vielen möglichen Aussichts-Radtouren begleitet, z. B. in Richtung Thalwil (mögliche Grillstellen am See beim Spielplatz Farb oder bei der Seeanlage Gerbi).

Pedalieren am Genfersee

Weiter geht’s in die Romandie, wo die Veloroute „Tour du Léman“ (SchweizMobil 46) den Blick auf eine atemberaubend vielfältige Seenlandschaft eröffnet. Hier kann man genauso gut durch Weinreben hindurch die Wellen beobachten wie durch die Strassen von Genf oder Lausanne cruisen. Oder aber über die Grenzen des Asphalts hinausfahren und in die Ruhe des Naturschutzgebiets eintauchen. Mit Start in den seenahen Jugendherbergen Lausanne Jeunotel oder Montreux steht solchen Projekten jedenfalls nichts mehr im Weg.

Viva la bicicletta oder Ticino, bello Ticino?

Wir plädieren für beides! Zwar gilt die Umgebung von Lugano für viele als absolutes Mountainbike-Paradies. Doch auch mit mehr Gemütlichkeit im Gepäck kommen Radfahrer auf Ihre Kosten, unter anderem auf der 8. Etappe der Nord-Süd-Route von Lugano-Agno in Richtung Chiasso. Alternativ verlegt man sein Ausgangslager in die romantische Filmstadt Locarno am nördlichen Ende des Lago Maggiore. Von dort aus habt ihr die Wahl zwischen den faszinierenden Steinformationen des Maggiatals und der Magadino-Ebene, links und rechts des Flusses Ticino. Mediterranes Vorsommerfeeling und Tessiner Lebensfreude gibt’s auf beiden Routen, so oder so. Und sowohl das Bike-Hostel in Lugano als auch die Jugendherberge in Locarno verfügen natürlich über einen Veloplatz.

Hier treffen Bodensee-Radweg und Rhein-Route aufeinander

Richtig geraten: in Stein am Rhein. Vor allem der Bodensee-Radweg ab dem malerischen Rhein-Städtchen ist gemütlich flach und angenehm entschleunigend. Die Rhein-Route in Richtung Schaffhausen und Rheinfall ist da schon etwas abenteuerlicher, dank Grenzübertritt, Steigungen im Waldabschnitt und majestätischem Rheinfall.

Und das sind bei Weitem noch nicht die einzigen Radelmöglichkeiten an See, Fluss oder Wasserfall in diesem Gebiet. Einfach an der Rezeption nachfragen, sich in den Sattel schwingen und Freiheit und Natur geniessen! Zurück in der Jugendherberge Stein am Rhein bringt dann die Terrasse im Grünen die verdiente Erholung – und sogar einen eigenen Grillplatz, falls man unterwegs doch keinen geeigneten gefunden haben sollte.

Lust auf mehr?

Entdecke unser praktisches und individuell anpassbares Übernachtungspackage und entscheide selbst, wo Deine Reise starten soll: Hier geht’s zum Hostelpass der Schweizer Jugendherbergen.

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Darum lieben wir den Schnee – 5 Gründe

Zugegeben, die kurzen Sonnenstunde und die Kälte können ganz schön auf das Gemüt schlagen. Der Winter bringt aber etwas ganz Magisches: Schnee. Und der Schnee birgt unendlich viele Möglichkeiten uns etwas Gutes zu Tun und die Sorgen des Alltags für ein paar Momente zu vergessen. Denn neben rasanten Abfahrten locken uns auch ganz viele andere spannende Erlebnisse abseits der Piste hinaus in das Wunder in Weiss. Wie wäre es mal mit….

1. Langlauf- statt Netflix-Marathon

Zeit mal wieder das Sofa zu verlassen und das Herz-Kreis-Laufsystem zu aktivieren? Wie wäre es damit, die Langlaufskier anzuschnallen und in die Weiten der Loipen-Prärie hinaus zu Skaten? Langlaufen ist das ideale Cardiotraining und damit der perfekte Booster für dein Immunsystem. Ausserdem ist es Entschleunigung pur und doch anspruchsvoll. Überzeugt? Dann bist du in unseren langlauforientierten Hostels mit umliegendem Loipennetz gut bedient: Dazu zählen die Jugendherbergen Davos, Gstaad Saanenland, Pontresina, Scuol, St. Moritz, Sta. Maria und Valbella-Lenzerheide. In Pontresina befindet sich die Langlaufschule mit Shop und Vermietung übrigens direkt im Haus.

2. Digital Detox nach Yetis Vorbild

Wer es lieber etwas gemütlicher mag, für den ist Schneeschuhwandern genau richtig. Die Trendsportart ist nicht ohne Grund so beliebt. Für das Schneeschuhwandern brauchst du nicht viel Equipment oder Vorkenntnisse. In vielen Sportgeschäften oder Touristenbüros kannst du dir Schneeschuhe ganz einfach vor Ort für einen Tag mieten. Was den Reiz des Schneeschuhlaufens aber ausmacht ist die einzigartige Naturlandschaft. Mit zwei Stöcken und Schneeschuhen ausgestattet geht’s los den Berg hinauf. Schritt für Schritt, das wunderbare Panorama vor Augen. Die Gedanken weit weg vom Alltagsstress. Für ein Foto darf das Handy dann doch einmal rauskommen.

3. Mario Kart auf dem Light Ride

Was auf den Bildern so aussieht wie der Screenshot eines Video-Games ist real und steht in den Bündner Bergen: Der Light Ride ist seit dieser Saison am Start und bietet ein multisensorisches Schlittel-Erlebnis auf der Schlittelpiste Scharmoin-Canols in Lenzerheide. Wer Geschicklichkeit, Schnelligkeit und Reaktion an den Tag legt, sammelt viele Punkt und hat damit gute Chancen als «Light Rider» gekürt zu werden. Ein cooles Abenteuer und eine super Alternative zum üblichen Club-Ausgang während deines Aufenthaltes in der Jugendherberge Valbella-Lenzerheide. Jil hat dies für uns getestet und ihr Erlebnis in ihrem Bericht festgehalten.

4. Snowpark-Action der Superlative

Nicht schneller, sondern höher und weiter ist das Motto im Snowpark und zwar möglichst mit Style. Dabei sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Laax hat mehrere Snowparks. Neben der weltweit grössten Halfpipe findest du im trendigen Freestyle Resort auch ein Medium Park und eine Beginner Line. Ideal um dich langsam und sicher heranzutasten. Snowparks findest du auch in Gstaad, Grindelwald, in der Aletsch Arena, in Crans-Montana, Saas-Fee, Zermatt, Davos, in Arosa Lenzerheide, Scuol, St. Moritz und rund um Engelberg. Übrigens liegt die Jugendherberge Valbella-Lenzerheide direkt am Skilift, vom Bett aufs Brett und umgekehrt ist somit Programm.

5. Spa, Kneipen und Liegestuhl

Nach dem Adrenalinkick auf der Piste tut es gut die Füsse hochzulegen, Sonne zu tanken und einfach zu Relaxen. Eine Session im Liegestuhl unter strahlend blauem Himmel und eine Portion Wellness sind perfekt fürs Immunsystem und gegen den Winterblues. Bei Fans von verschneiter Bergromantik darf darum folgendes auf der Bucket List nicht fehlen: das Waldhüsli der Jugendherberge Grindelwald. Es bietet ein Outdoor-Badefass («Hot Tub») inklusive Fackelbeleuchtung und einzigartiger Aussicht auf die Berner Alpen. Wellness vor der Zimmertür gibt es seit 2014 im modernen wellnessHostel4000 im Gletscherdorf Saas-Fee. Seit Neuestem kannst du auch im luxuriösen Spa des wellnessHostel3000 in Laax den Halfpipe-Schnee wegkneipen, absprudeln oder rausmassieren. Hier im Aua Grava wird Sinneswellness grossgeschrieben, denn der Spa-Bereich verwöhnt mit speziellen Angeboten wie Klangraum oder Feuerbad alle unsere fünf Sinne.

Ganz nebenbei betreibst Du bei einem solchen Aufenthalt gleichzeitig auch Wellness fürs Gewissen. Denn, wer sich in einem dieser nachhaltig gebauten und beheizten Wellnesshostels verwöhnen lässt, tut automatisch viel für seinen ökologischen Fussabdruck. Erfahre mehr über die Nachhaltigkeit in den Schweizer Jugendherbergen

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Gruppen / Vereine Nachhaltigkeit Schulklassen Stories Wir stellen vor…

Der GORILLA ist nun auch bei uns auf Tour

Wir stellen dir hier also einen besonderen Kooperationspartner der Schweizer Jugendherbergen näher vor, mit dem wir seit 2020 zusammenarbeiten, und der sich auf ein gesundes Lebensgefühl spezialisiert hat.

Wer steckt hinter dem Projekt GORILLA?

Die Schtifti Foundation wurde 2003 ins Leben gerufen, um junge Leute für den Freestyle-Sport zu begeistern. 2010 lancierte die Stifti dann mit GORILLA ein neuartiges Programm zur aktiven Gesundheitsförderung bei Jugendlichen. Dieses Projekt macht sich mit viel Energie für ein gesundes Körpergefühl (oder „Uga-Uga“, wie sie es nennen) und eigenverantwortliches Handeln von Jugendlichen stark.

GORILLA-Teams bestehen aus Freestyle-Sportler*innen und Ernährungsprofis, die ihr Wissen nicht nur online mit dir teilen, sondern direkt auf deinen Pausenplatz oder in deine Schule bringen. Das tun sie, indem sie mit deiner Klasse zusammen verschiedene Freestyle-Sportarten ausprobieren, gesund und ausgewogen Energie tanken und sich mit euch über den verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt austauschen. In den Vordergrund rücken dabei jeweils die Community, gemeinsame Fun und Bewegung, Entdeckungsfreude und Leidenschaft.

Vorbereitungen in der Küche
Buffet GORILLA
Begrüssung auf Sportplatz

Wofür steht GORILLA?

Gorilla definiert sich selbst über die drei Kernthemen Action, Food und Green, in welche wir einen kurzen Einblick geben.

GORILLA ACTION: Hier konzentriert sich alles auf den Spass an der Bewegung. Beim Freestyle-Sport ist der Fun-Faktor natürlich besonders hoch. Und Sportarten wie Skaten, Break-Dance, Capoeira oder Parkour können meist ohne viel Equipment und orts- und zeitunabhängig ausprobiert werden.

GORILLA FOOD: Für ein gutes Körpergefühl ist eine gesunde und ausgewogenen Küche ebenso wichtig wie Bewegung. Und dass gesund alles andere als langweilig sein kann, beweist die umfangreiche Rezeptdatenbank auf gorilla.ch, voll mit kreativen und saisonalen Kochideen und spannenden Food-Insights.

GORILLA GREEN: Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, aber auch für die Umwelt – das ist die Mission von GORILLA GREEN. Die GORILLA Teams investieren in eine gesunde Zukunft für alle Menschen und für unseren Planeten. Auch die Website liefert spannende Facts und Inspirationen rund ums Thema Nachhaltigkeit: Dort findest du alles über Upcycling, Recycling, Strategien gegen Food-Waste, Tutorials zu Urban Gardening und vieles mehr.

Mädchen auf Skateboard Gorilla Playground

Wie kommt GORILLA zu dir?

Seit der Lancierung hat sich das Projekt immer weiterentwickelt und ist an vielen verschiedenen Orten präsent. Heute erreicht es in der Schweiz rund 70’000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene (Stand 2019). Das Programm umfasst neben zahlreichen Workshops (auch als Inklusions-Workshops für Menschen mit Behinderung) ein Schulprogramm mit 130 Lektionen nach Lehrplan 21, ein Nachwuchsprogramm (GORILLA Rookies), sowie einen mobilen Freestyle-Park (GORILLA Playground) für Skateboard, Longboard, Stunt-Scooter, Inlineskates oder BMX. Die GORILLA Rookies waren übrigens im vergangenen Jahr in der Jugendherberge Scuol unterwegs und verbrachten eine action-geladenes Weekend im Engadin.

Falls die GORILLAS in nächster Zeit gerade keinen Abstecher an deine Schule geplant haben, dann schau dich doch mal auf gorilla.ch, facebook, Instagram oder Youtube um. Dort zeigen dir GORILLA Botschafter und Rookies im Video Actionclips und coole Freestyle-Tricks zum Nachmachen. Ausserdem geben sie dir vielfältige Tipps, wie man lecker und gesund kocht – oder präsentieren dir Möglichkeiten, wie du deinen ökologischen Fussabdruck im Alltag reduzieren kannst.

Wir sind stolz, mit einem so engagierten und actiongeladenen Partner zusammenzuarbeiten und freuen uns, dich und viele andere zu mehr „Uga-Power“ zu inspirieren. Auf ein gesundes 2021!

Gruppenfoto Gorilla Coaches
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Burgen & Schlösser Erleben Familien Frühling Für wen Schulklassen

Schlossfeeling mal anders

Trotz der vielen Herausforderungen, denen wir im vergangenen Jahr begegnet sind, hat es uns eins gezeigt: Wie vielfältig doch die Schweiz ist! Gerade weil wir unseren Horizont im Moment enger stecken müssen, dürfen wir uns wieder auf die vielen schönen Ecken in unserer Region konzentrieren. Vor allem die bewegte Schweizer Geschichte hat so Einiges an spannenden Episoden und alten Gemäuern zu bieten, um einen Tapetenwechsel mit weniger Distanz organisieren zu können. Wusstest Du eigentlich, wie viele Burgen und Schlösser es in der Schweiz gibt? Je nachdem, wie eng man den Begriff eingrenzt, kommt man auf sagenhafte 626 Stück (burgenwelt.org) bzw. auf 330 (blick.ch) – jedenfalls steht uns eine ganze Menge zur Auswahl.

Besondere Locations wecken deine Abenteuerlust

Wer aktuell nicht primär auf Pistenspass oder Winterwandern aus ist, überlegt sich vielleicht, einen Städte- oder Kulturtrip zu planen. Falls du gerade auf der Suche nach einer aussergewöhnlichen Übernachtungsmöglichkeit für deinen nächsten Ausflug bist, dann könnte dich diese Idee inspirieren: Hast du schon mal daran gedacht, dich mit Freunden oder Familie in einem authentischen Schlossambiente in die Vergangenheit beamen?

Dieser «Zeitsprung» gelingt am besten, wenn man ein Schloss oder eine Burg nicht nur besichtigen kann, sondern mittendrin übernachtet. Nein, nicht im modern umgebauten «Schlosshotel», sondern zwischen historischen Burgmauern, versteht sich… um vor Ort direkt zu erleben, warum alte Gemäuer viel mehr als nur Steine sind. Und du kommst dabei sogar zu einem doppelten Tapetenwechsel, in Ort UND Zeit.

Im Vergleich mit den edlen, aber teuren Châteaus in Frankreich gibt es in der Schweiz viel mehr Möglichkeiten, auch zu günstigen Preisen in einem herrschaftlichen Schloss zu nächtigen. Hier folgen ein paar Inspirationen mit tollem Schloss- oder Burgambiente.

2020 neu eröffnet: «Nachts im Museum» im Schloss Burgdorf

Die Nacht im Museum zu verbringen, muss schon ein einzigartiges Abenteuer sein. Doch weil wir nicht Ben Stiller heissen, war ein solches Erlebnis eigentlich nur im Film oder in unserer Fantasie möglich – bis jetzt jedenfalls… Seit dem Frühling 2020 gibt es nämlich im neu eröffneten Schloss Burgdorf genau dies: Schlossfeeling und lebendiges Museum inklusive.

Mit stylischen Elementen wurde die Schlossanlage in ein Designwunder verwandelt, das den alten Geschichten Rechnung trägt. Die Zimmer des Youth Hostels liegen im ehemaligen Kornhaus oder im früheren Festsaal der Adligen und in jeder Ecke des frisch umgebauten Zähringerschlosses verbirgt sich ein Raum mit einzigartigen Geschichten. Auf dieser Zeitreise triffst du auf Ritter, Knechte, Schultheissen, Goldsucher und Auswanderer, die ihre Anekdoten erzählen. Und im Gerichtssaal kannst du, wenn du möchtest, in alte Justizfälle hineinhören. Den Gästen der Jugendherberge ist dann auch das entscheidende Highlight vorbehalten: Sie dürfen Teile des Museums oder den Wehrgang in nächtlicher Atmosphäre erkunden.

Hier haben schon Römer und Habsburger eingecheckt: Schlössli Altenburg in Brugg

Hinter diesen geschichtsträchtigen Steinmauern am Aare-Ufer kann man das historische Flair des römischen Kastells und der späteren habsburgischen Ritterstube noch immer live nachspüren. Hier sollen erst die Römer und einiges später die Habsburger einen strategisch wichtigen Stützpunkt errichtet haben. Die Burganlage protzte früher mit bis zu zehn Rundtürmen – gilt jedoch bis heute als das höchste noch erhaltene Mauerwerk der Schweiz.

Als die Habsburger den Standort übernahmen, sollen sie ihn zu ihrer Urburg umfunktioniert haben. Heute sind vor allem die unverwechselbaren rot-weiss leuchtenden Fensterläden des Giebel- und Turmhauses das Markenzeichen der Anlage. Mir gefallen auch der alte grüne Kachelofen und der grosse Hof ganz besonders, wo man wunderbar relaxen und mit der besten Freundin bei einer Tasse Tee gemütlich den nächsten Tag planen kann.

Zwei «Jugendburgen» für ein authentisches Mittelalterfeeling: Ehrenfels und Rotberg

Zwei weitere Festungen aus Stein – inkl. ganz speziellem Schlafplatz – ragen in Sils im Domleschg (Ehrensfels) und in Mariastein (Rotberg) aus dem Wald. Direkt am Waldrand und weg von der Zivilisation.

Beide tragen den Beinamen Jugendburg, weil sie während eines Beschäftigungsprogramms für jugendliche Arbeitslose in den Dreissigerjahren des letzten Jahrhunderts mit vereinten Kräften wieder aufgebaut wurden. Während Ehrenfels vor allem mit seinem beeindruckenden Wehrturm begeistert, sprüht die schmucke Höhenburg von Mariastein nur so vor mittelalterlichem Charme. Wenn man die 150 Stufen der Burgtreppe erstmal erklommen hat, empfängt einen ein von Fackeln erleuchtetes Burgtor, ein Speisesaal im Stil der edlen Burgritter und sogar ein lichtdurchflutetes Turmzimmer für die Nacht. Neben dem mittelalterlichen Ritterweekend steigt hier auf Rotberg mehrmals jährlich ein Fest mit Livemusik. Berühmte Acts wie Anna Rossinelli, Dodo, Ritschi, Stiller Has, die Pedestrians, Marc Sway u.v.m. haben hier schon die Bühne gerockt.

Das Plus bei diesen zwei Burgen ist ausserdem die schöne Natur rundherum, sodass man nach der Übernachtung gleich noch das umliegende Tal und seine Wälder erkunden kann (Domleschg oder Leimental).

Weitere Hostels, nicht direkt in Schlössern und Burgen, aber in ihrer Nähe, findest du übrigens in Avenches, Baden, Bellinzona, Montreux (Chillon), Rapperswil-Jona, Sion und Stein am Rhein.